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Konzept des Arbeitsministers: Heils "Respekt-Rente" provoziert die Union
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SPD-Arbeitsminister Heil prescht vor: Sein Vorschlag einer Grundrente würde Millionen Geringverdienern helfen - und Milliarden kosten. Der Union geht das zu weit.

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gersois 03.02.2019, 19:37
10. Wahlkampf

Die SPD steht in den östlichen Bundesländern am Rande des Abgrunds. Da ist jedes Mittel recht, sich als sozial zu qualifizieren, um nicht abgeschlagen hinter Linken, AfD, CDU, Grünen knapp an der 5%-Grenze zu landen.
Dank Herrn Heil wird dann auch wohl die Unternehmer-Gattin, die 36 Jahre eine soziale Nebentätigkeit ausübte, zu den ungeprüften Beziehern gehören. Das ist Sozialdemokratie!

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Freidenker10 03.02.2019, 19:40
11.

Warum nicht endlich mal den großen Wurf wagen und die Rentenkasse in die alle einzahlen einführen? Die Österreicher beziehen dadurch bei gleicher Lebensarbeitsleistung eine um 50% höhere Rente als wir!

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DeCom 03.02.2019, 19:42
12. Reine Verzweiflungstat der SPD

um ihre Sünden in der Vergangenheit vergessen zu machen und Wähler zurück zu gewinnen. Der Vorschlag ist ökonomischer Schwachsinn. Es gäbe 1001 bessere Stellschrauben für mehr soziale Gerechtugkeit, wie z.B. die Entlastung von Betriebsrenten, etc. etc. Diese Partei mit ihren Amateurministern und Granden ist nur noch peinlich und nicht wählbar.

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salomon17 03.02.2019, 19:43
13. Warum dagegen, CDU?

Diese Maßnahme würde von eine großen Teil der Bevölkerung honoriert werden. Die Binnennachfrage würde angekurbelt und das Sozialsystem an anderer Stelle entlastet. Außerdem ist die Argumentation (Lebensleistung) nicht von der Hand zu weisen. Der SPD wird das Nein der CDU helfen, sich von dieser abzugrenzen.

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diebuerger 03.02.2019, 19:45
14. Guter Ansatz !

Bisher ist es so, dass Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben, Kinder erzogen , nur eine Rente bekommen, die kaum höher ist als die Grundsicherung . Eine große Ungerechtigkeit , und ein fataler Fehler im System. Jahrzehnte lang ignorierte die Politik dies und verweigerte sich konsequent einer Reform unseres Rentensystemes. Der Vorschlag Heils geht in die richtige Richtung, ist aber nicht ausreichend. Wir benötigen zwingend eine Reformation unseres Rentensystemes. Das wäre schön vor langer, langer Zeit notwendig gewesen.

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alfredo24 03.02.2019, 19:46
15. Hubertus Heil hat schon einmal großen Schaden angerichtet.

Glaubt dem Hubertus Heil nichts mehr. Er war der, der die Mütterrente 2 seit 1. Juli 2014 zugesagt, verabschiedet Ende 2018, kurzfristig von einem ganzen Rentenpunkt auf einen halben Rentenpunkt letztendlich als Gesetz zum 1. Januar 2019 drastisch (50 %) gesenkt hat. Im Scheidungsfall müssen die barunterhaltspflichtigen Väter über ein selbstzuzahlendes Gerichtsurteil (Kosten: ca. 170 Euro), ihren Anteil über einen neuen Versorgungsausgleich zurückholen. Dieses Gesetz ist auch noch für Väter sehr unvorteilhaft gemacht. Wenn der Unterschied zuvor ein voller Rentenpunkt, nun plötzlich einen halben Rentenpunkt zu gering ist, bleibt man wie ich als Vater nur noch auf den Gerichtskosten sitzen und bekommt keinen Anteil am Rentenpunkt. Das ist Hubertus Heil zu verdanken. Deshalb gebe ich keinen Cent mehr auf die schönen Worte von Hubertus Heil, Arbeitsminister, SPD. Die Grundrente für Geringverdiener ist nur als Stimmenfang des Hubertus für seine SPD zu werten. Der Armutsrentner geht sicherlich wieder leer aus, wenn das Gesetz dann verabschiedet wird.

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m.klagge 03.02.2019, 19:51
16. Falsche Wortwahl

Hätte der Mann diese vielleicht bald dringend benötigte Rentenerhöhung als das was sie ja nun auch ist bezeichnet, würden vielleicht wenigstens die paar übriggebliebenen CDU Mitglieder mit sozialem Gewissen zustimmen können. Ein Konjunkturprogramm, das da ansetzt wo es Sinn macht. Klar ist allerdings, dass die neoliberalen Strategen, denen nur Boni und Mittelständler wie Herrn Merz nehe stehen wieder den üblichen Nonsense raus blöken.

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hausfeen 03.02.2019, 19:51
17. Dabei liest es schon wie ein Unionsentwurf.

Und verlangt wegen der bescheuerten Ausnahmeregelungen viel Bürokratie, die auch die Rentner überfordert.

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mundi 03.02.2019, 19:53
18.

Zitat von Pfaffenwinkel
Denn: Warum wird bei der Rente nicht das Studium angerechnet oder was ist mit den Selbständigen? Da gibt es noch viele Lücken. Mal sehen, was da am Ende rauskommt.
Vor 30 Jahren wurde noch das Studium angerechnet.

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hausfeen 03.02.2019, 19:56
19. Sie haben es nicht verstanden.

Zitat von daktaris
Hat die Union noch ökonomischen Sachverstand. Die SPD denkt wohl, man könnte Wähler dadurch zurückgewinnen, indem man Deutschland zum Nanny Staat ausbaut. Wir subventionieren aktuell die Rentenkasse schon mit jährlich 100 Mrd Euro. Der SPD reicht das noch nicht. Daher, Steuern noch weiter rauf, Eigenverantwortlichkeit runter, Andrea und Hubertus regeln das schon. Koste es, was es wolle. Die SPD wird zu Klientelpartei. Politik der Herzen. Okönomischer Sachverstand null. Traurig
Das Geld wird sowieso ausgegeben. Als Beitrag zur Grundsicherung durch die Sozialämter. Und genau die sollte man an Bord nehmen, wenn man eine Lösung will und kein Flickwerk.

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