Forum: Politik
Konflikte in Nahost: Immer wieder Teheran
DPA

Der Atomdeal mit Iran steht vor dem Aus. Es ist nicht der einzige Konflikt, den Teheran mit dem Westen austrägt. Vom Roten Meer bis zum Persischen Golf - hier prallen die Interessen aufeinander.

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hmmmm4711 11.05.2019, 18:13
100. Zitat aus dem Artikel

„, unterstützt der schiitische Gottesstaat Iran die sunnitischen Extremisten, deren Hauptquartier in Damaskus liegt. “ in diesem Satz verstecken sich direkt 2 lügen! 1. Sunniten hassen Schiiten, warum sollte Iran sunnitische kopfabschneider unterstützen??? Wo doch die revolutionsgsgarden Assad gegen den IS unterstützen! 2. assad ist Schiite und da wird ein sunnitisches Hauptquartier bestimmt nicht in Damaskus liegen... wieder ein Artikel der uns propagieren soll, dass der Iran ein Schurkenstaat ist! Traurig spon! Das ihr mal wieder die Kriegstrommeln mit schlagt

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wahnbert 11.05.2019, 18:15
101. hansriedel

Wenn ihre Aussage stimmt, müßten die Staaten Europas oder der Welt, die seit 70 Jahren mit den USA verbündet sind, alle schlecht aufgestellt sein. Komischerweise wollen auch die allermeisten ehemals Ostblockstaaten unter diesen Schutzschirm. Letztlich würde ich mit meiner Familie lieber in den USA als im Iran leben.

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friedrich.grimm@gmx.de 11.05.2019, 18:17
102. Sichtweisen

Beim Lesen dieses Artikels frage ich mich, von wem wird dieser Journalist bezahlt. Meine Wahrnehmung, und damit bin ich sicher nicht alleine ist: USA, USA, USA. Wenn gerade nicht im Iran, dann in Venezuela. Von den kaputtgemachten Ländern ganz zu schweigen.
"Israel: Rohanis 60-Tage-Ultimatum an die Europäer löste in Israel kaum Verwunderung aus. Die Regierung in Jerusalem warnt seit Jahren davor, dass Teheran kein Verhandlungspartner sei, sondern als Paria der Weltgemeinschaft gebrandmarkt werden müsse."
Doch wer hier Paria ist, das ist noch lange nicht ausgemacht. Die "heimliche" Atommacht Israel darf sich getrost als solcher sehen.

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hugahuga 11.05.2019, 18:18
103.

Zitat von vov
Vertragsbrüchigen "Partnern?" kann man doch in Zukunft nicht mehr trauen. Trump ist zu einem der größten Gefährder unserer jetzigen Zeit geworden, und "Alle" schauen zu! Wieviel "Afganistan", Irak und Lybien braucht es um zur Vernunft zu kommem? Sind in den USA nur noch "Verblendete" am "Ruder"?
Trump ist nur das Sprachrohr. Die wirklichen Kriegstreiber sind Netanjahu, Kushner, AIPAC - alle haben sich regime change für den Iran auf die Fahne geschrieben. Da wird gelogen, gefälscht, gedroht, sabotiert, sanktioniert und auch gemordet - aber die Iraner sind die Schuldigen.
Wer schreibt solchen Mist und noch schlimmer, wer glaubt den Quatsch. Wir erinnern uns an die Kriegsvorbereitungen in Vietnam, an den Irak und stellen fest - es ist immer die gleiche Masche, die da abgezogen wird.

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PeaceNow 11.05.2019, 18:21
104. Militärischer Irrsinn

Die Verlegung des Trägerverbandes und nun weiterer US Kriegsschiffe IN den Golf, ist militärisch wie strategisch völliger Unsinn und Irrsinn.
Denn dort fehlt diesen völlig die strategische Tiefe und Distanz zu potentiellen Gegnern und laufen somit Gefahr voll ins überlastende Kreuzfeuer huderter Iranischer U-Boote, Schnellboote, Drohnen und Antischiffsraketen zu geraten, ja sogar weitreichender Küstenartillerie und ballistischen Raketensystemen zu geraten, mit minimalen Reaktionszeiten.
Soll diese Offerte an die Iraner zum Tontaubenschiessen dann, falls bei deren Gegenschlag paar Schiffe und mind. paar hundert GIs sich die Fische von unten anschauen, dann als Eskalationsgrund für den Atomwaffen Einsatz dienen?
Da ja selbst Pentagon Analysen zum Schluss kommen das der Iran rein konventionell nicht besiegbar ist.

