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Konflikt mit Pjöngjang: Amerikanisches Atom-U-Boot vor Koreas Küste
AP

"Wir schicken eine Armada, sehr schlagkräftig", drohte Donald Trump im Streit mit Kim Jong Un. Vor Koreas Küste ist jetzt ein US-Atom-U-Boot vor Anker gegangen, ein Flugzeugträgerverband folgt.

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hansriedl 26.04.2017, 02:44
90.

Zitat von Skepsi
egal welche Marionette in USA oben dran ist, die Kriegstreiber im Hintergrund machen ihr Ding. Ich hatte zwar gedacht, wenn Clinton nicht Präsident wird, haben wir noch ein bisschen länger Zeit, aber das war wohl eine Fehleinschätzung. Schaut Euch an, was die USA in den letzten sechzig Jahren angerichtet haben, und Ihr bekommt eine Vorstellung, wozu sie fähig sind. Ich kann nur sagen, raus aus der Nato, möglichst heute noch.
Warum raus??

Darüber, ob die NATO handelt oder nicht, entscheidet der Nordatlantikrat, sog. NATO-Rat, das oberste politische Gremium der
Nato. Damit wird meist der Generalsekretär zum konkreten Handeln aufgefordert. Der Supreme COmmander allied forces comandeur europa ist der oberste Befehlshaber aller Truppen (die Natomitglieder werfen ja ihre Truppen alle zusammen und stellen sie unter einen Befehl, damit sie gemeinsam arbeiten können). Das ist der Amerikaner von dem Schneemann2 spricht.

Als Basis ob Einsatz ja oder nein sollte ein völkerrechtliches Mandat stehen von der UNO. Muss aber nicht sein, es steht nirgendwo dass die NATO nur dann handeln darf.

Also: Entscheiden über Einsatz ja oder nein tut der Nordatlantikrat.

Die meisten Kriege der Amis sind ohne die NATO erfolgt.
Das Wort Frieden kennen sie nicht, sie sind eine kriegerische Nation.
Krieg, Zerstörung, Hunger, Elend wie Armut stört sie nicht.
Wenn dabei noch Rohstoffe gewonnen werden hat es sich doch
gelohnt, oder?

Der Niedergang der Nato

Die Geschichte der Nato und ihre gegenwärtigen Aktivitäten machen verständlich, wie der Westen seine Lügen konstruiert hat und warum er in Zukunft deren Gefangener ist. Die Bestandteile dieses Artikels sind schockierend, aber es ist unmöglich, die Tatsachen zu widerlegen. Man kann sich höchstens an die Lügen klammern und die Augen auf Dauer schließen.

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teacher20 26.04.2017, 06:50
91.

Kim eine Marionette der Militärs? Ganz so einfach ist es sicher nicht. Ganz sicher sind die Streitkräfte eine wichtige - vielleicht die wichtigste - Stütze, wenn es um das Überleben dieses anachronistischen Regimes geht, d.h. er ist in gewissem Sinne von ihm "abhängig". Stünde ihm und seinen "Vorstellungen" eine geschlossene Fronde der Generalität gegenüber, dann könnte man von EINER TATSÄCHLICHEN ABHÄNGIGKEIT reden. Wie in allen diktatorischen Regimes gilt aber auch hier das "divide et impera". Kim hat bereits mehrfach bewiesen, dass er nicht davor zurückscheut, Kritiker selbst in höchsten Positionen liquidieren zu lassen und zwar absichtsvoll auf grausame und spektakuläre Weise. Ganz klar zielte das auf einen Abschreckungseffekt. Die Kehrseite der Abschreckung ist das Korrumpieren und Umschmeicheln (aber immer mit der unterschwelligen Drohung, dass diese Vergünstigungen genauso schnell wieder entzogen werden können wie sie gewährt wurden): Beförderungen in einer ins Riesenhafte aufgeblähten Armee, Verleihung von Orden (man schaue sich die ordensübersäten "Heldenbrüste" der Generäle und Marschälle an, von denen keiner mehr einen aktiven Krieg geführt hat), Gewährung von materiellen Konsumprivilegien etc. All das steigert die Konkurrenz innerhalb der Generalität und verhindert bei aller vordergründigen "Kameradschaft" und "Geschlossenheit" eine echte, geschlossene Gegenfront, vor der Kims sich fürchten müsste. Dazu kommt, dass die Armee immer hart an der Grenze zur totalen Eskalation durch gezielte Provokationen Südkoreas - und damit indirekt der USA (Raketenstarts, Artilleriebeschuss, Versenkung eines südkoreanischen Kriegsschiffes, Entsendung von Spezialkommandos durch Tunnelsysteme sowie der Aufrechterhaltung einer Angriffsparanoia seitens des Südens) mit sich selbst beschäftigt wird, um nicht innenpolitisch auf "dumme Gedanken" zu kommen.
Kims Auftreten in Fellkappe und Militärmantel und seine kindliche Freude an Manövern und Paraden soll seine Solidarität mit den Militärs demonstrieren (ihn aber keineswegs als Gleichen unter Gleichen ausweisen!), soll ihn in eine Reihe stellen mit seinem harten Großvater unter Umgehung des als eher weichlich erachteten Vaters.
Was die Wiedervereinigung angeht, so ist das deutsche Vorbild (das in den frühen 90ern gern bemüht wurde), trotz gewisser vergangener Annäherungen zwischen den beiden Koreas heute gänzlich obsolet. Eine Wiedervereinigung könnte und müsste das Ende des Kim-Clans bedeuten. Kann er das wollen? Kann Südkorea die Übernahme eines Systems wollen, mit dem verglichen die späte DDR eine blühende Wirtschaftsnation war? Könnte es - obwohl wirtschaft relativ gut aufgestellt - die wirtschaftlichen und sozialpolitischen Folgen überhaupt "stemmen"? Immerhin gilt es zu bedenken, dass der demokratische Süden angesichts einer völlig desolaten "Industrie" (bis auf die Rüstung) und der jahrzehntelangen Indoktrination und Gehirnwäsche der Bevölkerung vor einer viel anspruchsvolleren Umerziehungsaufgabe stünde als die "alte" Bundesrepublik damals (und dieser Prozess war/ist schwer genug, wie sich immer wieder zeigt).

