Forum: Politik
Kongress in Nürnberg: Jusos stimmen gegen Große Koalition
DPA

Der SPD-Nachwuchs hält nichts von der Großen Koalition. Beim Bundeskongress in Nürnberg haben sich die Jusos mehrheitlich gegen den schwarz-roten Koalitionsvertrag ausgesprochen - obwohl Parteichef Sigmar Gabriel zuvor leidenschaftlich dafür geworben hatte.

Seite 2 von 9
Midgard_ 07.12.2013, 16:20
10. Da war zu erwarten

Die GroKo hat für de junge und folgenden Generationen zu wenig vor und die Verbesserungen im Rentenbereich sind nur für eine überschaubare Gruppe, belasten aber Rentenkasse und damit die junge Generation auch langfristig
Und die zusätzlichen Gelder für Bildung sind keine Wohltaten für die Kinder und Jugendlichen, sondern dienen eher der besseren Verwertbarkeit für die Arbeitgeber ..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
clausde 07.12.2013, 16:21
11. Jusos

Die Jusos stehen traditionell links von der SPD. Das ihnen ein gewaltiger Anteil am verheerenden Bundestagswahlergebnis anzulasten ist, sagt ihnen niemand. Denn die Jugendorganisation der SPD schafft es seit Jahren nicht, Jugendliche für SPD-Politik zu begeistern. Jugend darf träumen, keine Frage. Dennoch sollten die Jusos erkennen, dass sie nicht das Maß der Dinge sind und eine SPD-Politik für die einfachen Menschen nur in einer Regierungsbeteiligung möglich ist. Und egal was die neue Vorsitzende meint, die Führungsriege der SPD wird abtreten müssen wenn keine Zustimmung der Mitglieder erfolgt. Danach wird die SPD für lange Jahre ihre Wunden lecken. Merkel regiert auch mit Grün, selbst Neuwahlen muss sie nicht fürchten. Die andere Alternative Rot Rot Grün wird nicht funktionieren, selbst wenn eine neue SPD-Führung links steht. Denn die Grünen als neue Konservative, sind Schwarz näher als der Linken. Danke Jusos, kann man dann nur sagen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mazzeltov 07.12.2013, 16:21
12.

Ein Hoch den Jusos.


Und das...

Zitat von sysop
In der Vereinbarung von Union und Sozialdemokraten stehe "nahe an 90 Prozent" dessen, was im 100-Tage-Programm des Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück gestanden habe, sagte Gabriel.
... ist kein Argument dafür, der Großen Kohabitation zuzustimmen, sondern eine Erklärung dafür, warum Steinbrück die Wahl verloren hat. Um es mal in aller Deutlichkeit zu sagen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Elwood70 07.12.2013, 16:21
13. Bravo!

Ich bin begeistert! Nun muß die Basis auch nur noch dagegen stimmen und gut ists. Frau Merkel kann dann jemand anderen als Prügelknaben vorschicken, wer immer mit der Dame koaliert, verliert!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
polltroll 07.12.2013, 16:24
14. Wer wenn nicht sie...

Eine Zustimmung der Jusos hätte mich doch sehr gewundert. Verspielt die SPD doch gerade die Zukunft der jungen Menschen in diesem Land. Von einer Rentnerpartei wie die CDSU erwartet man ja nichts Anderes! Mich wundert nur, dass dieses Thema in den Parteien so gut wie nie offen diskutiert wird. Zumindest hört man selten davon...
Naja, umso mehr Druck im Kessel aufgebaut wird, desto größer ist der Knall am Ende. Es bleibt spannend!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nütztnichts 07.12.2013, 16:28
15. Einzelfälle

Einzelfälle mag es in der SPD noch geben.
Grundsätzliche Opposition gibt es schon lange nicht mehr. Die SPD hat in den letzten Jahren alles mitgemacht. Von Kriegseinsätzen über Sozialabbau. Bis hin zu Steuergeschenke an Millionäre. Widerstand in den eigenen Reihen gibt es dort nicht mehr. Diejenigen, die etwas anderes erhofft haben, sind längst frustriert ausgetreten oder in der Linkspartei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dorianhunter 07.12.2013, 16:28
16. BiteBitte

[QUOTE=sysop;14399935]Der SPD-Nachwuchs hält nichts von der Großen Koalition. Beim Bundeskongress in Nürnberg haben sich die Jusos mehrheitlich gegen den schwarz-roten Koalitionsvertrag ausgesprochen - obwohl Parteichef Sigmar Gabriel zuvor leidenschaftlich dafür geworben hatte.

