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Konflikt zwischen USA und Russland: Trump gibt den Kalten Krieger
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Die Beziehungen zwischen den USA und Russland geraten unter Donald Trump immer mehr in die Krise. Die Schließung von Konsulaten könnte erst der Anfang sein. Neuer Streit droht um Nordkorea und die Ukraine.

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lupenreinerdemokrat 01.09.2017, 09:01
70.

Zitat von Eutighofer
Im Osten der Ukraine schweigen die Waffen immer noch nicht. Europa und USA haben der Ukraine nie Waffen geliefert. Russland hat dagegen Waffen und Kämpfer in die Ostukraine geschickt. Die westliche Zurückhaltung ist für die Ukrainer unverständlich. Die Ukrainer verteidigen ihr Land und haben Russland nie angegriffen.Selbstverteidigung ist das Recht jeder Nation. Allein von Putins Willen darf die Zukunft der Ukraine nicht abhängen.
Da scheint aber jemand ganz schön auf Fake-News hereingefallen zu sein. Wo haben Sie das gelesen, dass die USA / Europa keine Waffen in die Ukraine liefern, Russland hingegen schon? In der "Jungen Freiheit"? Oder in "Compact"?
Nur zu Ihrer Info, damit Sie sich nicht nochmal blamieren müssen: die Ukrainer, bzw. deren Regime in Kiew, hat sich zusammen mit den USA das Desaster selbst eingebrockt und
a) durch einen gewaltsamen Putsch die vorherige, demokratisch gewählte Regierung verjagt
b) durch diskriminierende Gesetzgebung die russisch sprechende Bevölkerung der Ukraine gegen sich aufgebracht
c) durch einen offenen Krieg gegen diesen russisch sprechenden Teil der Bevölkerung (die Panzer rollten aus Kiew in Richtung Dobass und nicht umgekehrt, falls Sie das nicht mitbekommen haben sollten) und den Einsatz rechtsradikaler Neonazis (Asow-Brigade, "Wolfsangel"- Abzeichen) den Bürgerkrieg selbst entfacht.
d) baut die US Navy zur Zeit in Ochakiv / Ukraine gerade einen US-Navy Militärstützpunkt. Ich wüsste nicht, dass Russland ebenfalls einen Militärstützpunkt in der Ukraine bauen würde.

Selbstverteidigung ist das Recht jeder Nation. Ja ja.....
Wie z.B. Syrien oder Nord-Korea?
Jetzt müssen wir aber mal konkret werden, statt leerem Gewäsche, gelle?

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magier 01.09.2017, 09:02
71.

Zitat von andyby1960
Weder wird die Situation in der Ukraine exakt wiedergegeben, noch wird die inneramerikanische Diskussion über Trump im Zusammenhang mit Putin dargestellt. Zum Schluss werden wieder die alten Stereotypen hervorgekramt, McCain ist dann wieder der Hardliner und die Militärs trauen den Russen sowieso nicht. Wieso sollten sie auch, oder irre ich mich oder haben die Russen die Krim nicht annektiert, tausende Menschen umgebracht in der Ostukraine und versorgen Nordkorea mit Raketentechnologie? Roland Nelles sollte sich ein wenig mehr informieren. Desweiteren weiß jeder Experte, dass die Konsulate die Zentrale der russischen Geheimdienstes sind , nur Roland Nelles weiß es nicht...
Sie beschweren sich, dass die Situation in der Ukraine nicht richtig dargestellt wird. Und dann verbreiten Sie die Fake-News, dass die Russen tausende Menschen in der Ostukraine umgebracht haben. Ist das ein Ergebnis der Propaganda oder totaler Scheuklappen? Fakt ist, dass nach dem illegalen Putsch in Kiew die russischstämmigen Ukrainer im Donbas öffentliche Gebäude besetzt haben (wie übrigens die Maidandemonstranten auch) und sich von der Kiewer Regierung lossagen wollten. Daraufhin hat die Kiewer Regierung Militär und rechtsradikale Milizen in Gang gesetzt und die Städte im Donbas bombardiert und beschossen. Die Toten gehen also nicht auf das Konto von Putin, sondern auf das von Poroschenko. Wenn Sie schon richtige Darstellung verlangen, sollten Sie mit gutem Beispiel vorangehen.

