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Konflikt mit Mazedonien: Griechenlands Außenminister tritt wegen Namensstreit zurück
REUTERS

Wegen eines Disputs über den Landesnamen "Mazedonien" hat Griechenlands Außenminister Nikos Kotzias sein Amt zur Verfügung gestellt. Offenbar fühlte er sich von Ministerpräsident Tsipras nicht ausreichend unterstützt.

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uboot84 17.10.2018, 17:14
1. Eigentlich

hat Griechenland ja andere Probleme als so einen nationalistisch geschwängerten Namensstreit.

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meresi 17.10.2018, 17:18
2. An Lächerlichkeit

nicht mehr zu überbieten. Hey Jungs, ganz einfach, das Land mit Anspruch auf den Namen Mazedonien soll den Namen bekommen, das flächenmäßig größer ist. Und gut ist ihr Wichtln. Aber gut, wenn ihr das nicht wollt dann hackt euch gegenseitig nieder wg eines Namens. Uns fehlt ganz dringend ein weiterer sinnloser Krieg in dieser Ecke. Ja, Sarkasmus, für jene die es sonst nicht checken würden...

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WolfThieme 17.10.2018, 17:20
3. Streit um Kaisers Bart

Meine Güte, ihr Griechen, habt ihr wirklich keine anderen Sorgen? Wie wäre es mit der Einführung eines Katasteramtes für die Erfassung von Grundstücken? Einer funktionierenden Steuerfahndung? Besseren Retsina?

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medienskeptiker 17.10.2018, 17:28
4. Das Referendum in Mazedonien ist gescheitet

Es war ohnehin eine grenzenlose Frechheit weil gleich 3 Fragen in EINEM Referendum beinhaltet waren. Namensänderung, EU beitritt und NATO Beitritt

Es sit ein Skandal was USA,NATO und EU Politik da an blanker Machtpolitik in Mazedonien (und wohl auch in Griechenland) abziehen.

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mk637 17.10.2018, 17:46
5. Spiegel Leser wussten früher mehr...

konnten bzw. intelligentere Beiträge liefern. Kontzias Rücktritt sollte gerade aus deutscher Sicht sehr bedauerlich sein. Hoffen wir dass der Nächste nicht nationalistischer drauf ist.

Denn gerad in diesem Land sollte man wissen, dass ein gedemütigtes Land ein Gefährliches ist.

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jennerwein 17.10.2018, 18:17
6. Mazedonien - auch ein kleines hat das Recht auf Würde

Verständlich, wenn wir die Entscheidung eines solchen, zwar in Europa liegenden, aber dennoch für uns zumeist exotisch anmutenden Landes erfahren. Die wollen zu fast 100 % in die EU und gehen bei einem solch wichtigen Referendum nicht mal zur Wahl? Schön verrückt? Doch allein schon die Bevölkerungszusammensetzung erklärt vieles, wenn auch nicht alles. 75 % orthodoxe slawische Mazedonier zu 25 % - zumeist - moslemische Albaner. In die EU wollen beide Bevölketungsgruppen. Während jedoch dem albanischen Teil, ohne jeglichen Bezug zu dem Namen "Mazedonien", so ziemlich jeder Namensform zustimmen, Hauptsache EU, lehnt der slawische - mazedonische - Bevölkerungsteil dieses neue Bezeichnung zu fast 100 % ab. Merkel bis Macron und Stoltenberg aus so gut wie jedem Nato- und EU-Land strömten in das kleine Land mit der massiven Aufforderung "Zustimmung zum Namen 'Nordmazedonien so habt ihr Chance auf EU und Nato. Euer 'Nein' aber bedeutet Isolation." Die orthoxe slawische 75 % Bevölkerungsanteil boykotierte darauf so gut wie geschlossen das Referendum. So erklärt sich das nach außen schon sehr kuriose Ergebnis: 30 % Wahlbeteiligung bei 25 % moslemischen Albanern + 5 % der slawischen Mehrheit - und von diesen 30 % haben über 90 % zugestimmt. In der Realität haben mit ihrem Wahlboykot 95 % der slawischen Bevölkerungsmehrheit gestimmt! Obwohl nicht rechtsbindend: Für die EU ist eine solch überwältigende Ablehnung nicht einfach zu ignorieren

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rudi_ralala 17.10.2018, 18:36
7.

