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Konflikt mit Kurden: Türkei droht neuer Bürgerkrieg
DPA

Rückfall in finstere Zeiten: Die türkische Luftwaffe soll Stellungen der PKK bombardiert haben. Die hatte zuvor wegen der zögerlichen Haltung Ankaras gegenüber der IS-Miliz mit Bürgerkrieg gedroht. Der Friedensprozess ist gescheitert.

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ezomoro 14.10.2014, 13:43
1. Es wird zu viel verlangt

Man verlangt von der Türkei Mafia Regeln: bring deinen Freund um (isis) dann bist du Freund von uns. Dabei wäre das eine gute Gelegenheit für die Türken einen neunen Freund zu gewinnen, den Kurden, weil die Kurden ein dankbares Volk sind. Sie vergessen nie, wenn einer ihnen was gutes getan hat. Der langjährige Konflikt wäre vielleicht damit vorbei.

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Thom-d 14.10.2014, 13:49
2.

Die Ereignisse in Kobane zeigen, das es für die Kurden keine Alternative zu einem eigenen Staat gibt. Hätten die Kurden einen eigenen Staat gehabt, hätten sie auch eine gut ausgerüstete eigene Armee und die IS-Terroristen hätten keine Chance gehabt. So aber werden sie von den Türken unterdrückt und der IS zum Abschlachten ausgeliefert

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Flo1409 14.10.2014, 13:50
3. Chance Vertan

Erdogan hätte sich bei den Kurden beliebt machen können und auch Sympathie bei der PKK sammeln können. so wird alles auf eine Eskalation hinauslaufen. Viele böse Zungen werden behaupten das ist absichtlich provoziert um wieder einen Grund für Krieg gegen Kurden zu haben. und ganz abwegig ist das nicht.

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t-o-m-k-o 14.10.2014, 13:56
4. Das hat man davon...

...wenn man nicht mit offenen Karten spielt und gemeinsam gegen den Feind IS vorgeht.

Die Türkei wird nach starken inneren Unruhen von der IS angegriffen werden. Das wird das Ergebnis sein Strategen der AKP...

Wer wird es lösen? Die Amis dürfen zum hundertsten Mal in der Region ran...Die EU wohl auch...

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kurpfaelzer54 14.10.2014, 13:59
5. Interessant

... die Türken bekämpfen nicht die IS sondern die feinde der IS. So langsam müsste die letzte Schlafmütze in der Berliner Regierung kapieren, dass der Islamist Erdogan ein doppeltes Spiel betriebt. Die noch dort stationierte Raketeneinheit muss sofort zurückgerufen werden.

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studibaas 14.10.2014, 14:04
6. Strategisch falsch.

Um das klar zu sagen: Ich habe Verständnis dafür, das die Türkei keine Leute opfern will, um einen Ex Feind gegen einen größeren Feind zu helfen. (Ex-Feind = PKK, größerer Feind = ISIS).
Aber warum hat die Türkeit nicht die Grenzen für Truppenbewegungen der Kurden die ihren "Brüdern" in Koban helfen wollten geöffnet?

2 Fliegen mit einer Klappe: Die Kurden hätten es als wohlwollende Geste gesehen, es wäre Friedlich geblieben und ohne selbst eingreifen zu müssen hätten die Kurden länger durchgehalten und sich noch länger in Kobane mit der IS gegenseitige aufreiben können. Das ganze dann noch als entgegenkommen verbrähmen... .
Aber anscheinend hat die Türkei nicht so viel Erfahrung wie der Westen in Heuchelei und Intrigen.

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karl_krass 14.10.2014, 14:08
7. Bedenklich...

Die Kurden kämpfen gegen den "IS". Die Türken bombardieren die Kurden. Nun drängt sich die Frage auf, ob die Türkei dem "IS" näher steht, als der Volksgruppe der Kurden. Deutschland hatte auch mal einen Diktator...

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Rby 14.10.2014, 14:11
8. Ich kann das Wort

Terroristen nicht mehr hören! Ein Vorwand um Menschen zu entmenschlichen und jegliche Kriegsverbrechen gegen sie gutzuheißen.

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hajopie 14.10.2014, 14:15
9. Disqualifikation

Die türkische Regierung hat hiermit jegliche Legitimation bezüglich EU Mitgliedschaft auf Jahre verspielt. Man mag vermuten, dass diese auch nie sonderlich gewünscht war. Ich wünsche mir dazu ein klares Statement unserer Bundeskanzlerin. Zeitnah, bitte.

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