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neu1197 01.09.2017, 09:04
72. Noch so ein Witz

Zitat von Eutighofer
Im Osten der Ukraine schweigen die Waffen immer noch nicht. Europa und USA haben der Ukraine nie Waffen geliefert. Russland hat dagegen Waffen und Kämpfer in die Ostukraine geschickt. Die westliche Zurückhaltung ist für die Ukrainer unverständlich. Die Ukrainer verteidigen ihr Land und haben Russland nie angegriffen.Selbstverteidigung ist das Recht jeder Nation. Allein von Putins Willen darf die Zukunft der Ukraine nicht abhängen.
Die USA haben 5 Mrd.$ bereits in die Destabilisierung der Ukraine gesteckt. (Nyland) Und jetzt wird nahe der Krim eine USA-Marinebasis errichtet, hallo geht's noch.
Destabilisierung sieht anders aus, noch dazu weil die Planung einer solchen Basis in einem Nichtnatoland mehrere Jahre dauert, Oder?

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Mardor 01.09.2017, 09:04
73.

Zitat von michael.mittermueller
Trump hat den Konflikt nicht verursacht. Und die Lösungsmodelle wurde auch nicht von Trump erarbeitet. Und weshalb wird uns das dann hier so verkauft ? Ein wesentlicher Teil der Mannschaft Donald Trumps besteht heute aus dem Partei Esteblishment der Republikaner. Und das einzeige an dem man sich wirklich stört ist der fehlende "Stallgeruch". Wenn eine Tulsi Gabbard mit Trump spricht und ihn davor warnt den "Drumbeats of the Neocons" zu folgen dann geht es genau hierum. Und wenn ein Jimmy Carter dazu aufruft Trump zu helfen eine vernünftige Politik zu machen. Jede Schwächung von Trump führt zu einer Stärkung eben der Neocons und der Appatschicks, die sich in Washington seit Jahrzehnten ein Monopol auf die Macht erarbeitet haben. Will der SPIEGEL das ? Ja. Will ich das ? Nein. Bin ich deswegen ein Trump Fan ? Nein. Aber bitte nochmal zum Mitschreiben. Ein Mc Cain ist wirklich keine Alternative zu Trump, die sich hier in Europa irgend jemand wünschen kann. Und Hillary Clintons Eingriffe in die Politik haben uns Syrien und Lybien beschert. Weshalb also sollte ich die Politik dieser "Alternativen" für das nehmen als das sie in Deutschland medial und Medienwirksam verkauft werden. Und dann noch Barak Obama. Sein Vermächtnis ist, dass er alle Versprechen gebrochen hat und die Welt in Kriege und Konflikte geführt hat, die inzwischen geeignet sind Europa zu zerstören. Der einzige Indikator der für mich bei Obama zählte war, was wird er mit Guantanamo tun. Und wie sieht seine Afghanistan-Politik aus. Der Mann mag in Deutschland als zweiter Kennedy verkauft werden. Aber was genau, außer der Kubakriese und den Konflikten des Kalten Kriegs hat uns Kennedy wirklich hinterlassen ? Hört auf mit der beknackten Propaganda. Und fangt bitte endlich mal an als eigenständig denkende Menschen zu agieren. Ihr in der SPIEGEL Redaktion. Und Ihr bei CNN und all den anderen "Medien".
Ganz ehrlich? Sie schreiben schlau daher, schaffen es aber auch nach mehreren Anläufen immer noch, "Esteblishment" und "Kriese" zu schreiben. Peinlich.

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Namal 01.09.2017, 09:06
74.

Zitat von Trevor Philips
Herzlich wilkommen bei ein Herz für Diktatoren (nein nicht Trump). Europa ist schon mittendrin. Gerade im Osten versteht und akzeptiert man die deutsche Haltung überhaupt nicht.
Der Osten, also Polen und die baltischen Staaten, können sich ja gerne in einem Vernichtungskrieg mit Russland hineinziehen lassen.

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kuac 01.09.2017, 09:11
75.

Zitat von michael.mittermueller
....Nein, Trump hat den Konflikt nicht verursacht. Und Nein, die Lösungsmodelle wurde auch nicht von Trump erarbeitet. Und weshalb wird uns das dann hier so verkauft ?..,,,,
Weil DT der aktuelle Präsident der USA ist und die ganze Verantwortung für die Innen und Aussenpolitik der USA trägt. Er kann seine Berater frei wählen und sich entsprechend beraten lassen. Man sagt aber, dass er beratungsresistent sei und hat nur 2 Sachen im Kopf. Mauerbau und Abschaffung der Krankenversicherung. Ich zähle auch die Aufrüstung und die Umweltverschmutzung dazu.

