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Konflikt im Osten: Ukraine wirft Putin geplante Auslöschung des Landes vor
AP/dpa

In der Ostukraine herrscht Waffenruhe - doch der Krieg der Worte zwischen Kiew und Moskau geht weiter. Der ukrainische Regierungschef wirft Russlands Präsident vor, sein Land als unabhängigen Staat eliminieren zu wollen.

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Korf 13.09.2014, 12:27
30. Mein Gott.

Dieser Unsinn ist unerträglich. Russland hat seit 1990 klar gemacht, dass es einen "Abstand" zum Westen wünscht. Könnte man sich endlich durchringen, einen neutralen Status der Ukraine zu akzeptieren, wäre allen geholfen. Der Westen könnte zufrieden sein, Russland wäre es auch. Und beide zusammen könnten Schulter an Schulter in der Ukraine investieren. Somit wären den Leuten dort zugleich am meisten geholfen. Aber man kann natürlich auch eskalieren, macht offensichtlich mehr Spaß.

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hajode 13.09.2014, 12:28
31. Ja mei...

Zitat von Erwan
Von dem ist nur Hetze und Streit zu erwarten. Poroschenko ist weit vernünftiger und moderater.
Der Herr Jazenjuk ist schließlich durch Handschlag mit unserer Kanzlerin geadelt worden. Da kann man sich schon mal was drauf einbilden. Zumindest meint er jetzt, dass er ein ernst zu nehmender Politiker ist.

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Bloomberg 13.09.2014, 12:30
32.

Zitat von Graphite
Herren wie Jazenjuk und Co nur für Ihre eigenen Interessen kämpfen und nicht für die Ukraine wird die Lage nicht besser. Es bleibt nur zu hoffen, dass die rechten Parteien sich gegenseitig die Wähler weg nehmen und bei den nächsten Wahlen nur noch Splitter übrig bleiben. Aus sicht der USA/NATO läuft alles n a c h Plan ;)
Nicht ganz! … -wenn wirklich ein Plan existierte...
Der Herr Jazenjuk&co kann der USA-Hilfe jetzt schon vergessen (außerdem direkt finanzielle Hilfe aus der USA bisher nicht angekommen in Ukraine, nur Bürgschaft. Und hier taumeln nicht die viele gebende Kandidaten sich sehr .. ). Damals im Februar war noch der von ISIS ausgehende Gefahr nicht so sehr auf der Tagesordnung als heute ist es. Und Amerika nimmt seine Hausaufgabe hier immer sehr ernst. Und dazu braucht auch der Hilfe Russlands. Zur Kampf gegen der internationale Terrorismus und zu der extrem Islamismus einzudämmen. Die haben auf internationalen Ebene Prioritäten.

Ich wünsche für Herr Poroschenko -er scheint jetzt doch sehr gemäßigt mit diese akzeptieren der Waffenruhe zu sein- eine gute Wahlergebnis in Oktober, mit dem er der Zukunft eine unabhängige, neutrale Ukraine auf Gunst a l l e ukrainische Staatsbürgers entwickeln kann.

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hei-nun 13.09.2014, 12:31
33. Jazenjuk

Jazenjuk hat sicher in den meisten Punkten Recht - ob es aber klug ist, so zu wettern, muss bezweifelt werden. Da kann er sich ein Beispiel an Merkel nehmen, die immer versucht, Putin "im Spiel" zu halten. Allerdings ist Jazenjuk natürlich stärker betroffen.

Nachdem ich gesehen habe, mit welcher Frechheit selbsternannte "Verwaltungschefs" der Terroristen mit russischer Unterstützung in ukrainischen Verwaltungsgebäuden sitzen und gleichzeitig mit erschreckendem Selbstverständnis die Einnahme der Hafenstadt Mariupol (Vorgabe Putin !?) gegen die Widerstand der Bevölkerung der Stadt fordern, dann ist ganz sicher:

Der von Russland initiierte Krieg wird weitergehen, es sei denn, die Sanktionen werden greifen oder noch ausgedehnt. Aber was interessiert Putin seine eigenen Bevölkerung - einen Dreck !

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deviet 13.09.2014, 12:33
34. So ein Quatsch

Wollte Russland die Ukraine wirklich auslöschen, dann wäre es längst geschehen. Vierzehn tage bis Kiew, ist eine maßlose Übertreibung. Die hätten nicht einmal eine Woche gebraucht.

Russland will kein Natomitglied Ukraine. Sie betrachten die Ukraine als Puffer zum Westen. Damit sie eine Vorwarnzeit haben, wenn der Westen Raketen auf Russland abfeuert.

Russland will seinen Flottenstützpunkt auf der Krim behalten. Es ist nicht vergessen, dass es Jazenjuk war, der diesen in Frage gestellt hat.

