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Kontroverse um "Miniatur-Wunderland": "Ich verliere lieber ein paar Gäste als meine S
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Das "Miniatur-Wunderland" ist die Touristenattraktion in der Hamburger Speicherstadt. Jetzt haben die Macher ein politisches Video veröffentlicht. Das kam nicht bei allen gut an.

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cassandra.randra 18.09.2017, 10:24
110.

Zitat von chillout
Die Jungs sind an Geschäften interessiert und an nichts anderem. Aber sie haben es mal wieder geschafft.
Wenn Sie sich mal zwei Minuten mit den Brüdern Braun beschäftigt hätten, würden Sie diesen Vorwurf nicht erheben.

Und was die "Aber die AFD ist demokratisch"-Schreier angeht: ein getroffener Hund bellt.

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Balschoiw 18.09.2017, 10:25
111. Gute Aktion

und die Reaktion einiger Forsiten deutet darauf hin, dass sie sich wohl in der einen oder anderen Figur des Videos wiedererkannt haben. Ansonsten könnte es ihnen ja egal sein und sie müssten hier nicht wieder irgendwelche ehrabschneidenden Kommentare zusammenfabulieren.

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ein-berliner 18.09.2017, 10:43
112. Merkwürdige Werbemittel

Zitat von chillout
Seit Jahren besteht das einzige Marketing des Unternehmens darin, in den Medien mit "Irgendetwas" aufzutauchen und somit auf sich aufmerksam zu machen.... was nun gerade herhalten muss ist doch letztlich völlig egal. Mal ist es ein neuer Kontinent bei der Modelleisenbahn, mal ein neuer Bahnhof , mal eine politische Meinung ... aber ehrlich ... hier geht es doch nur um Aufmerksamkeit und um zahlende Kunden. Die Jungs sind an Geschäften interessiert und an nichts anderem. Aber sie haben es mal wieder geschafft. Dank der Presse und der Menschen, die so etwas für Realität halten. Na ja... Der Modelleisenbahner hat auch nicht gerade den Ruf eines reflektierten und fortschrittlichen Zeitenossen .. :-) .. Ausnahmen bestätigen die Regel
Wozu in ein Wahllokal gehen wenn es dort nichts zu wählen gibt. Scheinbar ist es aber in Hamburg anders. Leider wird aber nicht publiziert worin der Unterschied besteht, wählen beinhaltet vom Begriff her eine Auswahl.
Leider hat die Nichtwählerpartei keine Sitze, bzw. die fehlenden Stimmen werden nicht den etablierten Parteien in der Sitzverteilung abgezogen.
Ist das Demokratie?

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mpigerl 18.09.2017, 10:45
113. Unsinn

Zitat von Nordstadtbewohner
Mein Arbeitgeber und ich halten es so, dass wir von jeglichen politisch durchtränkten Unternehmen Abstand halten, da wir Wirtschaft und Privat/ Politisches grundsätzlich trennen und außerdem, das ist ganz wichtig, es auch nicht wollen, dass solche Kampagnen auf uns zurückkommen. Sei es als Auftraggeber oder als Auftragnehmer.
Kein Unternehmer kann komplett politisch neutral sein. Politik schafft nun einmal die Rahmenbedingungen in denen bestimmte Untenehmen erfolgreich sein können (oder eben am Erfolg gehindert weden können).

Natürlich würde ich als Unternehmer auch nicht versuchen meine Meinung den Mitarbeitern aufzuzwingen. Aber man kann schon klar machen, dass es z.B.: für ein internationals Unternehmen schwierig wird in Deutschland zu investieren, wenn die Ideen der AFD Wirklichkeit werden würden oder man kann als Bank seinen Mitarbeitern erklären, dass die Ideen der Linken für das eigene Unternehmen nicht so toll sind oder man kann als landwirtschaftlicher Betrieb seinen Angestellten erklären, was es für sie konkret bedeutet, wenn sich die Positionen der CDU oder der Grünen durchsetzten, usw, usw. Dann kann sich jeder Angestellte überlegen, wie wichtig ihm sein Arbeitsplatz ist und ob eine Entscheidung für eine bestimmte Partei positive oder negative Auswirkungen auf seinen Arbeitsplatz hat.

