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Konzept des Arbeitsministers: Heils "Respekt-Rente" provoziert die Union
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SPD-Arbeitsminister Heil prescht vor: Sein Vorschlag einer Grundrente würde Millionen Geringverdienern helfen - und Milliarden kosten. Der Union geht das zu weit.

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Lykanthrop_ 03.02.2019, 20:11
30.

Im Grunde ist die Grundrente eine gute Sache, das Problem ist nur, dass die die grundelegenden Probleme des deutschen Rentensystems nicht löst. Man könnte mal nach Österreich oder in die Scjweiz schauen und man würde Vorbilder finden. Eine grundsätzliche Stärkung des Systems ist leider nicht gewollt.

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prologo 03.02.2019, 20:19
31. Sinnloses Aufheulen der CDU/CSU wird folgen

Ein sozialer Volltreffer von Heil für die SPD. Unbürokratisch und schnellstens umsetzbar. Denn die Deutsche Rentenversicherung schreibt automatisch alle neu Rentner an, wenn ihre Rente unter der Grundsicherung liegt. Dann müssen sie zum Sozialamt gehen, und die Unterstützung beantragen. Viele Rentner tun das dann aus Scham nicht.

Und so regelt sich das dann automatisch. Die Rentenversicherung stockt auf die Grundsicherung automatisch um 424 Euro auf. Das ist mehr als gerecht, das ist eigentlich die Pflicht des Staates, das für 35 Jahre Einzahlung und Arbeit zu tun. Von Heil der erste soziale wichtige Zug der SPD seit langem.

Die CDU/CSU soll ganz still sein, denn wenn aus dem Nichts plötzlich pro Jahr 25 Milliarden für die Flüchtlinge und Migration da sind, dann werden wohl 5 Milliarden für die eigenen Bürger und deren niedrige Renten auch noch da sein, oder?
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Paddel2 03.02.2019, 20:19
32. Ein großer Haken

Der Grund für die Ungerechtigkeit der angesprochenen Renter liegt in ihrer eigenen Generation. Während sich einige unfassbare Privilegien gesichert haben, müssen andere auf erbärmlichen Niveau leben. Das einzige was der Politik dazu einfällt ist das Schröpfen ihrer Nachfolger. Die arbeitende Generation hat die Last der demografischen Entwicklung zu tragen und soll jetzt auch noch zur Finanzierung der Benachteiligten zur Kasse gebeten werden? Die SPD scheint nicht begriffen zu haben, was soziale Gerechtigkeit wirklich beinhaltet. Vielmehr sollten sie sich Gedanken machen, wie die Renten gerechter verteilt werden können.

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frandiet.d 03.02.2019, 20:20
33. Typisch SPD

Ich kenne Kleinunternehmer die zig-jahre nur das Minimum an die Rentenkasse überwiesen haben. Genau diese würden wir jetzt bevorteilen, was auch für die Zukunft negativ wäre. Ist dies wirklich gewollt?

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mhuz 03.02.2019, 20:20
34.

Das einzige ist, dass man auf der einen Seite immer jammert, weil das Geld nicht reicht, wenn die Leute nach 45 Jahren in die Rente gehen, weil da Geld nicht reicht, auf der anderen Seite packt die Politik immer mehr extra Auszahlungen drauf.

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doktordoktormueller 03.02.2019, 20:24
35. wer gemütlich 35 jahre Teilzeit abreißt

steht eventuell besser da, als jemand, der 34 Jahre Vollzeit geschuftet hat.
Wieder mal falsch verstandene Gerechtigkeit. So kommt die SPD nicht mehr auf die Beine.

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newdealsozialstaat 03.02.2019, 20:25
36. Ja zur Umverteilung

Das Konzept ist sicher nicht perfekt, aber ein Schritt in die richtige Richtung endlich mal etwas für die ärmeren Schichten zu tun. Gegenfinazieren ließe sich das durch höhere Steuern für Reiche, die ja ohnehin über zu viel Geld verfügen, und mit diesem Geld dann Schäden anrichten, etwa durch völlig unnötigen umwelt- und sozialschädlichen Angeberkonsum. Amerikas one-percenters produzieren alleine 2,5% des globalen Co2-Ausstoßes, von anderen Umweltschäden ganz zu schweigen. Diese drei Millionen Menschen allein haben einen Co2-Ausstoß von 318 Tonnen pro Kopf. Während die einen mit ihrem Zuviel enorme Schäden anrichten, haben andere zu wenig.

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der_bulldozer 03.02.2019, 20:26
37. Erschreckend

Für mich ist erschreckend, dass es offensichtlich vier Millionen Rentner gibt die 35 Jahre eingezahlt haben und und trotzdem beim Sozialamt betteln gehen müssen.

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zeichenkette 03.02.2019, 20:27
38. Mir geht das alles bei weitem nicht weit genug

Jemand, der 35 Jahre lang schlecht bezahlt gearbeitet hat (also praktisch auf H4-Niveau aus eigener Kraft anstatt auf Staatskosten gelebt hat), soll im Alter immerhin 10% mehr bekommen als jemand, der noch nie gearbeitet hat? Echt? Meinen die das Ernst oder ist schon Karneval? Da legt doch jeder rational denkende Mensch vorher schon 35 Jahre lang die Füße hoch und pfeift auf die 10%, oder? "Holt euch die Rente lieber solange ihr noch jung seid, wer weiß ob es später noch was gibt" war mal die Losung in den hedonistischen Zeiten der BRD und das wird heute nur noch immer wahrer.

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zeichenkette 03.02.2019, 20:29
39.

Zitat von claus7447
Hat nicht jemand der 35 Jahre arbeitet, kein Minijob ist, Anrecht auf eine Rente die über H4 liegt. Wenn HORSTI den Vorschlag gebracht hätte wären alle begeistert. Die mütterrente wird von Beitragszahler finanziert, schon die hätte über Steuerfinanziert sein müssen.
Nein, hat er nicht. 35 Jahre zum Mindestlohn ergibt eine Rente, die immer noch auf H4 aufgestockt werden muss.

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