Forum: Politik
Konsequenz aus NSA-Affäre: Brasiliens Präsidentin sagt Besuch bei Obama ab
AP

Keine Erklärung, keine Zusicherung. Präsidentin Salma Rousseff kritisiert die fehlenden Aufklärungsversuche der USA zu den Aktivitäten der NSA in Brasilien - und fährt deshalb nicht nach Washington. Das Verhalten der USA entspreche nicht den Umgangsformen demokratischer Länder.

Seite 1 von 5
spon-facebook-1836965922 17.09.2013, 23:32
1. Mut zur Unabhängigkeit

Eine mutige Antwort auf einen ungeheuerlichen Angriff auf die Souveränität eines Landes... - und der "Spiegel" nennt nicht mal den richtigen Namen: DILMA - nicht "Salma" - ROUSSEFF...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
emeticart 17.09.2013, 23:47
2. Warum, ...

... wird in dem Text "illegale Praktiken" in Ausrufezeichen gesetzt??? Sind doch iegale Praktiken, was die NSA macht. Selbst im Schoßhundestaat GER. Auch wenn es die ReGIERung und die Justiz, nicht wahrhaben wollen/dürfen. Die Brasilianerin, macht exakt das Richtige. MfG

Beitrag melden Antworten / Zitieren
robert.c.jesse 17.09.2013, 23:58
3. Beispielhaft...

Da sollten sich die vielen politischen Mitläufer und Untertanen der "Amerikanischen Freiheit & Demokratie" ein Beispiel nehmen. Aber was kann man schon von diesen Menschenverachtenden Feiglingen erwarten...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
samrong6 18.09.2013, 00:27
4. Mutter Courage

... haette es nicht besser gemacht. Endlich einmal eine Person, die den USA nicht dort reinkriecht, wo sich schon unter anderem ganz Europa tummelt.
Wenn Europa Mumm haette, wuerden sie ganz anders mit Obama und dem Gesindel umspringen. Aber hier kuscht ja jeder. Wie heisst es so schoen? USA koennen nichts, haben aber eine zu starke Armee. Denn wer nicht fuer uns ist, ist gegen uns! Nicht wahr Gevatter Bush?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fatal.justice 18.09.2013, 00:37
5. Da schau her...

... es gibt offensichtlich doch noch Regierungschefs, die sich zumindest allem Anschein nach nicht durch vage Aussagen von US-Amerikanischer Seite abspeisen lassen. Zur gleichen Zeit tingelt die Deutsche Regierung grenzdebil pfeifend durch das Uckermärkische Unterholz...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
humbahumba 18.09.2013, 00:47
6. optional

Nach offizieller amerikanischer Doktrin (Cyberangriffe werden als Angriff betrachtet und mit konventionellem Krieg beantwortet) muesste Brasilien den USA nun eigentlich den Krieg erklaeren. Zum Glueck gibt es noch normale Staaten auf dieser Welt und nicht nur Schurkenstaaten wie die USA.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
studiumgenerale 18.09.2013, 01:05
7.

Welche Bedeutung hat das Setzen der beiden Woerter 'illegale Praktiken' in Anfuehrungszeichen? Wird damit suggeriert, dass es bloß die Woerter der brasilianischen Regierung sind, jedoch nicht stimmen muessen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
luciusvoldemort 18.09.2013, 01:26
8. Nicht nur das!

Seinerzeit hat Brasilien schon geblockt, als es um die Fluggastdatenerhebung der USA ging. Lula hat es nicht mitgemacht sondern er wollte es nur akzeptieren, wenn die Amerikaner ihrerseits alle Daten an Brasilien liefern würden. Man muss nur Eier in der Hose haben, auch wenn man einen Rock trägt. Die aufstrebenden ehemaligen "3.Welt" Länder sind selbstbewusst und lassen sich nicht alles gefallen. Gut so!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gandhiforever 18.09.2013, 01:37
9. Mrs, Rousseff has balls,

Zitat von sysop
Keine Erklärung, keine Zusicherung. Präsidentin Salma Rousseff kritisiert die fehlenden Aufklärungsversuche der USA zu den Aktivitäten der NSA in Brasilien - und fährt deshalb nicht nach Washington. Das Verhalten der USA entspreche nicht den Umgangsformen demokratischer Länder.
wie man hier sagt.

Sie macht den tapferen Europaeern vor, wie frau auf die schaendlichen Aktivitaeten der US-Spione reagieren sollte.

Es ist ja nicht nur der Besuch, der abgesagt worden ist. Die Brasilianer wollen sich auch von einem US-beherrschten Internet unabhaengig machen. (wer wird folgen?).

Brazil looks to break from US-centric Internet - Yahoo Finance

In frueheren Zeiten waere Frau Rousseffs Amtszeit schnell "abgekuerzt" worden, heute wird das (vermute ich) nicht mehr gemacht, weil das ganz sicher ein Eigentor waere.

Es gibt auch US-Experten, die gleich nach Snowdons Gang an die Oeffentlichkeit vor dem fuer die US-Wirtschaft zu erwartenden Schaden warnten, da die auspionierten Laender und ihre Buerger sich nun nach Alternativen umsehen wuerden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5