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bloub 29.04.2017, 09:48
92. get the facts

Zitat von Promethium
Nein! Es war ein US-General der den Einsatz von Atomwaffen im Koreakrieg forderte und der wurde deswegen entlassen. Darüber hinaus ging es dabei nicht um Nordkorea sondern um China! "Truman war der Auffassung, dass die von MacArthur geforderte Ausweitung des Konfliktes zu einem offenen (Atom-)Krieg der USA gegen China den „falschen Krieg am falschen Ort, zur falschen Zeit und mit dem falschen Gegner“ bedeutet hätte." Quelle Wikipedia Koreakrieg Hinweis: Truman war der damalige US-Präsident!
quatsch, selbst truman hat den einsatz von atombomben in betracht gezogen, macarthur wurde aus anderen gründen entlassen (unzuverlässigkeit, überschreiten der chinesischen grenze und damit der hauptschuldige an der eskalation). nach truman kam eisenhower und auch der hat dne einsatz von atombomben in betracht gezogen.

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neu1197 29.04.2017, 17:35
93. zu Ursache und Wirkung

Zitat von marathonaxel
Wird da nicht Ursache mit Wirkung verwechselt? Wer provoziert in Nordkorea oder im Westen Russlands denn? Wir haben in der glückseligen Bundesrepublik lange im Frieden gelebt und glauben wohl, dass alle Konflikte sich mit Diskussionen auf der Yogamatte, am Besten von Frau Käßmann moderiert lösen lassen. Sorry, so funktioniert die Welt nicht! Wer hat denn Divisionen in den Westen verlegt, mit tausenden von Panzern (gegen die eine Internationale Brigade und 100 Panzer aufgestellt wurden, auf Wunsch der osteuropäischen / baltischen Länder). Wer zündelt mit Nuklearwaffen und testet Interkontinentalraketen ohne sich Kontrollregimen zu unterwerfen? das Zeigen des U-Boots ist nur ein Hinweis: Schau her und pass auf!
In der Ukraine Ursache Osterweiterung der Nato; die USA wollte unbedingt die Krim.
In Korea will die USA seit dem Ende des Koreakriegs ganz Korea für seine Ostflanke gegen die SU/ RU. Also erst denken dann plappern.
Der Streit mit Kim ist nur vorgeschoben.

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alfred-wilhelm 29.04.2017, 21:24
94. Manchmal ....

....fühle ich mich irgendwie an die 20iger des letzten Jahrhunderts erinnert.

Klar, Trump ist kein Hitler, aber die Politik der Militarisierung der Außenpolitik der Staaten der westlichen Hemisphäre erinnert mich irgendwie an die Wiederbewaffnung Deutschlands zur Zeit der Weimarer Republik und den darauffolgenden Krieg!

Wer nun im Korea-Konflikt die erste Bombe abwirft, oder die erste Rakete abschießt werden wir sehen, - oder auch nicht.

Aber anleine, dass wir - die Staaten der EU - zur Zeit vom Wahnsinn des Krieges umgeben sind, - in der Ukraine, in Afghanistan, Syrien, Jemen, Somalia, Libyen, um nur einige Gebiete zu nennen - ,
zeigt das Versagen der Regierungen der Staaten der westliche Hemisphäre.

Das Problem, denke ich, ist, dass unsere politisch Verantwortlichen nur politisch verantwortlich sind und nicht zur Verantwortung gezogen werden können.

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