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Korruption in Iran: Der Bling-Bling-Ajatollah
AFP

Ein Gehalt ist für Irans Ajatollah nicht vorgesehen, aber er steht Kraft seines Amtes religiösen Stiftungen vor, die immense Vermögen verwalten. Dabei gehen die frommen Investoren recht ruppig vor - wie ein BMW-Importeur erzählt, der im Namen des Revolutionsführers enteignet wurde.

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Stelzi 13.05.2013, 10:40
1. Sie sind eben alle gleich

... diese machtgeilen Blender. Mancher handelt eben unter dem Deckmäntelchen der Religion.

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ein anderer 13.05.2013, 10:42
2.

Zitat von sysop
Ein Gehalt ist für Irans Ajatollah nicht vorgesehen, aber er steht Kraft seines Amtes religiösen Stiftungen vor, die immense Vermögen verwalten. Dabei gehen die frommen Investoren recht ruppig vor - wie ein BMW-Importeur erzählt, der im Namen des Revolutionsführers enteignet wurde.
Interessant wäre zu Wissen ob dieser Nouriyani wegen den Sanktionen temporär knapp bei Kasse war und so der Stiftung einen Hebel offerierte um in sein Geschäft zu drängen.
Denn viele Unternehmer die mit dem Westen geschäfteten treffen die Sanktionen hart. Wer eine Lieferung zum voraus bezahlt hatte, wird sein Geld nur unter schwierigkeiten sofort wiederbekommen da Geldtransfers mit dem Iran durch die Sanktionen erschwert bis unmöglich wurden.
Auch der Medikamenteneinkauf oder andere Güter für das Gesundheitssystems werden durch die Sanktionen erschwert.

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DennisFfm 13.05.2013, 10:42
3. Die Ayatollah-Troika

was bleibt dem durch den amerikansichen Wirtschafts und Medienkrieg leidende iranischen Volke anderes übrig?
Die Enteignung der Sparvermögen von Millionen von Deutschen scheint gegen ein Autoverkäufer-Geschäft im Iran nicht sonderlich ins gewicht zu fallen.

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n+1 13.05.2013, 10:58
4. Wie war das noch mal in Katar?

VW hat dem Generalimporeur gekündigt und jetzt sitzt ein Mitglied der Familie al-Thani-al Jaber auf dem Posten.
So ein Zufall aber auch.

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Sabi 13.05.2013, 11:00
5.

Inzwischen hat die Clique um den Obersten Führer den grössten Teil der Wirtschaft für sich und seine Entourage enteignet. Nicht nur der Monopolist für Telekom , Mobilfunkt und Internet gehört inzwischen den Revolutionswächtern, auch mehrere Banken, Fluggesellschaften, Baukonzerne, etc. sind in Händen von sogenannten "Religiösen Stiftungen", die aber fast monopolistisch und steuerfrei in die Taschen der Klerikalen Familien Milliarden Beträge
fließen lassen, und alles im Namen von Islam.....

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APPEASEMENT 13.05.2013, 11:01
6. Das Volk

soll beten und die Reichen machen die Geschäft und leben ins Saus und Braus.

Die Religion stellt wohl eher ein Kontrollinsturment dar, das diesen Eliten die Ruhe für ihre Geschäfte herstellen.

Insofern schützt diese Religion auch nicht vor kapitalistischen Verhaltensweisen.

So manche politische Allianzen stellen sich damit in Fragen.

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stoptheidiots 13.05.2013, 11:01
7. Davon, dass das Volk ...

Zitat von DennisFfm
was bleibt dem durch den amerikansichen Wirtschafts und Medienkrieg leidende iranischen Volke anderes übrig? Die Enteignung der Sparvermögen von Millionen von Deutschen scheint gegen ein Autoverkäufer-Geschäft im Iran nicht sonderlich ins gewicht zu fallen.
... von der Enteignung profitiert, steht da oben aber nichts. Nur von einer Stiftung, der Mullahs vorstehen. Spenden die dann die Profite dem Volk? Wissen Sie mehr? Das Modell wäre revolutionär! Aber wen wunderts? Seit Chomeini herrscht ja da islamische Revolution.

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chavezding 13.05.2013, 11:06
8.

Zeigt nur mal wieder die Inkonsequenz und Heuchelei mit der diese Leute vorgehen. Wasser predigen und Wein trinken. Wie armselig. Und das gemeine Volk leidet...

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quantoia 13.05.2013, 11:15
9. Im Westen nichts Neues...

Geschwächte Firmen werden durch kapitalstarke Investoren übernommen und die alten Besitzer aus dem Unternehmen gedrängt. So groß scheint der Unterschied zwischen (Stiftungs-)Mullahs und (Hedge-Fonds-)Westen doch gar nicht zu sein.

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