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Konservatismus: Man darf gespahnt sein
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Die CDU ist momentan weder konservativ, noch pragmatisch - das ist ein Problem, nicht nur für sie selbst, für die ganze Gesellschaft. Jens Spahn könnte das ändern.

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smartphone 01.07.2018, 08:32
10. AFD etc Kleinkriegen

Wenn (nicht nur) ich das Gesamtagens der ach so etablierten Parteien so sehe, sieht man auf wichtigen Ebenen folgendes : Arroganz , Ignoranz, Aussitzen, Populismusgeplärre statt eigenverantwort Fehler einzugestehen UND entsprechende Korrekturmaßnahmen zu ergreifen. Man kann sich nicht hinstellen, jammern , man hat kein Geld für Renten oder gar ein BGE ( >1500€ plus

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dwg 01.07.2018, 08:33
11.

So, so, daß Ziel ist also den "Markenkern" der CDU an die "Marktsituation" anzupassen, oder? In anderen Worten: Es gibt ein faschistisches Wählerpotential, also gehen wir da auch fischen und fangen schon mal mit der Wortwahl an. Am besten klappt das, wo Fremdenfeindlichkeit ohne Fremde und Antisemitismus ohne Juden gedeit. Zur politischen Willensbildung gehört auch ein edukativen Auftrag an die Parteien und nicht nur die Bedienung eines "Marktes".

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Rüdiger321 01.07.2018, 08:35
12. Gespahnt sein? Ja geht´s noch?

Keine Ahnung von welchem Teufel Frau Höhne getrieben wurde als Sie diesen Beitrag verfasste. Das der CDU/CSU eine grundlegende Erneuerung gut tun würde, ok. Aber ausgerechnet auf diesen Herrn Spahn zu warten um die Partei zu ihrem Konservatismus zurück zu führen?? Dazu würde es eines Politikers/Politikerin bedürfen, welcher grundlegend andere Eigenschaften vorweisen müsste. Das Einzige was Herr Spahn glaubhaft darstellt ist ein Karriere-geiler Berufspolitiker, den nun wirklich nichts außer seinem eigenen beruflichen Weiterkommen interessiert. Wenn er sagt: "Konservativ zu sein heißt, die Geschwindigkeit von Veränderungen so zu reduzieren, dass sie erträglich sind. Dass die Menschen mitkommen" ist das eine Verarschung der Bürger in Reinkultur..
Ein Beispiel aus aktuellem Anlass. 8000 neue Altenpflegerinnen( er wird sie wohl aus Georgien holen müssen- der Markt ist leergefegt) bei über 12000 Pflegeheimen. Wir bräuchten 60000 um zurück zu einer menschenwürdigen Pflege zu kommen. Sorry, ich vergaß, in den Krankenhäusern fehlen ja auch derzeit nach aktuellen Untersuchungen weitere 150000 Krankenschwestern.Dazu müssten grundlegende Veränderungen an der Ausbildung, der Vergütung und dem gesellschaftlichen Status des Berufes herbeigeführt werden.
"Dann würden die Menschen mitkommen"
Herr Spahn verkörpert nichts aber auch gar nichts anderes als einen Dampfplauderer- Politiker, dem die Bürger völlig egal sind. Wichtig ist nur der nächste Fototermin, das nächste Interview, das Gehalt am Ende des Monats und die unglaubliche Altersabsicherung.

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klaus meucht 01.07.2018, 08:39
13. Begriffswirwarr

Zunächst sollte man definieren was die Begriffe überhaupt bedeuten. Ich empfinde dass man die Begriffe nicht mehr den Parteien zuordnen kann.

Konservativ heisst wörtlich genommen bewahren. Den Abbau von Sozialen, Privatisierungen, die ökonomisierungen aller Lebensbereiche empfinde ich als das Gegenteil davon.

Was hält eine Gesellschaft zusammen? Wir spielen Alt gegen Jung aus, die Armen gegen die noch Ärmeren. Die Probleme die wir schon lange haben, wird den Flüchtlingen geschuldet. Knapper Wohnungsraum, unsichere Jobs, Angst vor Altersarmut gab es schon vor der Flüchtlingswelle. Und es sind Parteien die sich selbst konservativ nennen, die diese Probleme verstärken.

Ähnlich geht es mir mit dem Begriff liberal. Ist die Freiheit der Stärkeren über die Freiheit der Schwächeren bestimmen zu können noch liberal? Welche Freiheit wollen wir schützen?