Ich glaube, dass es eins der Hauptprobleme unserer Demokatie ist, dass die Menschen glauben Politik sei Privatsache und hätte keinen Einfluss auf ihren beruflichen oder wirtschaftlichen Erfolg. Siehe Brexit: Ich kenne Imobilienbesitzer in England die Feuer und Flamme für den Brexit waren und sich jetzt wundern, dass ihre Imobilie nur noch 50% des früheren Wertes hat.

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jeze 18.09.2017, 10:45
114. Nochmal nachdenken

Zitat von heindeburk
Selbstverständlich eine völlig legitime Aktion. Eine Demokratie lebt von aktiven Bürgern wie diesem ideenreichen Brüderpaar und ihrem Team. Dass dies den Radikalinskis von der AfD und anderen nicht passt, zeigt nur, wie sinnvoll solche Aktionen sind
Warum sollte eine Partei, die von Wählern gewählt werden will etwas dagegen haben, wenn jemand dazu aufruft zur Wahl zu gehen? Wenn keiner zur Wahl geht, werden sie definitiv nicht gewählt.

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jeze 18.09.2017, 10:47
115.

Zitat von egoneiermann
Man muss schon aufpassen. Eine hohe Wahlbeteiligung ist gut, aber es macht keinen Sinn die Legitimität einer Wahl an der Wahlbeteiligung abzulesen, was unsere AfD-Freunde so gerne tun. man muss einfach feststellen, dass ein Drittel der Gesellschaft sich nicht um Politik kümmert und dann ist Wählen gehen nicht die beste Idee. Dass die Wahlbeteiligungen früher höher waren, lag auch daran, dass man nicht nachdenken musste, als Arbeiter wählte man SPD als Katholik die CDU und als Freiberufler die FDP. Das ist heute dann doch etwas komplizierter.
Es gibt viele hochpolitische Nichtwähler.

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Korken 18.09.2017, 10:52
116. Gelungen

Nur wer wählen geht, darf sich hinterher beschweren. Und es dürfte für wirklich alle eine passende Partei geben. Macht das Kreuz von mir aus beim Tierschutz oder sonstwo. Vielleicht wird ja doch eine kleine Partei über 5% gehoben. Zumindest würden die größeren >5% Parteien ebenso Prozente verlieren, wobei die beiden größten durch Direktmandate und Ausgleichssitze dann einen kleinen Vorteil hätten. Aber alles besser als radikale Gruppierungen unnötig durch Nichtwahl zu stärken.

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Neandiausdemtal 18.09.2017, 11:00
117. Großartige Kindsköpfe

Frederik und Gerrit Braun sind tolle Kindsköpfe im besten Sinne. Der Erfolg ist ihnen zu gönnen, sie erfreuen sehr viele Menschen mit harmlosesten Mitteln. Und dennoch zeigen die beiden Haltung! Sind wohl doch ganz schön erwachsen.

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quadraginti 18.09.2017, 11:01
118. Nichtwähler sehen keinen Änderungsbedarf

Wer nicht wählt, ist mit dem gegenwärtigen Zustand (GroKo-Niveau) einverstanden und will keine Änderung. Jeder einzelne der Nichtwähler "sagt": Ja, alles gut, so weitermachen wie bisher.
[Ausgenommen Krankheit und wo keine Briefwahl möglich.]

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Neandiausdemtal 18.09.2017, 11:02
119. Kann man so sehen.

Zitat von Nordstadtbewohner
Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass Politik und Geschäft getrennt bleiben sollten. Mit der Aktion politisiert nicht der nur Unternehmer, sondern das Unternehmen insgesamt. Mag sein, dass es sich dabei nur um ein "Miniatur-Wunderland" handelt, aber so etwas sollte es nicht geben. Mein Arbeitgeber und ich halten es so, dass wir von jeglichen politisch durchtränkten Unternehmen Abstand halten, da wir Wirtschaft und Privat/ Politisches grundsätzlich trennen und außerdem, das ist ganz wichtig, es auch nicht wollen, dass solche Kampagnen auf uns zurückkommen. Sei es als Auftraggeber oder als Auftragnehmer.
Ich halte das für völlig falsch und verantwortungslos.
Wenn die Moral bei "Geld stinkt nicht" ihr Ende findet, dann ist es keine Moral und der Anstand fehlt.

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