Forum: Politik
Konflikt mit Teheran: US-Regierung streitet über Geheimdiensterkenntnisse zu Iran
REUTERS/Carlos Barria

Die USA verstärken ihre Militärpräsenz am Persischen Golf und ziehen Diplomaten aus dem Irak ab. Doch wie ernst ist die Bedrohung durch Iran wirklich? Darüber gehen die Meinungen in DC weit auseinander.

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ghorbani98 17.05.2019, 08:27
60.

Zitat von gruener00
staat Partei ergreifen. Im Irak und in Libyen wurde mit westlicher Hilfe ein weltlicher Diktator durch muslimische Eiferer ersetzt. Im Iran kann es gar nicht schlimmer kommen. Hier gibt es im Gegenteil eine relativ gut ausgebildete Mittelschicht, sodass man hoffen kann, dass die die Demokratie gewuppt bekommen. In jedem Fall wären die Meisten den Amerikanern sehr dankbar, wenn sie das verkommene Islamistenpack zum Teufel schicken würden.
Hi
Iran ist kein arabisches Land. Iran hat 7000 tausend Jahren Geschichte! Die Regierung ist übel, aber die sind nur eine Minderheit in Macht! Die Iraner sind sehr morden und sehr ausgebildet! Vor 1400 Jahren haben die Araber den Iran angegriefen und mit Messer und Gewalt Isalm in dieses Land gebracht, so dass heutzutage viele Iraner die Araber wie ein Pest hassen!
Das mussen Sie wiesen!

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JDR 17.05.2019, 09:14
61.

Zitat von smokey55
Merke, andere Kulturen ticken anders! Auch das sollte man respektieren. Vielleicht ist den Iraneren eine Islamische Repulik lieber als der Schwachsinn der im Westen im TV und in der Politilk abgeht?
Nun, wenn man der IRI begegnen würde, wie die IRI ihren Feinden begegnet - um ihre Kultur zu respektieren - müsste man sunnitische Terrororganisationen ausbilden, ausrüsten und finanzieren, die regelmäßig iranische Städte mit Raketen bombardieren, einen Bürgerkrieg vom Zaun brechen, Terroranschläge auf Zivilisten ausführen, Iranbefürworter ermorden lassen, erklären, dass man die IRI auslöschen will und dies auch aktiv mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln vorbereiten. Ich persönlich halte den westlichen Ansatz für überlegen und hoffe, dass wir dabei bleiben.

Das ändert nichts daran, dass der einzige Weg, der das Regime jemals zu ernsthaften Verhandlungen gebracht hat, äußerer Druck war. Eine bedauerliche kulturelle Eigenheit, die man wohl leider akzeptieren muss.

Präsident Trumps wirtschaftlicher Druck wirkt ganz hervorragend und die Angriffe der Iraner auf amerikanische Interessen sind nichts weiter, als eine Bestätigung seines Erfolges.

Hier wird viel darüber geschrieben, welche hervorragenden Kapazitäten das Regime angeblich hat. Tatsächlich wäre es bei einem Krieg hoffnungslos unterlegen. Genau deshalb versucht es, die Vereinigten Staaten von Amerika mit Terror und Proxies aus der Gegend zu drängen. Und auch auf solche Maßnahmen gibt es Antworten, die den Wert zweifelhaft erscheinen lassen können.

Keine der beiden Parteien will Krieg, aber beide sind bereit, Krieg zu führen. Teheran verlässt sich darauf, dass die Strategie, mit der es Obama aus dem Iraq gejagt hat - was am Ende zur ISIS führte - auch bei Präsident Trump funktionieren wird. Das ist keineswegs ausgeschlossen. Aber warten wir ab.

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JDR 17.05.2019, 09:30
62.

Nun, was Bolton angeht mag das Misstrauen berechtigt sein, auch wenn es keinen Pressebericht gibt, der irgendwelche Fakten nennt, dass Bolton tatsächlich das Ziel eines Krieges unterstützt. Alle Aktionen scheinen zur Situation und dem üblichen Vorgehen in einer solchen zu passen, auch, wenn das in der Presse anders dargestellt wird.

Pompeo ist eine anderes Kaliber und definitiv kein Kriegstreiber. Und was die Geheimdienstinformationen angeht, so sollte Präsident Trump klar sein, dass er jetzt an der Spitze aller Verschwörungen steht. Wenn überhaupt, versuchen die Dienste, nicht zu alarmierend zu sein.

Es kann auch keinen Zweifel daran geben, dass die jüngsten Angriffe auf Schiffe und eine Pipeline "proof of concept" für Teheran sind, dass man amerikanische Interessen angreifen kann, ohne einen realen Preis dafür zu zahlen.

Wenn Präsident Trump einen besseren Deal will, als den, welchen er gekündigt hat, wird er eine neue Strategie brauchen. Eine, welche die Vereinigten Staaten von Amerika bisher so nicht angewendet haben. No risk, no … profit.

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Fariba 17.05.2019, 12:28
63. Mullah in Teheran,

Die meistens hier habe keine Ahnung wozu die Mullahs aus Teheran fähig sind , was sie eigentlich in Nah Osten vorhaben und wie sie die iranische Bevölkerung unterdrücken.
Die Mullahs müssen schnell wie möglich gebremst und das Geld weggenommen wird. Natürlich ist ein Krieg keine richtige Lösung.

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nobody_incognito 17.05.2019, 13:26
64.

Zitat von ghorbani98
Hi Iran ist kein arabisches Land. Iran hat 7000 tausend Jahren Geschichte! Die Regierung ist übel, aber die sind nur eine Minderheit in Macht! Die Iraner sind sehr morden und sehr ausgebildet! Vor 1400 Jahren haben die Araber den Iran angegriefen und mit Messer und Gewalt Isalm in dieses Land gebracht, so dass heutzutage viele Iraner die Araber wie ein Pest hassen! Das mussen Sie wiesen!
Das ist aber ulkig, denn der Islam ist ja damit aufgetreten die Stammensgesellschaften zu überwinden. Ergo müssten die Iraner dann wieder irgendwelche "herrenmenschlichen" Ambitionen haben. Dem steht wiederum das US "melting pot" in Opposition. Also die Allianz der USA und Saudi Arabien ist aus globaliistisch monarchistischer Perspektive durchaus verständnlich, während in iranischen Köpfen überaus Verwirrung herreschen muss, wenn sie einerseits gegen Saudi Arabien sind, aber andererseits für die USA *sein sollen*.

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nobody_incognito 17.05.2019, 13:30
65.

Zitat von Fariba
Die meistens hier habe keine Ahnung wozu die Mullahs aus Teheran fähig sind , was sie eigentlich in Nah Osten vorhaben und wie sie die iranische Bevölkerung unterdrücken. Die Mullahs müssen schnell wie möglich gebremst und das Geld weggenommen wird. Natürlich ist ein Krieg keine richtige Lösung.
Wozu sie fähig sind sieht man ja, sonst würde man "mehr" sehen. Und was sollen sie groß vorhaben? Dasselbe wie seinerzeit Mohamed bzw. Saladin?

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