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Kongress in Nürnberg: Jusos stimmen gegen Große Koalition
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Der SPD-Nachwuchs hält nichts von der Großen Koalition. Beim Bundeskongress in Nürnberg haben sich die Jusos mehrheitlich gegen den schwarz-roten Koalitionsvertrag ausgesprochen - obwohl Parteichef Sigmar Gabriel zuvor leidenschaftlich dafür geworben hatte.

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aw123 07.12.2013, 15:52
1. wunderbar

Danke, Jusos, ich frage mich wirklich, wo die 50 % der Bevölkerung sein sollen, die diese Große Koalition haben wollen. Das könne doch nur die Wähler der CDU sein, die sich nun kaputtgewonnen hat, und Merkel steht da wie eine Königin ohne Land. Ich bitte Euch: Lasst sie da stehen ! Soll sie endlich Politik machen und eine Minderheitsregierung führen oder sich von den Grünen piesacken lassen, aber gründet nicht einen 2. Beamtenbund mit der SPD, das will und braucht kein Mensch außer den 500 Abgeordneten, die davon profitieren. Ein von der SPD enttäuschter SPD-Wähler

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hubertrudnick1 07.12.2013, 16:04
2. Auf Kontra aus

Zitat von sysop
Der SPD-Nachwuchs hält nichts von der Großen Koalition. Beim Bundeskongress in Nürnberg haben sich die Jusos mehrheitlich gegen den schwarz-roten Koalitionsvertrag ausgesprochen - obwohl Parteichef Sigmar Gabriel zuvor leidenschaftlich dafür geworben hatte.
Ist es denn nicht immer so, dass die Jugend mit dem was die Alten tun nie zufrieden sind, sie haben einen ganz anderen Blickwinkel, sie werden zwar mit der Zeit ruhiger und passen sich auch nur dem Alten an.
Aber jetzt möchte man den Weg der Auseinandersetzung bis zum Schluß gehen.
Viele von den Jusos scheinen allerdings vergessen zu haben, dass nicht sie mit ihrer Partei allein die Richtung der Regierung bestimmen können, sie sind nur der kleinere Koalitionspartner und haben nicht die Überzahl an Wählerstimmen gewonnen.
Die SPD ingesamt muss erst noch ihren eigenen Weg finden, man sollte auch nicht vergessen, das uns die SPD-Politiker die Konservativen in die letzte und jetzige Regierung gebracht haben, denn Schröders Agenda 20/10 Politik hat doch dafür gesorgt, dass das Finanzkapital und alle kapitalistischen Auswüchse erst stattfinden konnten.
Eine SPD Regierung ist also nichts anderes als was konservative Politik ist, es unterscheidet sich nur an den Namen der Partei.
Ich bin ja nun mal gespannt, wie das Parteivotum ausgehen wird, sicherlich wird es noch spannend werden.

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zeitmax 07.12.2013, 16:08
3. Aber klar ist das ein NEIN

auch zur PARTEISPITZE!
Schön, dass die Jusos als das schlechte Gewissen der Partei noch nicht karrieregeil und lobbyverbogen sind.
Ein aufrechte SPD-Opposition könnte Merkel das Leben - verdient -schwer machen;- oder gar unter ROT-ROT-GRÜN zu sich und zur Realität zurückfinden.

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vantast64 07.12.2013, 16:10
4. Na,ja, eine Schwalbe, die keinen Sommer macht

Vermutlich wird die Kontinuität der SPD, das ewige Mittelmaß, die Zukunftsaufgaben wieder verpassen, zugunsten des bequemen Mitmachens im Zerfall der Gesellschaft. Die großen Fragen bleiben links liegen, das Klein,Klein regiert. Wer erinnert sich nicht an das Plakat mit dem bandagierten Daumen, der "weiter so!" anzeigt.Weiter so in den Abgrund.

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rude_boy 07.12.2013, 16:14
5. Das war's mit der GroKo! Gut so!

Es ist überhaupt nicht einzusehen, warum es eine GroKo geben sollte, gegen die sich ja die SPD und die CDU während des Wahlkampfes ohnehin ausgesprochen haben.
Zumindest dieses Wahlversprechen wird nicht gebrochen.

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hannes46 07.12.2013, 16:15
6. Hä?

Eine Ablehnung der GroKo ist kein Nein zur Parteispitze? Was denn sonst? Natürlich ist das ein Nein zur SPD-Führung, die kann doch nicht allen Ernstes im Amt bleiben, wenn ihr Konzept mehrheitlich abgelehnt wird.

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sir wilfried 07.12.2013, 16:15
7. Wen meint er damit?

Zitat von sysop
...Dennoch wolle er die Menschen, denen durch den Koalitionsvertrag zu besseren Lebensbedingungen verholfen werden könne, "nicht vier Jahre lang warten lassen". [/url]
...doch wohl in erster Linie sich selbst und seine Mitglieder des "Geheimkabinetts".
Jusos, denen es (vorerst) nicht um Posten, sondern um Politik geht, werden kaum von der GroKo zu überzeugen sein.

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volksparteiendiktatur 07.12.2013, 16:16
8. Ich bin mal gespannt ...

Zitat von sysop
Der SPD-Nachwuchs hält nichts von der Großen Koalition. Beim Bundeskongress in Nürnberg haben sich die Jusos mehrheitlich gegen den schwarz-roten Koalitionsvertrag ausgesprochen - obwohl Parteichef Sigmar Gabriel zuvor leidenschaftlich dafür geworben hatte.
wann die Jusos merken, dass sie in er falschen Partei sind ...
Wenn ich mir auf dem Bild die Forderungen der Delegierten anschaue, wären sie besser auf einer Versammlung der Linken aufgehoben. In der SPD sind sie auf jeden Fall falsch.

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kilroy-was-here 07.12.2013, 16:19
9. Bravo Jusos

Bin zwar jenseits Eurer Generation; trotzdem Bravo zu Euer Entscheidung.
Besser eine saubere Opposition, als wie ein Sparingpartner für die Fehler der Anderen herhalten zu müssen.
Herr Gabriel wird halt nicht Vizekanzler.
Na und?
Ist es ihm in erster Linie darum gegangen?

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