Russland, will das Assoziierungsabkommen nicht. Einmal, weil es durch die Verflechtung der russischen und Ostukrainischen Industrie, in diesem Fall reale wirtschaftliche Nachteile hat.
Weil die EU die besonderen Zollbestimmungen zwischen Russland und der Ukraine nutzen könnten, den russischen markt zollfrei mit Waren zu fluten.
Weil in dem Assoziierungsabkommen auch von einer militärische Zusammenarbeit die Rede ist. Da die meisten EU Staaten auch in der Nato sind, betrachtet das Russland als eine verschleierte Mitgliedschaft der Ukraine in der Nato.

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Gerixxx 13.09.2014, 12:38
35. Dann lesen sie....;)

Zitat von knieselstein
ich lese ;-) Dann zeigen Sie uns doch mal die "die militärische Komponente im EU-Assoziierungsabkommen" Ein link wäre nett ;-)
Voila - Können sie hier nachlesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Assoziierungsabkommen_zwischen_der_Europ%C3%A4isch en_Union_und_der_Ukraine

Dort heisst es
"In (f) werden dann Absichtserklärungen zum Schutz und Zusammenarbeit in Verteidigungsfragen zwischen der Ukraine und der Europäischen Union genannt. In Artikel 10 des Vertrages wird eine stärkere Zusammenarbeit in Militärübungen im Rahmen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik und Krisenmanagement vereinbart."

Aber das ist Diplomatensprache - im Klartext heisst das auch Raketen vor Russlands Haustür (inkl. verringerter Vorwarnzeit - und das in einem Moment wo auf der anderen Seite des Atlantik ein paar Wahnsinnige wieder mal über den taktischen Einsatz von Atomwaffen philosophieren....) und NATO 300km vor Moskau".

Allein die tumbe und dreiste Idee überhaupt Militärisches mit dem in ferner Vergangenheit mal emanzipatorischen und wohlstandsbringenden EU-Projekt zu verbinden.....Honi soi qui mal y pense....

Putin MUSSTE reagieren um die Interessen seines Landes zu wahren....

Disclaimer: bin kein Putin-Fan (aber sehr wohl möchte ich ihn verstehen - weil ohne das kommt nichts Gutes dabei heraus), finde seinen autoritären Stil nicht gut und möchte dort nicht leben. Kenne aber die Geschichte und unsere Verantwortung und halte sehr viel von vertrauensbildenden Massnahmen, gemeinsamen Interessen und wünsche unbedingt ein stabiles Russland.

Gerade auch im Interesse Osteuropas - (verständliche) Russophobie und Paranoia helfen nicht weiter.

Herzliche Grüsse

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deviet 13.09.2014, 12:40
36. Russische Militärdoktrin

Zitat von giwdul
Putins subversive Politik der Desinformationen, der Lügen und Täuschungen spaltet Europa und vernichtet die Ukraine. Das ist sein Ziel, um seinem TRaum vom Imperium von Wladiwostok bis Lissabon näher zu kommen. Da werden sich alle Putinversteher noch umgucken. Putin schreckt vor nichts zurück und niemand setzt was entgegen, im Gegenteil man fällt um und macht aus schön Reden nichts. Deshlab lobt er die Entscheidung der EU von gestern einer Versceeibung der Assoziierung der Ukraine um 1 Jahr mit einem Grinsen, Bis dahin nämlich so nach seiner destruktiven Denkweise gibt es die Ukraine nicht mehr und die Schlafwandler der leitenden Angestellten in der EU, die ihm Glauben schenken und 40 mal mit ihm telefonieren, haben sich bis dahin verkrochen..
Russland war und ist immer bereit, zumindest taktische Atomwaffen einzusetzen. das ist in deren Militärdoktrin verankert und wird auch im Manöver geübt
Das sollten sich mal alle Helden der Computertische auf den Monitor schreiben.
Vernünftige Angst und Vorsicht sollte man nicht mir Feigheit verwechseln!

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Aegir 13.09.2014, 12:41
37. .

Naja, wenn Yats was sagt würde ich ihn nicht mit der ganzen ukrainischen Regierung, geschweige denn mit der ganzen Ukraine gleichsetzen. Egal wie man zu dem Konflikt steht, der Mann ist ein inkompetenter Schreihals, ganz ähnlich "unserem" Rasmussen und Dugin in Russland.

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movfaltin 13.09.2014, 12:43
38. Ja, und?

Wer glaubt denn diesem Jazenjuk noch?

Moskau versucht doch mit allen Mitteln, einen Puffer zwischen der NATO und sich beizubehalten. Wenn Russland die Ukraine annektieren würde, wäre es damit vorbei... Also mal wieder nix als abstruses dummes Gewäsch aus Kiew.

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fabio 13.09.2014, 12:43
39. Musste ja kommen,

Die Konfliktparteien sitzen zusammen, man einigt sich ohne den Westen am Tisch zu haben (gemäss OSZE Vorsitzenden die Hintertreiber der Friedensgespräche).
Nun wird die US Marionette "jaz" scharf gemacht.
Irgendwie muss man es doch schaffen, die Parteien wieder zum Schiessen zu bringen!
Nicht, wie der Spiegel schrieb, "Moskau lässt die Maske fallen", der Westen und seine Lakaien in Kiew tun es.

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