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steveleader 01.09.2017, 09:15
76. Anstatt auf unserem Bundeskanzler a.D.

a.D. rum zu hacken, sollte man Ihn als Vermittler gewinnen. Ihn verbindet mit Herr Putin eine Männerfreundschaft. Er würde zwar sicher die Freundschaft nicht gefährden wollen, aber genau das weiß Putin. Sicher würde bei der Vermittlung die Hälfte nicht im Sinne des "Westens" sein, aber wir würden zumindest keinen kalten oder noch schlimmer heißen Krieg bekommen.
Blut lässt sich nicht mit Blut reinigen. Reden, reden und nochmals reden muss der Weg sein.

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robertreagan 01.09.2017, 09:16
77. interessante Immobilie in San Francisco

die sich wieder irgendein gieriger Sack unter den Nagel reissen will - genau wie in Washington noch unter Obama. Man muss nur die Russen vor die Tür setzen und die Immobilie einstreichen. Das ist wie mit Vermögen "einfrieren". Klingt immer so nett, ist aber nichts anderes als Enteignung, Ansonsten vergisst der Autor wie immer, dass die Amerikaner längst einen Militärstützpunkt in der Ukraine betreiben, wo bereits Freischärler aus dem rechten Sektor auf neuen Waffensysteme ausgebildet werden. Ansonsten will man uns hier bald wieder B52 Bomber mit neuen Atomwaffen stationieren unter fadenscheinigem Vorwand. Die Tatsache, dass aber in den Medien ebenfalls verschwiegen wird, dass der 1.September der Beginn des 2. Weltkriegs war, sagt mir, dass die Planungen für den 3. Weltkrieg sehr weit vorangeschritten sind. Alles Material, welches gen Osten verfrachtet wird, zeugt ja davon auch. Da macht ein Herr Trump gar nichts dran. Es ist die Welle der Gierigen, die hinter ihm schwappt.

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HeisseLuft 01.09.2017, 09:16
78. Diffamierung

Zitat von nic
Die EU macht doch "voll" mit bei der Diffamierung Russlands. Die Verantwortung liegt also nicht ganz allein bei den USA. Und Trump ist nicht derjenige, mit dem der zweite kalte Krieg anfing.
Bei welcher "Diffamierung" Russlands macht die EU denn mit?

- Der Vorwurf staatlichen, systematischen Dopings? Der kam eigentlich aus WADA-Berichten. Und dafür wurde die WADA und ihre Zeugen eifrig diffamiert.

- Der Vorwurf grassierender Korruption in Russland? Kommt vor allem aus Russland und der russischen Opposition selbst. Und dafür werden regelmäßig die Oppositionellen diffamiert.

- Der Vorwurf des Faschismus? Nutzen vor allem Russland und seine Trolle selbst und diffamieren damit alles und jeden, der irgendwie ihr Feind sein soll.

- Waffenlieferungen an die Separatisten im Donbass? Hat die OSZE festgestellt.

- Russische Militärs im Donbass als Helfer gegen die Regierungstruppen? Hat Putin längst selbst eingestanden.

- Den Abschuss von MH-17? Diesbezügliche Vorwürfe sind im Bericht der zuständigen Ermittlungskommission nachzulesen.

Tatsächlich unter Diffamierung fallen ca. 90 % der russisch-staatlichen Medienberichte. Und viele Äußerungen des russischen Außenministers Lisa Lawrow.

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wahrscheinlichwahr3 01.09.2017, 09:18
79. Trump hat versagt

Trump hat versagt. Er ist ein Kriegstreiber und schafft es nicht den Sumpf Washingtons trockenzulegen, also genau das Gegenteil was er angekündigt hatte. Am Ende sitzen aber die Europäer auf einem Kontinent mit den Russen. Von daher sollten wir doch bessere Beziehungen mit Russland haben wollen und uns nicht durch amerikanische Hirnlospolitik in einen neuen Kalten Krieg ziehen lassen. Die Amerikaner haben schließlich immer noch zwei Ozeane um sich herum, die Russen haben strategisch gesehen nichts außer die osteuropäischen Länder, in denen sich Amerikaner breit machen wollen, auch wenn es unter dem Deckmantel von Demokratie oder ähnlichem läuft. Die Russen werden die Ukraine nicht dem "Westen", also Amerika überlassen. Das sollte Europa erkennen und dementsprechend handeln. Schaltet im Gegensatz zu Trump euer Hirn ein, liebe Europäer!

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