Forum: Politik
Koran-Hasser Jones: Zündler mit deutscher Vergangenheit

Der US-Fundamentalist Terry Jones, der am 11. September in Florida Korane verbrennen will, hetzte noch bis vor kurzem in Köln gegen Muslime. Ehemalige Gemeindemitglieder berichten von Hasspredigten, Spendendruck und Arbeitszwang. Vergangenes Jahr warfen sie ihn raus.

Seite 26 von 26
mbockstette 09.09.2010, 21:03
250. Zündelpastor Jones deutet Einlenken an

"Direkt angerufen hat US-Präsident Barack Obama den Geistlichen aus Florida zwar nicht, direkt angesprochen aber schon. Er möge bitte auf den "zerstörerischen Akt" verzichten, sagte Obama in einem Interview mit dem Fernsehsender ABC".
http://www.spiegel.de/politik/auslan...716657,00.html

Beitrag melden
antonwitt 09.09.2010, 21:05
251. Recht

Zitat von AberHallo
Ne, den Moslem ansich braucht man nicht verbieten. Im Gegensatz zum instinktgeleiteten Kampfhund, kann der Moslem sein Verhalten steuern. Im Übrigen braucht man dem Moslem auch nichts speziell zu verbieten. Es reicht wenn er sich daran hält, was für jedermann ohnehin verboten ist: niemand darf mich beleidigen, niemand darf mich anspucken, niemand darf mich zusammenschlagen, niemand darf seine Ex-Freundin vergewaltigen, niemand darf seine Schwester ermorden, niemand darf die ARGE betrügen, niemand darf Steuern hinterziehen, niemand darf andere in die Luft sprengen. OK, die Reihenfolge war jetzt etwas subjektiv, aber wenn sich da alle Moslems dran halten würden, bräuchten wir kein Wort über Moslems zu verlieren.
... haben sie.
Und dann ersetzen wir das Wort Moslem durch Christ, Scientologen, Kommunist, Demokrat, usw. usf.
Die Foren würden überquellen, der CO2 Anstieg wäre grenzenlos (ha, ha) durch verbrannte Bücher und Flaggen, etc.
Diese Dummschwätzer sollten durch Ignoranz seitens der Medien totgeschwiegen werden!

Beitrag melden
Gandhi 09.09.2010, 21:20
252. Auch das passt

Als der Pastor Jones sein Unwesen in Koeln trieb, verteidigte ihn das Bush Regime unter dem Stichwort Religionsfreiheit gegen deutsche Intolleranz.

http://tpmmuckraker.talkingpointsmem...il.php?ref=fpa

Analog den Rassisten des republikanischen Lagers, die nicht sich selbst sondern die sich gegen Rassismus Wehrenden als Rassisten sehen, sollten laut den Bushisten wohl Toleranz gegenueber dem intolleranten Herrn Jones geuebt werden.

Beitrag melden
plietsch 10.09.2010, 04:11
253. Überreaktion

Was sollen die muslimischen Länder eigentlich? Wenn dort gegen Juden und Christen gehetzt wird, dann wird deren Regierungen und Führer sicherlich nicht sich zu Wort melden. Europa würde nicht Sturm auf Botschaften laufen und mit Folgen drohen. Irgendwie wird hier völlig überreagiert. Aber schon interessant, mit was für einer kleinen Tat ein unbedeutender Mensch mit einer unbedeutenden Gemeinde weltweit Schlagzeilen machen kann, ohne daß irgendjemandem etwas passiert.

Beitrag melden
bex 10.09.2010, 04:47
254. titel

Zitat von wahnfried
Wer ist jetzt eigentlich der Extremist? Derjenige, der Bücher verbrennt, oder derjenige, der deswegen Gewalt gegen Menschen ausüben will. Noch Fragen?
Tatsache! Es bringt die ganze Sache auf den Punkt.

