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Konflikt mit Nordkorea: Russland warnt vor Teufelskreis der Eskalation
AFP/KCNA via KNS

"Die Situation könnte außer Kontrolle geraten": Im Konflikt zwischen Nordkorea und seinen Gegnern warnt Russlands Außenminister Lawrow vor einer Eskalation und einseitigen Maßnahmen - eine kaum verklausulierte Kritik an den USA und den Manövern mit Südkorea.

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k70-ingo 29.03.2013, 16:57
200.

Zitat von hollo43
...dann haben die wohl keine eigene Website, weil dort nicht aufgelistet! Sollte an der Gesprächswiedergabe von Ossi_Normalo doch ein Fünkchen wahr sein, macht man sich aber erstrecht so seine Gedanken, wie es dort zugehen muss. Vielleicht rekrutiert sich das Personal dort aus Ex-DDR Funktionären. Und dann erklärte sich auch, was Ossi_Normalo da zu suchen hat.
Die Botschaftsmitabeiterin, die ich auf meiner Reise dorthin kennengelernt habe, stammt zwar aus dem Osten, ist aber zu jung, um der DDR-Bonzenschaft angehört zu haben.

Es gibt tatsächlich ehemalige DDR-Funktionäre, die in Nordkorea leben - weil ihnen die Verhältnisse in Deutschland ab 1990 nicht mehr so genehm sind. Das sind aber nur zwei oder drei Personen und zudem im Rentenalter.
Aktuell lebt etwa ein Dutzend deutscher Staatsbürger in Nordkorea, die Botschaftsmitarbeiter eingeschlossen.

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hollo43 29.03.2013, 16:58
201. menschlich

Zitat von k70-ingo
Wenn es sich um das verunglückte Oktoberfest gehandelt hat, dann mag man seitens der bundesdeutschen Diplomaten nicht so gerne darüber sprechen. Es war sorgfältig und unter Mühen vorbereitet worden -echtes bayrisches Faßbier ist in Nordkorea schwer zu bekommen (die 5-Liter-Partyfäßchen gibt es dort, aber meist nur Warsteiner und Bitburger), ging aber dann sehr schnell den Bach runter, als eine Delegation der russischen Botschaft kam, 27 Mann hoch, und die Biervorräte im nullkommanix aufgebraucht waren. Die ebenfalls eingeladen gewesenen Mitarbeiter der für Deutschland zuständigen Abteilung des nordkoreanischen Außenministeriums (zu der letztlich alle Reiseführer gehören) erzählen heute noch feixend davon.
Sowas kann halt passieren. Ihr (Insider-?) Bericht ist aber sehr sympathisch und atmet nicht den Geist verbohrter Ideologen.

Das empfinde ich als angemessen und angenehm.

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k70-ingo 29.03.2013, 17:00
202.

Zitat von hollo43
...dann haben die wohl keine eigene Website, weil dort nicht aufgelistet! Sollte an der Gesprächswiedergabe von Ossi_Normalo doch ein Fünkchen wahr sein, macht man sich aber erstrecht so seine Gedanken, wie es dort zugehen muss. Vielleicht rekrutiert sich das Personal dort aus Ex-DDR Funktionären. Und dann erklärte sich auch, was Ossi_Normalo da zu suchen hat.
P.S. Es gibt überhaupt keine ex-DDR-Kader im diplomatischen Dienst der Bundesrepublik Deutschand. Pünktlich zum 3.10.1990 wurde der gesamte diplomatische Dienst der DDR komplett entlassen und abgewickelt.

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k70-ingo 29.03.2013, 17:03
203.

Zitat von jacko2013
der globale dschihad wird kommen, macht euch bereit!
Öhm, es geht hier um Nordkorea. Die haben keinen Dschihad. Alle anderen Beteiligten (Südkorea, China, USA, Rußland, Japan) auch nicht.

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deraltpunk 29.03.2013, 17:09
204. Also, ich möchte mich nicht als 100% informierten Menschen betrachten,

aber das, was sich da gerade abspielt, lässt mich schon grübeln.War es denn nicht so, dass Kim Jong Un vor Monaten eine Entspannung in den Beziehungen mit dem Westen angekündigt hat? Er muss doch wissen, dass er sich mit ständigen Drohungen lächerlich, bzw. unglaubwürdig macht, wenn er seinen Drohungen keine Taten folgen lässt.
Wenn er dann tatsächlich, was ich für absoluten Schwachsinn halte, Südkorea, die U.S.A. oder wen auch immer angreift, ist doch gar nicht auszumalen, was dies für Konsequenzen nach sich zieht... Wird China weiterhin mäßigend auf Nordkorea einwirken, oder sogar millitärisch unterstützen? Würde China Nordkorea unterstützen, steht die Welt (so sehe ich es als 08/15 Mensch) wieder mal kurz vor der nuklearen Apokalypse. Die Kuba-Krise '62 sollte, sei sie auch noch so lange her, doch eine Warnung an jeden Beteiligten der aktuellen Situation sein... Oder sehe ich da irgendwas falsch?

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fixiundpaxi 29.03.2013, 17:10
205. Moment mal!