Zitat von WolfThieme
Meine Güte, ihr Griechen, habt ihr wirklich keine anderen Sorgen? Wie wäre es mit der Einführung eines Katasteramtes für die Erfassung von Grundstücken? Einer funktionierenden Steuerfahndung? Besseren Retsina?
Nicht immer bloß etwas ungeprüft in den Ring werfen.
Unser Haus auf einer Kykladeninsel ist perfekt erfasst worden, einschl. der separaten Abstellkammer von sechs Quadratmetern und des gemauerte Grills und das Schöne ist, für das alles wurde Steuern bezahlt und nicht zu knapp.
Nämlich wenn eine Haus nicht legal ist oder zumindest nicht legalisiert wurde, kann man es weder verkaufen noch vererben.
Bezüglich Steuerfahndung. Es ist schwer Auslandsgriechen zur Kasse zu bitten, denn z.B. Reeder sitzen entweder in London oder Genf.
Es nutzt auch nichts wenn die gemeinen griechischen Steuerbürger 230 Milliarden dem Finanzamt schulden, wenn sie mangels Masse niemals bezahlen können. Bezüglich der Übersteuerung griechischer Bürger hatte die EZB Anfang des Monats der GR Regierung die Rote Karte gezeigt, zwar nicht direkt aber mittels einer Studie und der Aussage, es wäre besser die Steuern zu senken und die zum großen Teil zu bekommen, als sich selbst froh zu machen mit Außenständen, die nie und nimmer eingezogen werden können.
Zu guter Letzt. Wer in Griechenland Retsina trinkt hat entweder keinen Geschmack oder nicht das nötige Kleingeld sich einen guten Wein zu leisten. Griechenland hat die besten Böden und beste Klima für die besten Weine weltweit. Nicht von ungefähr gehen tausende Tonnen Trauben und Traubenmost jedes Jahr nach Frankreich. Damit veredeln die ihre eigene Plörre.

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petro28 17.10.2018, 18:44
8. Wenn man keine...

Ahnung hat, sollte man auch keine unqualifizierten Kommentare raushauen. Hier, wen es wirklich interessiert... Schnellkurs zum Thema:
1. Makedonien ist ein Bundesland Griechenlands, in dem viele Traditionen, die Kultur, die Geschichte der antiken Makedonen seit Tausenden von Jahren gepflegt, vererbt und gelebt werden. Makedonien war Teil der hellenistischen Kultur und ist geschichtliches Erbe der heutigen Griechen. Wem Alexander gehört oder nicht gehört - wenn man das überhaupt so sagen kann - das ist wissenschaftlich geklärt (link unten zum nachlesen)
2. Der nördliche Nachbar mit dem Namen FYROM oder "Macedonien" ist ein künstlich entstandenes Land. Bestehend aus einem hauptsächlich slavischen Vielvölkergemisch hat es geschichtlich und kulturell mit der antiken, hellenistischen Welt, in der die Makedonier Teil davon waren, nichts gemein. Da es den Leuten immer an Identifikation fehlte, hat man sich über Jahrzehnte fremder Geschichte bemächtigt um an etwas zu Glauben. An große Wurzeln, auf Vorfahren auf die man Stolz sein kann. Da das makedonische Reich bis in ihr Land reinreichte, versuchen sie aus dem "großen Alexander" einen Slaven zu machen.
Soweit alles überschaubar.
Wieso nun haben die Griechen Kopfschmerzen und keiner versteht es? Nun gibt es nationalistische Kräfte in FYROM, die nicht nur Geschichte umschreiben, sondern auch Grenzen in Frage stellen möchten. Da wird von einem "Großmakedonien" gesprochen, Geschichte verfälscht, die Griechen als böse dargestellt und man kommt sich mit einem Herrn Erdogan immer näher, der über mehr Einfluß in der Region gewinnt. Und das der in der Region nix Gutes im Sinn hat und sonst nicht, davon haben wir hier auch eine Kostprobe bekommen.

https://www.google.com/amp/s/amp.n-tv.de/wissen/Streit-um-Alexander-den-Grossen-article530627.html

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rudi_ralala 17.10.2018, 18:46
9. Ist etwas falsch an dem Beitrag,...

Zitat von WolfThieme
Meine Güte, ihr Griechen, habt ihr wirklich keine anderen Sorgen? Wie wäre es mit der Einführung eines Katasteramtes für die Erfassung von Grundstücken? Einer funktionierenden Steuerfahndung? Besseren Retsina?
..hier beleidigt ein Miforist meine zweite Heimat.

Nicht immer bloß etwas ungeprüft in den Ring werfen.
Unser Haus auf einer Kykladeninsel ist perfekt erfasst worden, einschl. der separaten Abstellkammer von sechs Quadratmetern und des gemauerte Grills und das Schöne ist, für das alles wurde Steuern bezahlt und nicht zu knapp.
Nämlich wenn eine Haus nicht legal ist oder zumindest nicht legalisiert wurde, kann man es weder verkaufen noch vererben.
Bezüglich Steuerfahndung. Es ist schwer Auslandsgriechen zur Kasse zu bitten, denn z.B. Reeder sitzen entweder in London oder Genf.
Es nutzt auch nichts wenn die gemeinen griechischen Steuerbürger 230 Milliarden dem Finanzamt schulden, wenn sie mangels Masse niemals bezahlen können. Bezüglich der Übersteuerung griechischer Bürger hatte die EZB Anfang des Monats der GR Regierung die Rote Karte gezeigt, zwar nicht direkt aber mittels einer Studie und der Aussage, es wäre besser die Steuern zu senken und die zum großen Teil zu bekommen, als sich selbst froh zu machen mit Außenständen, die nie und nimmer eingezogen werden können.
Zu guter Letzt. Wer in Griechenland Retsina trinkt hat entweder keinen Geschmack oder nicht das nötige Kleingeld sich einen guten Wein zu leisten. Griechenland hat die besten Böden und beste Klima für die besten Weine weltweit. Nicht von ungefähr gehen tausende Tonnen Trauben und Traubenmost jedes Jahr nach Frankreich. Damit veredeln die ihre eigene Plörre.

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