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murksdoc 01.07.2018, 08:41
14. Antideutsch

Ich hatte nie etwas gegen diese Person namens Merkel, bis sie voller Stolz herumposaunte, gerade die letzte Rate des "Versailler Vertrages" beglichen zu haben. Die Unterschrift unter dieses Papier war mit einem Genozid namens "Hungerblockade" erpresst worden, dem zum Schluss 3000 Menschen PRO TAG in Deutschland und Österreich zum Opfer fielen. Es mag politisch opportun sein, soetwas als "Vertrag" zu bezeichnen, prahlen tut man damit nicht. Das gleiche gilt für Landesflaggen. Wenn ein AfD-ler öffentlich eine Europaflagge in eine Mülltonne stecken würde, wäre der Shitstorm gewaltig. Wenn eine Bundeskanzlerin auif offener Bühne einen Deutschlandwimpel im Müll versenkt. ist das ein Affront, ein Symbol, es mag legal sein, aber es gehört sich einfach nicht. Da sind ihre Aufforderungen an das blöde Volk, das sie hasst und verachtet, mehr Flöte zu spielen und uin die Kirche zu gehen, nur der Ar..tritt zur Ohrfeige. Die ganzen Muttersöhnchen der CDU aber, die ihr stehend applaudiert haben und jetzt meinen, auf Muttis zutiefst antideutschem Kurs einfach weiterdampfen zu können, die müssen erst über Bord gehen. Sonst kommt der Eisberg namens "Wähler". Fragen Sie mal die SPD.

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INGXXL 01.07.2018, 08:41
15. sehr aufschlussreicher Artikel

Merkel hat die CDU zu weit nach links geführt und damit die AfD gross gemacht und die SPD klein. Die Aufnahme von über einer Million Flüchtlinge war einfach naiv. Eine Kehrtwende in der Flüchtlingspolitik wie sie jetzt vollzogen wird ist dringend notwendig. Span ist dafür der richtige Mann.

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mazzeltov 01.07.2018, 08:42
16. So kann man es auch sehen

Mit Jens Spahn könnte die CDU endlich wieder rundherum unsympathisch werden?

Stimmt.

Und es müsste einem endlich nicht mehr peinlich sein, die Große Vorsitzende vor den Anfeindungen des rechten Randes in Schutz nehmen zu wollen.

Wenn man das als Verbesserung ansehen will...

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torstenschäfer 01.07.2018, 08:43
17. Jens Spahn? Gute Idee, die CDU kleinzukriegen

Jens Spahn ist vor allem eines: eine Luftpumpe. Er hat sein Leben lang nichts anderes gemacht, als die Techniken der Aufmerksamkeitsökonomie zu studieren und anzuwenden. Dabei ist ihm keine Plattheit bzu dumm. Sein Satz "Wie erkläre ich einer deutschen Mutter, deren Sohn oder Tochter im Norden Afghanistans dient, dass wir dorthin keine jungen Afghanen abschieben?" ließe sich ja prinzipiell anwenden, etwa: "Wie erkläre ich einer deutschen Mutter, deren Sohn oder Tochter als Feuerwehrleute einen Brand bekämpfen, warum in dem Haus niemand wohnen möchte?"
Derselbe Jens Spahn, der nicht bereit wäre, seine Eltern zu pflegen. Muss er ja auch nicht, weil er als Lebenslang-Politiker ja genug Kohle abgegriffen hat, um - ja wen? - dafür zu bezahlen? Richtig, Jens Spahn möchte nun Tausende Altenpfleger aus dem Kosovo herholen. Hauptsache, möglichst billig, damit die Tarife für deutsche Pflegekräfte unter Druck geraten.

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womoshadow 01.07.2018, 08:46
18. Kommentar

Wenn man den Kommentar liest, müsste man schon AfD wählen. Man bekämpft doch keinen politischen Gegner, in dem man ihn ständig rechtspopulistisch nennt. Diese Leute müssen noch etwas üben, aber endlich ist die Zeit der Kuschelopposition vorbei. Und bei aller Streiterei der C- Parteien wird ganz schnell die Parteienfinanzierung erhöht.
Legen Sie lieber als Presse den Finger in die Wu den, die wichtig sind. Und wenn sie der Meinung sind, wir haben keine anderen Probleme als die Menschen von weit her, dann schreiben Sie es auch.

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demokrat2 01.07.2018, 08:49
19. Den Bock zum Gärtner machen ......

... das ist ein schlechter Rat. Und der Konservatismus eines Jens Spahn ist eher gefährlich für alle Pflegebedürftigen, die Eltern von Spahn e ingeschlossen, die er micht pflegen will. Jens Spahn neigt dazu, die Politik der alten CDU/CSU aus den Zeiten des zwanzigsten Jahrhunderts als sein Markenzeichen zu verkaufen. Dabei ist und war diese Politik eine Zweiklassenpolitik, die uns sämfliche Probleme eingebracht hat, die wir heute beklagen müssen. Unzureichende Gesundheitsversorgung, Zweiklassensystem in der Krankenversicherung. Alters- und Kinderdarmut, ungerechtes Bildungssystem, prekäre Arbeitsverhältnisse, zu hohe Abgaben der unteren Einkommen. Die Liste könnte man fortserten. Das ist der alte Konservatismus a la CDU/CSU. Den brauchen wir nicht. Also auch nicht Jens Spahn.

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