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juba39 11.05.2019, 18:22
105. Sehr richtig erkannt!

"Iran auf der einen und den USA, Europa, Israel und großen Teilen der arabischen Welt auf der anderen Seite..." So wie es hier die Herren Verfasser titulieren, könnten wir noch a) um China Russland z.T Venezuela, Kuba, Nikaragua ergänzen, und b) auf der anderen Seite die geografischen Begrenzungen aufheben. Und wir haben die Antwort. Interessen weltweit vertreten dürfen NUR die o.g. USA, Europa, Israel und großen Teilen der arabischen Welt (da natülich nur solche Länder wie SA, VAE und Ägypten, nämlich IHRE Interessen.alles lupenreine Demokratien) Und bitte jetzt nicht die Hilflosigkeit beweinen, wie sie Merkel in Rumänien gerade zugeben mußte. Von Venezuela, über Syrien bis Iran beteiligt sich Deutschland in unseliger Großmannssucht schon wieder an diversen Brüchen des Volkerrechts.
als wenn es den Tabubruch 1999 mit der erstmaligen Teilnahme deutscher Soldaten an einen Angriffskrieg nach 1945 nicht gegeben hätte. DAS werden die Herren Peters und Sydow natürlich, entgegen der ausdrücklichen Bestätigung des damaligen Kanzlers, entrüstet von sich weisen. Aber auch hier lugt der Pferdefuß hervor. denn nur wenn man diesen Völkerrechtsbruch leugnet, kann man Georgien und die Krim als solchen bezeichnen. Beim Westjordangebiet, Jerusalem und Golan liegen die Dinge wieder wie bei Beispiel . Völkerrechtsbruch ja, aber Sanktionen sind entbehrlich. Aber es hieße Perlen vor die... werfen, wenn wir auch noch verlangen würden, daß Journalisten Gleiches gleich behandeln. Könnte ja die Welt friedlicher gestalten, wenn sich Putin, Assad, Maduro und Bush, Blair, Sarkozy, Macron Obama, Trump und Merkel in Den Haag versammeln würden.
DAS werte Herren Peters und Sydow wäre Gleiches auch GLEICH behandelt.

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prosa 11.05.2019, 18:23
106. Propaganda

Zitat von dukeofwellington
Bei all den validen, warnenden Argumenten zum aktuellen Konflikt mit dem Iran muss man klar sehen: Es wird immer Konflikte mit dem Iran geben, da die Menschen dort von einer nach innen und außen aggressiven Diktatur regiert werden. Appeasement wird hier nicht auf Dauer helfen, genau so wenig wie es UK vor dem 2. Weltkrieg gegenüber Hitler-Deutschland versucht hat. Inneren Wandel im Iran wird es auch nicht geben, solange die Mullahs alle Macht, alles Geld, alle Waffen in der Hand handeln - und damit gegen den Großteil ihrer Bevölkerung agieren können. Welche Optionen blieben gegen Hitler ?
Das ist schon eine dreiste und unverschämte Propagande, die Sie hier fahren. Was hat der Iran mit NAZI-Deutschland gemein? Mit solchen Kommentaren verharmlosen Sie den Holocaust. Solche Reden gehören in den Papierkorb. Zukünftig geht von den rechten Regierungen weltweit eine größere Gefahr aus.

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anja-boettcher1 11.05.2019, 18:25
107. Kleiner Blick aufs ZDF.

