Forum: Politik
Konflikt mit Nordkorea: Südkorea droht Kim Jong Un mit militärischer Vergeltung
AP/dpa

Südkorea eskaliert den Krieg der Worte: Präsidentin Park Geun Hye hat eine massive und rasche militärische Aktion ohne Rücksicht auf politische Überlegungen angekündigt, falls Nordkorea seine Provokationen fortsetzt. Zuvor hatten die USA Tarnkappenjäger in den Süden geschickt.

Seite 1 von 22
robert.haube 01.04.2013, 08:29
1. Hinter dem Nebelvorhang

Was passiert hinter dem Vorhang gegenseitiger Beschimpfungen ? Wie bloomberg heute meldet, hat das Politbüro in Nordkorea gestern beschlossen, Bedingungen für ausländische Investitionen zu erleichtern (vorwiegend wohl an China und die BRICS gerichtet) und den internationalen Warenhandel auszubauen. Ferner sollen Leichtwasser-Reaktoren zur Stromerzeugung gebaut werden. Kim präsentiert sich als "starker Mann", der innenpolitisch Veränderungen durchzieht und außenpolitisch militärische Muskeln zeigt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rkinfo 01.04.2013, 08:45
2. Knallhart

Nordkorea ist finanziell nahezu pleite und großflächig verarmt. Da wurde überzogen mit Kriegsdrohungen und nun wehren sich Andere.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
abominog 01.04.2013, 08:47
3. Keine andere Wahl

Höchstwahrscheinlich haben unsere südkoreanischen Freunde keine andere Wahl, als so zu reagieren. Wie lange sollen die sich denn noch die ständigen Drohungen aus Nordkorea gefallen lassen? Selbst wenn man 100% gegen Krieg und ein waschechter Pazifist ist, sollte man bedenken, dass die Nordkoreaner längst Atomwaffen besitzen und kein Mensch genau sagen kann, wieviele es schon sind.

Kommt mir jetzt bitte nicht mit dem Argument, dass man sowas schätzen kann, denn womöglich reden wir hier nicht nur von den selbstproduzierten Atombomben, sondern möglicherweise zusätzlich auch von gekauften.

PS:
Nach einem Atomkrieg kann man hinterher relativ leicht feststellen, woher die abgeworfenen Atombomben stammten. Also ich möchte dann nicht in der Haut der Verkäufer stecken...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ratxi 01.04.2013, 08:48
4. innenpolitisch puinkten.

Zitat von sysop
Südkorea eskaliert den Krieg der Worte: Präsidentin Park Geun Hye hat eine massive und rasche militärische Aktion ohne Rücksicht auf politische Überlegungen angekündigt, falls Nordkorea seine Provokationen fortsetzt. Zuvor hatten die USA Tarnkappenjäger in den Süden geschickt.
Auch Präsidentin Park Geun Hye muss eben innenpolitisch puinkten.
Von da her sind solche Reaktionen klar und logisch.
Dumm ist es trotzdem.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mrmink 01.04.2013, 08:50
5. Es lebe der Krieg

Die USA werden es nie lernen. Nach Vietnam, Korea, Irak und Afghanistan jetzt wieder Korea. Hauptsache die amerikanische Waffen Industrie hat genug zu tun.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stanford.66 01.04.2013, 08:51
6. Die an Südkorea gerichteten Drohungen ...

... sind ein an China gerichteter Appell um Fortsetzung der Unterstützung. Wenn Nordkorea zusammenbricht, wird China seinen Einfluß auf der koreanischen Halbinsel verlieren. Und Nordkorea wird fallen, wenn es eine militärische Auseinandersetzung gibt. Nordkorea droht also Nordkorea mit Krieg, damit China diesen durch weitere Lieferungen an Nordkorea verhindert und dadurch seinen Einfluß auf der koreanischen Halbinsel behält. Aber wie lange macht China bei dem Spiel noch mit? Russland hat Kuba Anfang der 1990'er Jahre auch aus dem finanziellen Rundum-Sorglospaket entlassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
derandersdenkende 01.04.2013, 08:51
7. Was kann die südkoreanische Präsidentin

Zitat von sysop
Südkorea eskaliert den Krieg der Worte: Präsidentin Park Geun Hye hat eine massive und rasche militärische Aktion ohne Rücksicht auf politische Überlegungen angekündigt, falls Nordkorea seine Provokationen fortsetzt. Zuvor hatten die USA Tarnkappenjäger in den Süden geschickt.
auch sonst tun, als der Besatzungsmacht den Rücken zu stärken?
Soll sie sagen, uns sind die atomaren Bedrohungen durch die USA auch zuwider? Oder, die Amis sollten endlich verschwinden?
Sie hat Nordkorea im Auge und kann sich leicht vorstellen, was dann mit ihrem Land passiert!
Ansonsten möchte ich darum bitten, der einseitigen Propaganda ein wenig Ballance zu geben!
Es ist keineswegs so, daß sich die Amerikaner wo sie sich befinden oder auftauchen, als Friedenstauben erscheinen, ganz im Gegenteil, sie fungieren als Unruhestifter, um aus den Brandherden für sich noch Nutzen ziehen zu können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mwinter 01.04.2013, 08:54
8. Zurück zu Blut und Eisen

Irgendwie wurden in Korea die Uhren um 100 Jahre zurückgestellt - was da aktuell abgeht (und primär von Nordkorea ausgeht), kann man nur noch als unterste Schublade bezeichnen. Dass man dem Nachbarn mal eben mit Auslöschung droht, kennt man sonst nur aus dem Nahen Osten!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Basiscreme 01.04.2013, 08:54
9. Teilte...

...die Nachrichtenagentur oder das Blatt(in diesem Fall das Wallstreet-Journal) mit? Aber egal. Anderen Berichterstattungen zufolge sind die Drohungen des NK-Regimes vor allem nach innen gerichtet, sprich der Bevölkerung Nordkoreas bestimmt. Dort gibt es nämlich immermehr Deserteure. Das Regime will zeigen, dass nur ein starker Führer das Unheil abwenden kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 22