Forum: Politik
Konflikte in Nahost: Immer wieder Teheran
DPA

Der Atomdeal mit Iran steht vor dem Aus. Es ist nicht der einzige Konflikt, den Teheran mit dem Westen austrägt. Vom Roten Meer bis zum Persischen Golf - hier prallen die Interessen aufeinander.

Seite 8 von 28
Gegenanflug27 11.05.2019, 17:33
70.

Zitat von irobot
Und wieder einer, der Ursache und Wirkung verwechselt. Die USA haben die Sanktionen erlassen, NACHDEM Japan in China eingefallen war. Und dort übrigens gehaust hat wie die Hunnen.
Und wieder einer, der nicht lesen kann. Zu den Gründen, die zu den Sanktionen gegen Japan und den Iran führten, habe ich mich überhaupt nicht geäußert. Ich verglich lediglich die identische Strategie der Amerikaner, in beiden Fällen, einem gewollten Krieg einen gerechten Anstrich zu verpassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zeitwesen 11.05.2019, 17:37
71.

Zitat von Hundefuerst
Man könnte meinen, eine Mehrheit der Deutschen steht es sich auf die iranischen Mullahs. Man könnte meinen, ahnte man nicht, dass in den Foren der liberalen Medien Trollfabrik & Co am Werken sind. Ganz liebe Grüße nach St. Petersburg in Russland.
Ich stelle mich auf die Seite der EU und der USA unter Obama, die einen Vertrag ausgehandelt haben mit dem Iran.
Wenn man dann aber einen Vertrag aushandelt, muss man sich auch daran halten, bis jetzt hält sich aber nur noch der Iran an den Vertrag, den ein Trump gekündigt hat.
Ihre Unterstellungen laufen daher ins Leere.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
loeweneule 11.05.2019, 17:37
72.

Zitat von Hundefuerst
Man könnte meinen, eine Mehrheit der Deutschen steht es sich auf die iranischen Mullahs. Man könnte meinen, ahnte man nicht, dass in den Foren der liberalen Medien Trollfabrik & Co am Werken sind. Ganz liebe Grüße nach St. Petersburg in Russland.
Die Aversion gegenüber den USA ist so groß, zumindest im hablinken bis linken Mainstream, daß jedes Regime, egal, ob es seine "Untertanen" schreddert oder sonstige Scheußlichkeiten veranstaltet, geliebt wird, wenn es sich nur anti-USA gibt. Sobald - siehe Saudi-Arabien - solch ein Regime mit den USA verbündet ist, kann man auch wieder auf ein solches drauf eindreschen. Zugegebenermaßen sind die USA mit schuld an solch einem Verhalten, das aber trotzdem auf eingleisigem Denken beruht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bloub 11.05.2019, 17:37
73.

Zitat von Bernhard.R
Ich weiß nicht, ob der ehemalige iranische Präsident tatsächlich die im Beitrag erwähnte Drohung gegen Israel ausgesprochen hat.
Nun er hat damals vom israelischen Besatzungsregime gesprochen, was beseitigt werden müsse. Das angesichts der Besetzung von fremden Bodens durch Israel eine durchaus berechtigte und auch völkerrechtlich zulässige Forderung ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bloub 11.05.2019, 17:39
74.

Zitat von adal_
Und Krieg ist Krieg. Ich spreche von dem in Syrien und dem im Jemen. Ohne Irans Beteiligung gäbe es beide nicht bezw. nicht mehr. Das Atomabkommen einhalten, hieße nichts anderes als Irans Kriege zu finanzieren. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
An beiden Kriegen ist nicht der Iran schuld, sondern die USA und Saudi-Arabien. Die beiden Staaten weiterhin zu unterstützen hiesse nichts anderes, als deren Kriege zu finanzieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
robazz 11.05.2019, 17:40
75. schön kurz

Zitat von quark2@mailinator.com
Wer trägt hier eigentlich mit wem etwas aus ? Soweit ich mich entsinne, hatte die iranische Bevölkerung mal auf demokratische Weise Mohammad Mossadegh zum Präsidenten gewählt. Auf Wikipedia kann man sich die Operation Ajax der CIA durchlesen, um den Mann abzuschaffen und den Schah wieder zu installieren, was dann zum Mullah-Regime führte. Woraufhin die USA dann Sadam Hussein aufrüsteten, der dann den Iran u.a. mit Giftgas angriff. Abgesehen davon stärken die USA seit langer Zeit Saudi-Arabien, welches im Sunna/Schia-Konflikt des Islam den Gegenpol zum Iran bildet. All das wäre natürlich ohne das Erdöl alles nicht passiert. Hier werden die Interessen der Erdöl-Bedürftigen auf den Schultern der Erdöl-Besitzenden ausgetragen. Nicht andersrum.
ergänzen könnte man dies noch mit der USAufrüstung der Taliban, als es darum ging, eine moskauhörigen Regierung in Afghanistan zu bekämpfen. Dazu dieser Iraq-Krieg mit der Zerschlagung des irakischen Militärs, was letztlich zur Gründung von Daesh (IS) geführt hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
harald441 11.05.2019, 17:42
76. Immer wieder die USA

mit ihrer Gewaltpolitik in einer Weltgegend, in der sie nicht das geringste zu suchen haben. Aber der von den USA seit dem 8. Mai 1945 gedemütigte Westen schweigt - demütig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
irobot 11.05.2019, 17:44
77.

Zitat von Gegenanflug27
Und wieder einer, der nicht lesen kann. Zu den Gründen, die zu den Sanktionen gegen Japan und den Iran führten, habe ich mich überhaupt nicht geäußert. Ich verglich lediglich die identische Strategie der Amerikaner, in beiden Fällen, einem gewollten Krieg einen gerechten Anstrich zu verpassen.
Woher wollen Sie wissen, dass die USA bereits in den 30ern einen Krieg gegen Japan gewollt haben?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hansriedl 11.05.2019, 17:44
78. Unsere guten Freunde

destabilisieren nicht nur die Welt. Sie bestimmen welcher Sanktioniert
wird. Sie bestimmen wer hungern muss, Kuba, Venezuela, Jemen.
Sie zerstören den Orient, beteiligen sich am Landraub, Israel.
Wenn sie nun im Iran auf Öl suche so nebenbei das Land destabillisieren
und unsere Mächten der EU wagen es nicht sich aufzumucken, lieber nehmen sie wie gewohnt Flüchtlinge weiterhin in Scharen auf.
Flüchtlinge in großer zahl ist das einzige was Trump der EU gönnt.
Es wäre doch so einfach ihm eine vor den Latz zu knallen, würde die Welt sich einig werden.
Einigkeit macht stark, hören wir das nicht immer von unseren Führern?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dukeofwellington 11.05.2019, 17:46
79. ...wird immer wieder passieren

Bei all den validen, warnenden Argumenten zum aktuellen Konflikt mit dem Iran muss man klar sehen: Es wird immer Konflikte mit dem Iran geben, da die Menschen dort von einer nach innen und außen aggressiven Diktatur regiert werden. Appeasement wird hier nicht auf Dauer helfen, genau so wenig wie es UK vor dem 2. Weltkrieg gegenüber Hitler-Deutschland versucht hat. Inneren Wandel im Iran wird es auch nicht geben, solange die Mullahs alle Macht, alles Geld, alle Waffen in der Hand handeln - und damit gegen den Großteil ihrer Bevölkerung agieren können. Welche Optionen blieben gegen Hitler ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 8 von 28