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Konzept des Arbeitsministers: Heils "Respekt-Rente" provoziert die Union
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SPD-Arbeitsminister Heil prescht vor: Sein Vorschlag einer Grundrente würde Millionen Geringverdienern helfen - und Milliarden kosten. Der Union geht das zu weit.

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Pfaffenwinkel 03.02.2019, 19:28
1. Nicht gerecht

Denn: Warum wird bei der Rente nicht das Studium angerechnet oder was ist mit den Selbständigen? Da gibt es noch viele Lücken. Mal sehen, was da am Ende rauskommt.

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spmc-12355639674612 03.02.2019, 19:29
2. Dass die CDU

sich gegen Heils Vorschlag ausspricht, war auf der einen Seite zu erwarten, zeugt auf der anderen Seite aber auch davon, für wen die Politik der CDU gedacht ist - jedenfalls nicht für arme Rentner.

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dasfred 03.02.2019, 19:30
3. Wer sowieso fette Pensionen kassiert rechnet nicht

Bei dem Vorschlag von Heil fällt der größte Teil der Milliarden sowieso an. Das ist der Teil, mit dem die Rente von den Kommunen bis zum Sozialhilfesatz aufgestockt wird. Von den zusätzlichen zehn Prozent werden dann noch die bisher bezahlten Mehrbedarfzuschläge abgezogen. Weiß die CDU das nicht, oder wollen sie mit aller Kraft verhindern, dass man die Rentenerhöhung am untersten Rand mit der SPD verbindet? Wenn man nebenbei bedenkt, das Menschen in dieser Einkommenskategorie durchschnittlich zehn Jahre früher sterben, als der Rest der Bevölkerung, wird zum einen klar, dass das Modell von Heil gar nicht soviel kostet, wie befürchtet. Es sei denn, Gröhe und seine Partei haben Angst, das die nutzlosen Fresser jetzt noch älter werden.

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claus7447 03.02.2019, 19:30
4. Was spricht eigentlich dagegen?

Hat nicht jemand der 35 Jahre arbeitet, kein Minijob ist, Anrecht auf eine Rente die über H4 liegt.

Wenn HORSTI den Vorschlag gebracht hätte wären alle begeistert. Die mütterrente wird von Beitragszahler finanziert, schon die hätte über Steuerfinanziert sein müssen.

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dieter-ploetze 03.02.2019, 19:30
5. vergessen werden die erwerbsunfaehigen wegen krankheit

wie immer fallen die wegen krankheit erwerbsunfaehigen aus dem raster und bekommen lediglich zur aufstockung einer minirente den soazialhilfesatz. denn diese menschen koennen meist nicht 35 beitragsjahre
nachweisen und das schuldlos. es wird so gehandhabt als wuerden diese menschen ihr schicksal selbst
zu verantworten haben. da fehlt leider jede lobby. von allein kommt kein politiker auf die idee,
denen ebenfalls zu helfen, obwohl diese eben wegen chronischer krankheit meist einen hoeheren
monatsbedarf haben.

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MisterD 03.02.2019, 19:30
6. Wir haben doch diese Milliarden gar nicht...

die Herr Heil da verschenken will? Wo soll dafür gespart werden? Bei der Infrastruktur? Bei der Bildung? Bei der Digitalisierung?

Und wo soll die Gerechtigkeit liegen?
Ich vertrete da mal einen unpopulären Standpunkt:

Da hat sich jemand in der Schule nicht angestrengt und daher Zeit seines Lebens nur irgendwelche Gelegenheitsjobs gemacht. Jetzt kriegt im Alter wenig Rente, also springt der Steuerzahler ein und stockt mit bis zu 400 EUR monatlich auf...
Mit welchem Recht eigentlich? Warum sollen alle anderen nicht auch 400 EUR mehr bekommen?

Das wird am Ende dazu führen, dass jemand, der sich in seinem Leben mehr angestrengt hat und einen besseren Job hatte, dieselbe Rente hat, wie einer, der monatlich mit 400 EUR gepampert wird...

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich bin für angemessene Renten. Aber das sollen bitte die Unternehmen finanzieren, indem sie vernünftige Löhne bezahlen oder zumindest die Unternehmer über Steuern auf Vermögen...

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heinrich78 03.02.2019, 19:31
7. Ohne Wertung

Ein einstelliger Mrd Betrag um bis zu 4 Mio Einwohnern zu helfen vs. 3 Mrd für externe Berater?http://m.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutschland-staat-gibt-jaehrlich-drei-milliarden-euro-fuer-berater-aus-a-1249987.html

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syracusa 03.02.2019, 19:34
8. zu kurz gesprungen

Heil ist zu kurz gesprungen, sein Vorschlag ist nur Flickwerk. Wir benötigen eine Zweiteilung des Rentensystems: eine rein steuerfinanzierte Grundrente für alle, und dazu eine eventuell sogar rein freiwillige einkommensabhängige Rente.

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daktaris 03.02.2019, 19:34
9. Wenigstens

Hat die Union noch ökonomischen Sachverstand. Die SPD denkt wohl, man könnte Wähler dadurch zurückgewinnen, indem man Deutschland zum Nanny Staat ausbaut. Wir subventionieren aktuell die Rentenkasse schon mit jährlich 100 Mrd Euro. Der SPD reicht das noch nicht. Daher, Steuern noch weiter rauf, Eigenverantwortlichkeit runter, Andrea und Hubertus regeln das schon. Koste es, was es wolle. Die SPD wird zu Klientelpartei. Politik der Herzen. Okönomischer Sachverstand null. Traurig

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