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Konsequenzen des NSA-Spitzelwahns: Das Ende der Pressefreiheit
AFP

Die massive NSA-Überwachung knebelt auch den investigativen Journalismus in den USA. Das hat die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch jetzt erstmals in einer umfassenden Studie dokumentiert.

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002614 29.07.2014, 09:03
70. Nicht im Geringsten gemindert?

Zitat von bjbehr
Glauben Sie mir eines: Ein Leben ohne Smartphone ist möglich. Sowie ohne Facebook, ohne PayPal, ohne Mastercard, ohne Ebay, ohne Google, ohne Apple, ohne Amazon, ohne LinkedIn, ohne McDonald's, ohne Starbucks... Sie wissen ja, wie's weitergeht. Und die Lebensqualität ist nicht im Geringsten gemindert.
das würden aber viele nicht unterschreiben. - Die neuen Medien haben nicht nur den Nachteil, abgehört zu werden. Denken Sie an den "Arabischen Frühling" in seinen Anfängen und natürlich haben alle Diktaturen Angst vor diesen Kommunikationsmöglichkeiten ihrer Bürger.
Wahrscheinlich hätten diese Machthaber auch gerne eine NSA - aber haben noch nicht die Mittel.

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002614 29.07.2014, 09:46
71. Zum Ende

zum Ende der Pressefreiheit muß es nicht kommen, wenn WIR ALLE den unabhängig aufklärerischen Wert der Presse/der Medien erkennen würden. Auch die Journalisten selbst.
Wie notwendig ihre Tätigkeit für die Gesellschaft und die Demokratie ist, wissen noch die seriösen Medien (noch haben wir sie), die sich abheben vom Schrott und der Banalität des Gossen-Journalismus, der wie ein Hof-Narr Tatsachen mit Faxen verwechselt zur Erheiterung (oder zum Gruseln) eines großen Teils der Bevölkerung (und eben damit Geld verdient).
Daß die informierenden und aufklärenden Werte noch erhalten bleiben trotz der ökonomischen Probleme, die durch Veränderungen hin zur Internet Presse stattfinden, kann man nur hoffen und wünschen ! - Im Namen der Demokratie !

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taglöhner 29.07.2014, 11:29
72.

Zitat von 002614
zum Ende der Pressefreiheit muß es nicht kommen, wenn WIR ALLE den unabhängig aufklärerischen Wert der Presse/der Medien erkennen würden. Auch die Journalisten selbst. Wie notwendig ihre Tätigkeit.......
Der Bürger muss erkennen und würdigen, dass die freie Presse auch sein eigener Geheimdienst, sein Auge und Ohr in die Welt ist und nicht bloß ein Verkündigungsinstrument zur Bestätigung der eigenen Meinung. Und wie Snowden werden sich im Westen immer aufrechte Menschen finden, die ungeachtet der eigenen Karriere kriminelle oder gefährliche Machenschaften mithilfe dieses Bürgergeheimdienstes aufdecken. Das wird die NSA behindern, aber nicht grundsätzlich ändern können. Der Shitstorm zeigt ja bereits Wirkung.

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forumgehts? 29.07.2014, 11:40
73. Wenn

Zitat von sysop
Die massive NSA-Überwachung knebelt auch den investigativen Journalismus in den USA. Das hat die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch jetzt erstmals in einer umfassenden Studie dokumentiert.
das Vorgehen der NSA das Ende der Pressefreiheit bedeutet, dann können Sie doch nicht von Spitzelwahn reden! OK, there is some madness in this method!

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vulcan 29.07.2014, 16:55
74.

Zitat von sysop
Die massive NSA-Überwachung knebelt auch den investigativen Journalismus in den USA. Das hat die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch jetzt erstmals in einer umfassenden Studie dokumentiert.
Mich nerven diese plakativen Überschriften - hier klingt sie, als ob "das Ende der Pressefreiheit" bereits unumstößlicher, vollzogener Fakt wäre.
Weit davon entfernt zum Glück.
Es fällt auf beim Spiegel (online und auch im Heft), dass Überschriften immer so negativ wie nur möglich gewählt werden und oft genug schießt man dabei so weit übers Ziel hinaus, dass es nur noch lächerlicht wirkt.
Ich kenne einige Leute, die den 'Spiegel' so lesen, dass sie dort grundsätzlich den Titeln und dazugehörigen Artikeln eine gewisse Anzahl von 'Negativpunkten' abziehen, um sie ins rechte Licht zu rücken.
Ansonsten hätte der Weltuntergang schon lange stattgefunden haben müssen.

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monique.hofmann 29.07.2014, 20:50
75. Der Wert der Medienfreiheit wird eben NICHT erkannt

Zitat von 002614
zum Ende der Pressefreiheit muß es nicht kommen, wenn WIR ALLE den unabhängig aufklärerischen Wert der Presse/der Medien erkennen würden. Auch die Journalisten selbst.
Dass der Wert von Pressefreiheit und Medienfreiheit eben nicht erkannt wird, zeigen die gescheiterte Bundestagspetition für ein Presseauskunftsrecht auf Bundesebene sowie die Europäische Bürgerinitiative für Medienpluralismus (www.mediainitiative.eu), die ebenfalls zu scheitern droht, obwohl die Initiative von DJV und DJU getragen wird. Damit gäbe es die einmalige Chance, Pressefreiheit und Medienfreiheit gesetzlich auf EU-Ebene festzusetzen. Aber anscheinend weckt das nicht einmal das Interesse der Journalisten. Es ist schon traurig wie wenig Wert den Grundrechten auf Pressefreiheit und Medienfreiheit noch beigemessen wird....Das lässt für die Zukunft nichts gutes hoffen.
Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass es "kein sexy Wort für Medienpluralismus" gibt wie es "Textintern" in seiner aktuellen Ausgabe in einem Artikel zur Bürgerinitiative formuliert hat.

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dr.ljo 01.08.2014, 00:05
76.

Wir haben nix verbergen weil wir schön alles verloren haben

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mdelfi 01.08.2014, 15:04
77. Der Überwachungswahn der USA

Zitat:"Der Überwachungswahn höhle die Werte aus, "die die USA am meisten schätzt" - Verfassungsrechte wie die Presse- und Meinungsfreiheit."

Es gab mal eine Presse- und Meinungsfreiheit in den USA. Diese Rechte wurden mit den Präsidenten G.W.Bush und B.Obama abgeschafft.
Die USA, sorry, die NSA überwacht die ganze Menschheit. Herzlichen Glückwunsch Mister "Friedensnobelpreisträger" Barack Obama.
Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, hat den Friedensnobelpreis für eine Ankündigung bekommen? Ohne etwas dafür zu tun?
Na ja ...

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