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Konflikte in Nahost: Immer wieder Teheran
DPA

Der Atomdeal mit Iran steht vor dem Aus. Es ist nicht der einzige Konflikt, den Teheran mit dem Westen austrägt. Vom Roten Meer bis zum Persischen Golf - hier prallen die Interessen aufeinander.

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r.mehring 12.05.2019, 19:52
270. Ein Vertrag zwischen Nationen

ist das Papier nicht wert aus das er geschrieben ist wenn nicht beide Seiten den Inhalt des Vertrages umsetzen WOLLEN. Herrjeh das ist doch kein Mietvertrag den die Nationen da unterschrieben haben wo eine Seite die andere vor den Kadi zerren kann. Ich muss schon wieder mao bemühen: "Die Politische Macht kommt aus den Gewehrläufen" nicht aus Füllfederhaltern.

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Zeitwesen 12.05.2019, 21:12
271.

Zitat von adal_
Es ist jedenfalls nicht die Rechtsauffassung auf Grundlage des amerikanischen Rechts und darauf kommt es an. Weil nämlich weder die UN, geschweige denn Deutschland, Vormund Amerikas ist.
Nach Ihrer Meinung gelten also keine Regeln, nur die Regeln Trumps.
Kennen Sie das Buch "Der Untertan"?
Das sind Sie.
Mein Beileid.

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Zeitwesen 12.05.2019, 21:16
272.

Zitat von adal_
Stimmt. Weswegen ich schrieb: Wenn etwas in den USA derzeit mehrheitsfähig ist, dann ist es Trumps Iran-Politik. Das ändert sich erst wieder, sollte es zu militärischen Auseinandersetzungen kommen Sie sollten die Quelle Rasmussen Reports genauer studieren. 64 Prozent der Amerikaner sind mit Trumps harter politischer Linie gegenüber dem Iran einverstanden (davon wünschen sich 26 Prozent sogar eine härtere Gangart). Hingegen sind nur 37 Prozent für militärische Aktionen, 38 Prozent sind gegen militärische Aktionen, 25 Prozent unentschieden.
Wozu noch mit Ihnen diskutieren?
Regeln? Soll es nach Ihrer Aussage für Trump nicht geben.
Wieso geben Sie sich noch Mühe?
Sie haben sich selbst disqualifiziert.

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Ex-Saudi-Expat 13.05.2019, 09:59
273.

Zitat von three-horses
Man will die Iraner nicht auslöschen. Wenn, dann kommen nur Attack Missile wie der Tomahawk zum Einsatz. Um der Palast zusammen zu schießen. In der Hoffnung, Rohani und seine Freunde sitzen drin. Dann bleiben nur die Revolution Garden übrig. Und hier hoffen die US wieder...das Volk macht die platt. Auf der andere Seite haben die Rohanis das Flugzeugträger im Fadenkreuz. Die Koordinaten bekommen die aus Russland geliefert. Dann macht es kurz "bum" und der USS Abraham Lincoln geht Richtung Meeresgrund. Dann wird es kritisch. Feuern die Amerikaner dann von einem der UBoote eine a-Rakete gen Teheran?
Wenn es zu einer "militärischen Lösung" kommen sollte, wird es wie im Irak oder Afghanistan enden. Man gewinnt den Krieg aber verliert den Frieden. Nur das die Opferzahl bedeutend größer sein wird.
Die Machthaber im Iran sind keine Heiligen, aber Sie handeln ähnlich wie unsere Verbündeten auf der anderen Seite des Golfs. Was wir beim Iran verurteilen, tolerieren wir bei Saudi Arabien.
Für mich sieht es so aus, das gerade mit aller Macht ein Kriegsgrund gefunden werden soll, damit dann die Koalition geführt von den USA das Problem endgültig lösen können.
Man sollte aber bedenken, das in allen Ländern des Golfs eine schiitische Minderheit lebt. Wie diese einen Angriff auf den Iran aufnehmen wird, bleibt abzuwarten. Gut möglich, das der "chop chop Square" in Ryadh dann ziemlich stark frequentiert sein wird.

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Ex-Saudi-Expat 13.05.2019, 10:10
274.

Zitat von Galgenstein
aber das Verständnis für das Mullah-Regime in Teheran verwundert dann doch ein wenig. Der Iran ist nicht frei. Das Land ist korrupt, die Gerichte nicht unabhängig und die Politik seit Jahrzehnten damit beschäftigt ihre Macht in Gegenden auszuweiten in denen sie nix verloren hat. Solange sich im Iran nichts ändert, bleibt die Lage in Nahost instabil.
Im Prinzip beschreiben Sie die Situation wie Sie in fast allen Golfstaaten ist. Die Frage ist, was soll sich ändern und wie sieht die alternative Gesellschafts-/Regierungsform denn aus?
Wollen wir mit "aller Gewalt" eine Demokratie nach westlichem Vorbild installieren? Wenn ja, sollte man sich auch mal die Frage stellen, ob die Region dafür schon reif ist. Ich habe sehr lange in der Region gelebt und bezweifle dies stark.

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Ex-Saudi-Expat 13.05.2019, 10:36
275.

Zitat von adal_
Fragen Sie mal die Bevölkerung in Syrien und im Jemen, was die iranischen Militärs und die von ihnen finanzierten Milizen ihnen angetan haben. Die Mullahs haben die Aufhebung der Sanktionen genutzt, ihre Kriege zu finanzieren. Das haben inzwischen sogar die gemerkt, die den Atomdeal mit dem Iran keineswegs aufgekündigt haben Gleichwohl werden auch diese Länder von den Mullahs mit einem Ultimatum bedroht. Mit Ultimaten und Vernichtungsdrohungen kennen sich die im Iran herrschenden Fanatiker bestens aus.
Wenn Sie so argumentieren, sollten Sie auch so fair sein, die Hintergründe dieser Bürgerkriege etwas zu beleuchten.
Der Bürgerkrieg in Syrien begann 2011. Ja, der Iran hat den Diktator Assad unterstützt. Ob die Syrier mit einem IS Regime jetzt glücklicher wären, wage ich ernsthaft zu bezweifeln.
Die Hintergründe des Jemen Konfliktes sind noch um einiges verzwickter, bei uns wird das ganze immer schön vereinfacht als Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten dargestellt. Dies mag zum Teil der Fall sein, aber die Ursachen liegen viel tiefer (die gehen zurück bis zur jemenitischen Teilung).

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adal_ 14.05.2019, 03:10
276.

Zitat von Ex-Saudi-Expat
...die Ursachen liegen viel tiefer (die gehen zurück bis zur jemenitischen Teilung).
Was Sie nicht sagen. :-) Die Geschichte der Schia begann sogar schon zu Lebzeiten des Propheten.

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adal_ 14.05.2019, 04:52
277. Diskussions-Tipp

Zitat von Zeitwesen
Nach Ihrer Meinung gelten also keine Regeln, nur die Regeln Trumps. Kennen Sie das Buch "Der Untertan"? Das sind Sie. Mein Beileid.
Argumentum ad hominem geht immer in die Hose. :-)

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