Zitat von wolfowitsch
Es ist unglaublich, wie weit der USA-Hass bei vielen Foristen geht. Da wird hier schön vom Sofa eines der grausamsten Regime verteidigt, damit man nur sein Weltbild aufrecht erhalten kann. Kopfschütteln ist nicht die angemessene Reaktion. Der iranischen Bevölkerung geht es so schlecht wie nie und die Mullahs haben nichts anderes zu tun, als alle zu unterstützen, die gegen Israel sind. Da wird dann wieder von der USA Israel Verbindung schwadroniert. Gut, dass es die gibt und noch Partner da sind, auf die man sich verlassen kann. Guter Artikel. Wenn der Iran so toll ist, könnten doch einige Foristen ihren nächsten Sommerurlaub dorthin buchen...
Wenn Sie hier ernsthaft so tun wollen, als ob die Regierung Trump/Bolton hier im Sinne der Menschen im Iran agiert, wäre vielleicht mal ein Blick ins Innere des Iran sinnvoll. Den hat das ZDF heute geleistet: Resultat der aggressiven Konfrontation: Die Iraner stehen angesichts der Kriegsgefahr wie eine Eins nicht nur hinter Rohani, sondern den Hardlinern der Führung: Mehrheitlich. Grund: Die Hardliner hatten ja Recht in ihren Bedenken gegenüber denen, die den Ausgleich mit dem Westen gesucht haben, der doch nur den Iran ebenso zerstören will wie das Nachbarland Irak.
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/iraner-leiden-unter-us-sanktionen-100.html

Es ist einfach verlogen bis zum Anschlag, so zu tun, als ginge es bei knallharter geopolitischer Machtpolitik um die Freiheit der Menschen - erst recht um "Demokratie". Wo herrscht die? Im Irak? In Lybien? In Afghanistan? Wo haben Leute je mehrheitlich dafür votiert, ausgehungert, zerbombt zu werden und in völlig zerstörten Städten zu leben? Just damit aber drohen die USA.

Die Wut hier im Forum bezieht sich auf das Entsetzen über die Brutalität und den Zynismus, mit dem immer wieder mit dem Leben von Abermillionen Menschen und ihren Ländern gespielt wird - und mit unserer Sicherheit übrigens gleich dazu. Übrigens sind die Iraner auch völlig entsetzt, über die Untätigkeit der Europäer - und fühlen sich verraten. Aber Ihnen scheint das egal zu sein. Hauptsache Lobyalität gegenüber wahwitzigen Machthabern in Washington!

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K:F 11.05.2019, 18:28
108. Immer wieder die Kriegsverbrecher USA

Bush jr. machte die Welt glauben, dass Saddam Massenvernichtungswaffen besäße. . Die Massenmörder USA logen sich die Beweise zurecht und zogen in den völkerrechtswidrigen Irak Krieg. Lybien ging es auch nicht anders. Jetzt Iran. Eines ist diesen 3 Ländern gemein. Sie wagten, gegen die USA, Öl nicht gegen Petrodollar zu verkaufen. Und so etwas geht gar nicht. Der kleine Netanjahu, der irre Bolton und der Psychopath Pompeo, wollen Iran von der Landkarte tilgen. Der blöde Lügner im Weißen Haus ist blöd genug diesen Idioten zu folgen. Europa muss jetzt schon die Hauptlast der Nahostkriege tragen. Die Flüchtling kommen nach Europa und nicht ins die USA. USA sind seit Jahrzehnten die Kriegstreiber in der Welt.

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anja-boettcher1 11.05.2019, 18:30
109. Was hat das mit dem Thema zu tun?

Zitat von wahnbert
Wenn ihre Aussage stimmt, müßten die Staaten Europas oder der Welt, die seit 70 Jahren mit den USA verbündet sind, alle schlecht aufgestellt sein. Komischerweise wollen auch die allermeisten ehemals Ostblockstaaten unter diesen Schutzschirm. Letztlich würde ich mit meiner Familie lieber in den USA als im Iran leben.
Die Iraner wollen aber mehrheitlich im Iran leben und nicht ihre 3000 Jahre alten Städte durch US-Bomben zerstört haben - und nicht ihre Kinder beklagen müssen.

In den USA leben hat zweifellos den Vorteil, nicht von US-Bombern angegriffen zu werden. Daran aber zeigt sich die unglaublich inhumane Außenpolitik der USA: Der Rest der Welt ist vor ihnen offensichtlich nicht sicher, außer er erlaubt den USA Militärbasen auf eigenem Grund. So etwas nenne ich Despotismus.

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