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Konflikt mit Mazedonien: Hunderttausende Griechen gehen wegen Namensstreit auf die St
AFP

In Athen entlädt sich die Wut der Nationalisten auf die griechische Politik. Auf den Straßen der Hauptstadt demonstrieren Hunderttausende gegen einen Kompromiss im Namensstreit mit dem Nachbarn Mazedonien.

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rkinfo 04.02.2018, 15:39
1. Mazedonier bezeichnen sich als Mazedonier

Es ist recht dreist von griechischen Nationalisten, den Nachbarn ihren langjährigen Namen nehmen zu wollen.
Zudem war dem griechischen Teil von Mazedonien das Land Mazedonien über Jahrzehnte egal.
Mit Aufnahme von Mazedonien in die EU müssen die Griechen eh offener werden.

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dista 04.02.2018, 15:42
2.

"Wut der Nationalisten". Sehr gut, gleich zu Anfang klarstellen daß die Sache bäh ist. Wer mag sich schon mit Nationalisten auf eine Seite stellen. Immerhin erwähnt der Artikel, im verwunderten Ton, daß Theodorakis - eine Ikone des Anti-Faschismus - auch daran teilnahm. Er war einer der Hauptredner. Ist er auf seine alten Tage senil und nationalistisch geworden? Oder die Kirche? Man kann - wenn man will - erahnen, daß da nicht nur Nationalisten anwesend waren. Stört aber nicht weiter - wer wird schon auf solche Details achten? Deshalb gleich noch ein paar mal "nationalistisch" hinterher geworfen. So funktioniert halt Diffamierung. Nichts weniger und nichts mehr ist dieser "Artikel".

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fareast 04.02.2018, 15:50
3. Wow

Wie unsicher in seiner eigenen Identität muß man sein, daß man sich am Namen des Nachbarn stört? Das ist armselig.

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henry.miller 04.02.2018, 15:51
4.

Offenbar scheinen die Griechen ja sonst keine Themen zu haben.

Wäre schön gewesen, wenn die mit dem gleichen Elan gegen die Jugendarbeitslosigkeit im Land protestiert hätten, die schon seit Jahrzehnten präsent ist.

Aber, wie so oft, etwas Katalanisches hat ja jeder in sich und wenn sich gar nichts findet, worauf man stolz sein kann, dann halt auf die Fahne. Jeder Populist bedankt sich.

Einfach nur peinlich.

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kai Spaicher 04.02.2018, 16:05
5. Verstehe einer die Griechen ...

Mazedonien war ein kleines verkommenes Königreich mit einer verlotterten und verdorbenen Herrscherfamilie. Die griechische Demokratie wurde von einem dieser Sprösslinge, Alexander mit Namen, niedergemacht. warum um in alles Welt wollen die Griechen irgendwas mit Mazedonien zu tun haben. soll'n sie doch froh sein, dass ein anderer Staat in diese Fußstapfen tritt.

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K:F 04.02.2018, 16:06
6. Philipp II musste schon die Götter bedienen

um als Grieche anrekannt zu werden. Genauso wenig wollten die Griechen Alexander haben. Jetzt kommen da Nationalisten und meinen, die Barbaren seinen dann doch wieder Griechenland.

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tomy1983 04.02.2018, 16:11
7. Nur der Namen oder territoriale Ansprueche?

Mir wird das nicht ganz klar. Sind die nur wegen des Namens so wuetend oder wegen daraus folgender Gebietsansprueche. Haette mir hier mehr Tiefe gewuenscht, denn so viel Wut ueber einen Namen faellt mir schwer nachvollziehbar. Ich meine, mir waere es ja auch Wurscht, wenn Litauen sich in Preussen umbennen wollte.

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rudi_ralala 04.02.2018, 16:15
8.

Zitat von dista
.... Immerhin erwähnt der Artikel, im verwunderten Ton, daß Theodorakis - eine Ikone des Anti-Faschismus - auch daran teilnahm....
Wen wundert es?
Theodorakis war schon länger für die Linken ein unsicherer Kantonist.
1989 hatte er als Parteiloser für die Liste der Nea Demokratia kandidiert. Das hatten ihn schon damals Altlinke übel genommen.
Jetzt allerdings scheint er wohl tatsächlich schon an Senilität zu leiden. Zumal er es als Intellektueller die Geschichte Makedoniens kennen sollte.

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opa klaus 04.02.2018, 16:19
9. Was war er?

Alexander der Große stammte aus Makedonien. Das ist schon ein paar Jährchen her und er hat sich bestimmt als Grieche gefühlt, also ein Punkt für die Griechen.

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