Beitrag melden
Zyklotron 10.09.2010, 10:34
255. Auftragsverbrennung

Es stellt sich auch die Frage, ob es sich nicht um eine Auftragsarbeit der Tea-Party-Bewegung handelt. Ihres Zeichens alle radikal-christliche Fundamentalisten. Und, wie die Bush-Regierung gezeigt hat auch gewaltbereit.
Gerade weil dieser Fall dem Demokraten Obama jetzt im Wahlkampf solche Probleme bereitet, drängt sich der Verdacht auf, es könnte sich um eine geplante Aktion seitens der US-Rechten handeln. Der Pfaff als Bauernopfer. Angesichts seines Persönlichkeitsprofils ein williger Vollstrecker, wenn die richtigen Fäden gezogen werden.
Etwas besseres als islamistischer Terror kann Palin und Freunden doch gar nicht passieren.

Beitrag melden
toyotapur 10.09.2010, 18:16
256. Kopfschütteln ist angesagt

Zitat von Zyklotron
...Etwas besseres als islamistischer Terror kann Palin und Freunden doch gar nicht passieren.
Selten so einen Blödsinn gelesen!

Wie kann man nur auf die absurde Idee kommen, dass sich die Republikaner - aus wahltaktischen Gründen - islamischen Terror in der USA wünschen!?

Beitrag melden
Trivalent 10.09.2010, 19:27
257. Öhm,

Zitat von toyotapur
Selten so einen Blödsinn gelesen! Wie kann man nur auf die absurde Idee kommen, dass sich die Republikaner - aus wahltaktischen Gründen - islamischen Terror in der USA wünschen!?
sorry, haben Sie blaue Augen, oder sind Sie nur gutgläubig?
Natürlich gibt es Dinge, die man ohne Beweise besser nicht sagt/schreibt. Andererseits aber gibt es genug zumindest verbale Zündelfrieder, die ihre Erfüllung erst in der Realisierung ihrer Verdächtigungen sehen. Die Bushmänner haben es ja vorgemacht. Also immer feste druff, "Wir" sind ja im Recht, mindestens.
Sollte Jemand Probleme mit dem Text haben, bitte die Ironie-Synapsen etwas massieren ;-).

Beitrag melden
toyotapur 10.09.2010, 20:18
258. ...

Zitat von Trivalent
sorry, haben Sie blaue Augen, oder sind Sie nur gutgläubig? Natürlich gibt es Dinge, die man ohne Beweise besser nicht sagt/schreibt. Andererseits aber gibt es genug zumindest verbale Zündelfrieder, die ihre Erfüllung erst in der Realisierung ihrer Verdächtigungen sehen. Die Bushmänner haben es ja vorgemacht. Also immer feste druff, "Wir" sind ja im Recht, mindestens. Sollte Jemand Probleme mit dem Text haben, bitte die Ironie-Synapsen etwas massieren ;-).
Träumt weiter und suhlt euch weiterhin im Sumpf der Verschwörungstheorien - viel Vergnügen...

Beitrag melden
Trivalent 10.09.2010, 22:13
259. So nicht!

Zitat von toyotapur
Träumt weiter und suhlt euch weiterhin im Sumpf der Verschwörungstheorien - viel Vergnügen...
Würden Sie bitte zur Kenntnis nehmen, dass es keine Freude ist, die von mir nicht ausgeschlossenen, aber denkbar und damit nicht auszuschließenden Hypothesen an zu sprechen/ zu schreiben?
Hier geht es nicht um Verschwörungstheorien, die mag ich überhaupt nicht. Leider gehöre ich auch zu den Spätzündern, d. h., es vergingen nahezu 5 Jahrzehnte meines Daseine, bis ich real Dinge zur Kenntnis nehmen musste, die mir vorher schlicht und einfach nicht bekannt waren. Und dazu gehörte (auch) das imperiale Wesen der US-Regierungen (diese treffende Formulierung habe ich von Altkanzler Schmidt).
Dass ein Obama niemals zum Präsidentenkandidaten, bei aller Unterschiedlichkeit zu Bush und Co., geworden wäre, würde er diese Politik nicht fortsetzen, wurde, wie so Vieles in der bunten Meinungsmache, geflissentlich unkenntlich gemacht. Aber selbst Ihnen dürfte bei einer rhetorischen Gegenanalyse diese Annahme im Bereich der sehr hohen Wahrscheinlichkeit liegen und nicht weg zu leugnen sein.
Sollten Sie diese Zeilen nicht ernst nehmen, machen sie es mir aber sehr leicht, mit einem gewissen Grad an Bedauern Ihre Naivität als gegeben zu akzeptieren.

Beitrag melden
Seite 26 von 26
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!