Liebe alte Tante SPD!

Auch wenn ich mehr rechts der Mitte stehe und eine doppelte Staatsbürgerschaft ablehne, gegen die bisherige Migration bin und mich entschieden gegen jegliche Geldtransfers an EU Länder stelle, die nicht in der Lage sind in irgendeiner Form der deutschen Wirtschaft zu nutzen: STIMMT gegen diesen Koalitionsvertrag. Hinter Mutti Merkel marschiert schon längst das Heer der Eurokraten und neuen Diktatoren, die ein neues Land erobern wollen (Internet), die Billiglöhner und Wanderarbeiter ankirren wollen und die nicht im geringsten Interesse für das Wohl und Wege der kleinen Leute in Deutschland zeigen. Bitte zeigt einmal Größe, habt ihr mit Boss Gert schonmal hinbekommen und euer Klientel verraten. Jetzt bitte nicht wieder alles kaputtreden und von einer "sozialdemokratischen Handschrift " reden.

Der Mindestlohn ist in der Zeitarbeit bereits Realität und diesen Verdienst zieht sich die CDU bereits an. Was bleibt nach einer Beteiligung mit Mutti übrig: Ein zerschossenes Profil einer einstigen Arbeitnehmerpartei und die Metamorphose in eine neoliberale Partei der Besservediener für eine Handvoll VW Mitarbeiter, die mit 2500 Netto durchaus linken Tagträumen nachhängen können aber mit derRealität der kleinen NICHTSTUDIERTEN in unserer Gesellschaft nix zu tun haben.

Der Weg kann nur sein: Verantwortung zeigen und dagegenstimmen, in der Opposition mit Grün und Linke eine Entscheidung erzwingen und ggf. dann Verantwortung übernehmen!

Wie gesagt, bin eigentlich KEIN SPD-Wähler, aber die Dummheit eures Wahlvolkes provoziert mich immens, glaube nämlich, dass Viele von Euch einknicken werden!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
si tacuisses 07.12.2013, 16:36
17. Seit 40 Jahren habe ich von denen nichts, aber auch garnichts gehalten.

Zitat von sysop
Der SPD-Nachwuchs hält nichts von der Großen Koalition. Beim Bundeskongress in Nürnberg haben sich die Jusos mehrheitlich gegen den schwarz-roten Koalitionsvertrag ausgesprochen - obwohl Parteichef Sigmar Gabriel zuvor leidenschaftlich dafür geworben hatte.
Mit dem heutigen Tag habe ich diese Ansicht revidieren müssen.
Wenigstens die haben noch Rückgrat. Leider ist das offenbar der klägliche Rest der ehemaligen SPD.
Warten wir das Votum ab, das vielleicht die Sichtweise auf die Spezialdemokraten nach Schröder wieder in ein anderes, anständigeres Licht rückt. Zumindest hoffen darf man.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Augustusrex 07.12.2013, 16:36
18. Es wird keinen Politikwechsel geben

Falls es Neuwahlen geben sollte, wird Merkel die die paar Stimmen holen, die sie zur Alleinregierung braucht. Dann gibt es weniger Reformen als es in einer großen Koalition geben wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
topodoro 07.12.2013, 16:38
19. Sigmar Gabriel ...

Sigmar Gabriel könnte schon jetzt den Menschen in Deutschland zu besseren Verhältnissen und Lebensbedingungen verhelfen: Er könnte eine Rot/Rot/Grün Regierung bilden !

Das darf er wohl nicht. Denn die Freunde der Nato und der Atlantik-Brücke will er nicht verprellen.

Denn die Nato will doch in der Zukunft bestimmen wann und gegen wen deutsche Soldaten kämpfen sollen.

Denn es sind ja nicht die Jusos und die Frau Johanna Uekermann die die SPD gefährden, sondern er selbst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 9