Zitat von k70-ingo
Tja, das ist halt das Problem. Gerade bei SPON. Die völlig unreflektierte, aber ideologisch gefestigte Ahnungsfreiheit allzuvieler Foristen. Die waren nicht nur noch nie in Nordkorea, sondern auch noch nie in Amerika. Da können sich die Vereinzelten, die tatsächlich einmal vor Ort waren (ich war es. Zwar nur 10 Tage, aber für eine intensive Erfahrungssammlung war es sehr förderlich) oder andere, REALE Einblicke haben, noch so die Finger fusselig posten. Das bringt einfach nichts.
Ich zumindest bin völlig ahnungsbefreit und war mit/bei einer Amerikanerin und irgendwie kann ich mich auch mal dunkel an was Koreanisches erinnern!

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k70-ingo 29.03.2013, 17:15
206.

Zitat von yallayalla
Das verkraften einige Zeitgenossen nicht. Sie glauben noch immer, daß es irgendwie möglich sein muß, Werktätige an Werkbänke zu bringen, die gerecht entlohnt und alle damit glücklich sind. Und die bösen Kapitalisten in ihrem dicken Mercedes dürfen in dieses Märchenland erst gar nicht reingelassen werden!
Dafür ist es in Nordkorea schon zu spät. Schon seit Anbeginn. Mit dem Reinlassen von Mercedessen jetzt.
Alle drei Kims, wie auch die Militärführung und die Nomenklatura überhaupt, waren zeitlebens (und sind es heute noch) erklärte Liebhaber der Marke mit dem Stern.

Die Mercedes-Dichte auf nordkoreanischen Straßen, besonders in Pjöngjang, ist sehr hoch. Vom "Strichachter" aus den 70ern über alle S-Klassen der letzten 40 Jahre bis hin zu neuen M-Klassen, außer Coupés und Cabrios läßt sich in Nordkorea die gesamte Mercedes-PKW-Palette finden.
Bei besonderen Gelegenheiten -zuletzt der Beerdigung von Kim Jong Il- werden auch Opa Kims geliebte 600er aus der Garage geholt.

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westpfälzer 29.03.2013, 17:24
207. Bin

Zitat von kritischerkritiker
Wie lange hier die Welt hier zusieht. Da gibt es Land dass innenpolitisch Nazideutschland fast schon aufs Haar gleicht. Dennoch interessiert sich im Prinzip niemand dafür, eben weil die Regierungsspinner von Nordkorea klug genug sind nicht militärisch aktiv zu werden. Da kann man als Deutscher ja schon fast froh sein, dass Hitler die Welt zum handeln nötigte. Sonst würde es uns wohl heute ähnlich ergehen wie den Nordkoreanern.
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ich nun ein Nazi, wenn ich darlege, dass dieser Vergleich absoluter Nonsens ist und bar jeglicher Kenntnis der Vorkriegsverhältnisse in Deutschland! Ich will das verbrecherische NS-Regime mit Sicherheit nicht verherrlichen, aber - materielle - Not hat im Vorkriegsdeutschland keiner gelitten.
Ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, hätte es das NS-Regime nicht gegeben wären heute sehr viele sehr traurig, weil, es wäre kein Bezug auf Deutschland herzustellen, der Selbsthass könnte nicht ausgelebt werden.

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hubertrudnick1 29.03.2013, 17:26
208. Nordkoreas neuer Weg?

Zitat von sysop
"Die Situation könnte außer Kontrolle geraten": Im Konflikt zwischen Nordkorea und seinen Gegnern warnt Russlands Außenminister Lawrow vor einer Eskalation und einseitigen Maßnahmen - eine kaum verklausulierte Kritik an den USA und den Manövern mit Südkorea.
Nordkorea ist nicht gerade auf einem neuen Weg und wird auch so nicht die Lage der eigenen Menschen verbessern, es geht alles viel mehr darum, dass sich der neue kleine Dicke hier Respekt vor seinen Generälen verschaffen will und muss und somit stark nach außen hin auftrumpfen.
Aber damit schneidet er sich nur selbst ins eigene Fleisch, denn wer nur mit Krawalltöne auf sich aufmerksamen machen kann, der taugt dann auch nichts und wird nur immer unter den Druck des Militärs kuschen.
HR

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uwesiemon 29.03.2013, 17:27
209. Sträfliche Ignoranz

Zitat von iffel1
Das sollte dank der Drohnen doch möglich sein. Dann laufen die Soldaten alle in den Süden und das Volk folgt. Und leer ist Nordkorea und dann kann der Wiederaufbau beginnen. Ein gemeinsames Korea und Ruhe ist !
Soviel Naivität und Ignoranz ist einfach sträflich. Nordkorea hat mit 1,2 Millionen Soldaten die fünftgrößte Armee der Welt und ein seit Jahrzehnten von der Außenwelt abgeschnittenes Volk, und das Regime hat beide fest im Griff. Da läuft niemand. Außerdem ist die südkoreanische Hauptstadt Seoul weniger als eine Autostunde von der Grenze entfernt und kann in Windeseile überrannt werden. Gucken Sie einmal auf die Landkarte! Und wen wollen Sie denn mit Drohnen wegblasen? Den gemütlich eingebunkerten Diktator oder Millionen ohnehin schon gequälter Zivilisten? Gehen Sie mal in Ihren Dorfkrug. Am Stammtisch ist besitmmt ein Platz für Sie frei.

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