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Konflikt mit Iran: USA wollen Militärpakt für Straße von Hormus schmieden
Deven B. King/ REUTERS

Die eigene Marine späht aus, die Partner gehen auf Patrouille - so planen die USA im Iran-Konflikt die nächsten Schritte im Golf von Oman. Nun suchen sie Koalitionäre. Aus Teheran kommen Drohungen.

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mostly_harmless 10.07.2019, 09:09
50.

Zitat von stevens-82
Ah... verstehe... Trump ist Schuld. Die Mullahs mit ihrem Drang nach Atomwaffen und der Vernichtung Israels sind selbstverständlich Unschuldslämmer. [...]
Seit 20 Jahren versucht man uns zu verkaufen, der Iran strebe nach der Atombombe. Entgegen der Erkenntnisse der IAEA und entgegen der Erkenntnisse der Geheimdienste.
Wer immer noch diesen Kappes glaubt, glaubt vermutlich auch an den Weihnachtsmann.

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gunpot 10.07.2019, 09:10
51. Es geht doch nicht einzig und allein

um das Atomabkommen mit Iran: Dieses Land schürt überall dort den Krieg, wo es israelischen, amerikanischen und saudischen Interessen schaden kann. Nun kehren die Amerikaner den Spiess um und suchen sich eine Allianz, um die Durchfahrt der Strasse von Hormuz zu schützen. Für die, die es vergesssen haben. Der Rücktritt unseres ehem. Bundesüräsidenten Köhler war auch auf seine Äußerung über unsere Ölversorgung genau durch diese Meeresenge zurückzuführen.
Wir sollten uns von diesen Steinzeitmullahs nicht täuschen lassen. Stößt denn keinem auf, mit welcher Rapidität die Urananreicherung hochgefahren wird. Ich bin zwar Laie auf diesem Gebiet, doch soll ich nun glauben, dass ein solches Hochfahren einfalch so von heute auf morgen ohne Vorbereitung möchlich ist?

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saftschubse 10.07.2019, 09:10
52. Ich bin kein Freund des Mullah-Regimes aber...

... ich denke Iran ist ein prosperierendes Land, während die unterstützten Saudis lediglich eine absolute Monarchie sind ohne Mitbestimmung des Volkes. Wenn DT auf Biegen und Brechen einen Krieg mit Iran anzetteln will dann soll Amiland den alleine führen. Kann doch wohl nicht sein, dass Europa der willfährige Knecht eines alten, rückwärtsgewandten Republikaners ist.

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stevens-82 10.07.2019, 09:13
53.

Zitat von spiegelneuronen
Das JCPOA ist ein Vertrag der UNO-Vetostaaten zuzüglich Deutschlands und der EU mit Iran und implementiert in eine UN-Sicherheitsrat-Resulotion. Da interessieren die Dekrete eines US-Präsidenten (egal ob Obama oder der dauernd per Dekreten agierende Präsident Dump) ebensoviel bzw. so wenig, wie seine Cheese-Burger-Bestellung. Das sind rein innenpolitische US-Politik - Gimmiks, die an der Vertragslage im UN-Maßstab, keine Berücksichtigung finden.
Nö, die UNO ist keine Weltregierung und schließt keine verbindlichen Verträge für ihre Mitgliedsstaaten. Im Fall EU fand JCPOA die nötige Mehrheit am 31. Juli 2015 im Rat der EU. Diese Mehrheit gab es in den USA eben nicht und deshalb Obamas Dekret.

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kumi-ori 10.07.2019, 09:14
54.

Zitat von Alm Öhi
Hilter hatte den Alliierten zugesichert Polen nicht zu besetzen, was ist dann passiert? Richtig, Polen wurde besetzt und die Bevölkerung abgeschlachtet. Hätten die Alliierten Hitler beseitigt wäre WWII nie passiert. Was mich irritiert , was passiert wenn der Iran die Atombombe nach Europa abfeuert? Richtig , es gibt keine Flüchtlinge aber Hunderttausende Tode. Das witzige daran, wir haben nicht einmal die Möglichkeit dies zu verhindern, außer zu hoffen das unsere Philosophiestunden mit den Iraner Früchte tragen .
Im Moment kommt es mir so vor, als würden eher die USA eine Atombombe über Europa abwerfen, als der Iran. Die Mullahs sind seit vierzig Jahren an der Macht und es ist nichts passiert. Trump erst seit zwei Jahren und überall ist das Chaos ausgebrochen.

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fabi.c 10.07.2019, 09:15
55. Europa und....

Europa und Weltgemeinschaft aufwachen !!
Die Welt des Herrn Trump ist Versprechen ein zu halten und die auch um zu setzen.
Das nichts tun der Europäer und Weltgemeinschaft nutzt Herr Trump aus um taten folgen zu lassen.
Außerdem hat Herr Trump den Israelis versprochen iranische Atomprogramm zu verhindern.
Da ist den Amerikaner jedes Mittel recht. Fadenscheinliche Beweise werden folgen um die Atomanlagen des Iran zu bombardieren.

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stevens-82 10.07.2019, 09:16
56.

Zitat von edward elgar
Der "Vertrag" ist nur ein "Abkommen", weil die Republikaner im Kongress einem Vertrag nicht zugestimmt hätten. Obama hat also mitnichten einen Vertrag am amerikanischen Volk vorbei geschlossen. Trump ist also nolens volens aus dem Abkommen ausgestiegen, obwohl es keine Gründe dafür gab außer seinem Obama-Hass. Ihr Vorposter hat natürlich Recht, wenn er behauptet, dass Verträge unter Trump das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt sind. Gilt ebenfalls für alle anderen Vereinbarungen.
Gut, von mir aus, der Vertrag ist ein Abkommen und Obama hat keinen Vertrag am amerikanischen Volk vorbei in Kraft gesetzt sondern ein Abkommen. Ändert an der Sachlage aber rein gar nichts.

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kumi-ori 10.07.2019, 09:17
57.

Zitat von vulcan
Gute Idee - man muss dem Iran in jeder Hinsicht den Wind aus den Segeln nehmen. Was hier einige offensichtlich völlig vergessen oder verdrängt haben, ist, dass es sich beim Iran keinesfalls um einen befreundeten Staat handelt. Wenn ich hier einige Vorschläge und Ideen lese, muss ich wirklich lachen. Die USA machen es genau richtig - maximaler Druck statt eines Vertrages, der nicht zu viel mehr taugte als das Gewissen der Europäer zu beruhigen. Die Gefahr einer iranischen Atombombe ist nicht die einzige Gefahr, die von diesem Terrorstaat ausgeht. Und all das ist von diesem Vertrag völlig ausgeklammert. Weiterhin frage ich mich, wie hier einige immer noch den 'unmittelbar bevorstehenden Angriff der USA auf Iran' prophezeien können - das tut dieselbe Klientel schon seit mindestens drei Jahren. Es passiert nur nicht.
Nennen Sie mir einen Staat im Nahen Osten, der kein Terrorstaat ist? Jordanien und der Libanon kämen als einzige in Frage.

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steinhai 10.07.2019, 09:20
58. Das wäre eine Kriegserklärung gegen Iran.

Die Straße von Hormuz darf keiner ohne die Genehmigung des Iran durchqueren. Für die Sicherheit dieser Wasserstrasse, ist alleine der Iran zuständig. Der grösste Teil der Fahrrinne liegt in Iranischen Gewässern und da Oman überhaupt nicht die Mittel hat um seinen Seeweg zu schützen, gibt es ein Abkommen mit Oman das besagt das alleine Iran das Gewässer schützt. Es gibt auch ein Abkommen in dem vorgesehen ist das alle Schiffe frei passieren dürfen, jedoch liegt es im Ermessen des Iran ob das ohne vorherige Genehmigung passiert. Ansonsten muss jedes Schiff beim Iran um Genehmigung bitten. Das gilt auch für jedes Amerikanische Schiff. Ob Flugzeugträger oder sonst was, auch Amerikaner muss um Genehmigung bitten. Amerika macht zwar von seinem Gewohnheitsrecht Gebrauch und passiert ohne Genehmigung, das hat sich aber seit Trump geändert. Iran verlangt seit dem auch von jedem US Schiff eine Genehmigung. Bislang klappt das auch ohne Probleme und alle US Schiffe melden sich vor der Durchfahrt beim Iran. Aber was Amerika nun vor hat ist quasi eine Kriegserklärung. Nicht nur das sie die Iraner in der Region untergraben wollen, es sollen auch andere Länder dazu genötigt werden um ihre Schiffe ohne Iranische Genehmigung dort durch fahren zu lassen. Das nennen sie eine Koalition und Schutz der Tanker? Sehr interessant. Das wird sich Iran nicht Gefallen lassen. Wenn Amerika andere Länder zu diesem Schritt anstiften sollte, sind nicht nur die US Schiffe legitime Ziele für den Iran, sondern auch die der Koalition! Das sollte sich Amerika besser noch mal überlegen. Es würde nicht gut für sie Enden. Iran hat in der Straße von Hormz die absolute Hoheit und die Stärke um jedes Schiff mit Gewalt zu hindern wenn sie sich nicht an Iranische Anweisungen halten sollten.

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mostly_harmless 10.07.2019, 09:20
59.

Zitat von bikemike
...Boltenund Trump haben die Provokation des Irans bis kurz vor die Schwelle des Krieges getrebn. Im Wahlkampf kann Trump aber keine Bilder mit Leichensäcke gebrauchen 0deshalb sicht er nach einer möglichkeit Stellvertreter zu instrumentalisieren . [...]
Ganz im Gegenteil, nichts verbessert die Wahlchancen Trumps mehr als ein Krieg. Traditionell wählt man in den USA einen Präsidenten nicht ab, während das Land Krieg führt. Und sollten im Frühjahr des nächsten Jahres die Umfragen schlecht für Trump aussehen, wird sich schon ein Grund finden. Kennen wir ja. Brutkästen, der Tonking-"Zwischenfall", etc.

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