Forum: Politik
Kostenexplosion: Stuttgart 21 wird teurer und ein Jahr später fertig
DPA

Das umstrittene Milliardenprojekt Stuttgart 21 geht erst Ende 2020 in Betrieb. Die Bahn erklärt die Verzögerung damit, dass das Grundwassermanagement erst später beginnen könne als geplant. Die Kosten für den Bahnhofsumbau steigen auf 4,3 Milliarden Euro.

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happy2010 25.03.2012, 19:59
170.

Zitat von happy2010
Verkehrsminister Der verkehrspolitische Sprecher der „Dass die Kosten für Trassen, Energie und Bahnhöfe steigen, “ Er wirft Hermann aber vor, zu spät reagiert zu haben. „Statt rechtzeitig zu handeln, wurde das Schienenangebot ausgeweitet“, sagt Haller. ... Tatsächlich wurde von der schwarz-gelben Vorgängerregierung vereinbart, insgesamt 286 Millionen Euro aus dem Topf der Regionalisierungsmittel für den Bau des künftigen Stuttgarter Tiefbahnhofs zu verwenden. Angesichts der Kostensteigerungen seitens der Bahn sehe sich das Verkehrsministerium nicht mehr in der Lage, diesen Beitrag zu Stuttgart 21 zu leisten, wird argumentiert. Dahlbender sieht sich bestätigt Auch der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Peter Hauk und die verkehrspolitische Sprecherin Nicole Razavi wiesen darauf hin, Weiter gehts, und da sieht man die Falschheit der Grünen: Auch sei weder das Parlament noch die Öffentlichkeit über die anstehenden Probleme für den Nahverkehr informieren worden. Der FDP-Verkehrsexperte Jochen Haußmann sagte, dass Hermann zur Not einen gegenfinanzierten Nachtragshaushalt aufstellen müsse. Brigitte Dahlbender, die BUND-Landesvorsitzende, erklärte dazu: „Wir haben immer wieder auf die drohende Kannibalisierung des regionalen Schienenverkehrs durch das Prestigeprojekt Stuttgart 21 hingewiesen.“ Stets sei dies von den Verantwortlichen abgestritten worden. „Wenige Monate nach dem Volksentscheid stehen wir nun kurz vor einem Scherbenhaufen im Schienennahverkehr“, erläutert Dahlbender. Sie nannte Zugstreichungen „undenkbar“. Komme es doch so weit, „wäre dies eine Katastrophe für die grün-rote Landesregierung“. Fazit: Knapp 1 Jahr hatte Grün Zeit und heute Sogar einen Haushalt hat man verabschiedet und das Schinenangebot ausgeweitet Wers zahlen soll interessiert Grün nicht
Um es noch einmal in klaren Worten zu sagen:

Hermann wusste seit 12 Monaten: Es wird teurer

Populistisch weitete man jedoch das Angebot aus, und sherte sich nicht um Mehrkosten
Sogar einen Haushat verabschiedete man, obwohl man wusste das höhere Kosten sowohl durch Preissteigerungen als auch durch das Zusatzangebot des Nahverkehrs entstehen

Und nun sagt Herrmann: S21 ist schuld

Wie falsch kann man denn noch handeln?
Ist es das was wir wollen?
Politiker welche alles auf andere schieben, mehr sgar, den Karren an die Wand fahren um jemand anderen schlecht dastehen zu lassen?

Sogar der Koalitionspartner, die SPD, lässt Herrmann abblitzen, und das heist was

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rainer_daeschler 25.03.2012, 20:41
171.

Zitat von happy2010
Wenn Sie schon argumentieren dann bitte neutral und ehrlich Hier die von Ihnen "weggelassenen" Zitate des Berichtes:
Die Quelle wurde ja genannt. Da kann dann jeder rausholen, was er genauer wissen will. Ich vermeide es diese Forum sinnlos mit Text zuzumüllen, so dass keiner mehr die Beiträge lesen mag.

Zitat von
Fazit: Knapp 1 Jahr hatte Grün Zeit und heute
Was bitte kann das grün regierte Ministerium hier noch ändern.? Das Ei mit der Zweckentfremdung der Regionalmittel und die ungünstigen Vertragsabschlüsse haben die Vorgänger gelegt. Von den Grünen wird verlangt, dass Verträge eingehalten werden.

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rainer_daeschler 25.03.2012, 20:44
172. CDU-Urlaubsvertretung

Zitat von happy2010
Sogar der Koalitionspartner, die SPD, lässt Herrmann abblitzen, und das heist was
Für die SPD, die inzwischen in Baden-Württemberg den Ruf einer CDU-Urlaubsvertretung erworben hat, ein ganz normaler Vorgang.

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firma2000 25.03.2012, 21:31
173. 4.1 Milliarden Trilliarden Billiarden

oder 4.3 Milliarden oder 99 Milliarden oder 290 Milliarden oder Trilliarden oder Billiarden ... ist das nicht völlig piepe?

ich mein, das ist doch sowieso nur verarsche. der gute Teil davon verschwindet sowieso versickert versickert irgendwo und dann muss der Staat noch seine eigene Schulden zurückzahlen, indem er noch mehr Schulden macht ... lol ... und ein paar Leute buckeln und schuften, damit der Bahnhof dann irgendwannmal steht, die sind die Doofen, und die Steuerzahler natürlich, die auch noch schuften, damit sie dann teure Bahntickets kaufen dürfen haha

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Scheidungskind 25.03.2012, 23:57
174. ...

Zitat von schmunzelhase21
Schon mal einen Blick auf den (ehemaligen) Schlossgarten oder auf den geschleiften Südflügel geworfen? Wenn das die Region aufwertet, muss man wirklich einen außerordentlichen Sinn für Ästhetik haben.
Wenn Sie so schrecklich unter den auf 100 x 200m gefällten Bäumen im Schlosspark leiden, dann sollten Sie sich niemals das Gleisfeld des Stuttgarter Hauptbahnhofs ansehen. Das verhunzt den Schlosspark auf 2 km Länge.

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Polyticker 26.03.2012, 10:24
175.

Zitat von sysop
Das umstrittene Milliardenprojekt Stuttgart 21 geht erst Ende 2020 in Betrieb. Die Bahn erklärt die Verzögerung damit, dass das Grundwassermanagement erst später beginnen könne als geplant. Die Kosten für den Bahnhofsumbau steigen auf 4,3 Milliarden Euro.
Keiner von uns hätte jemals gedacht, dass es zu einer Kostenexplosion
kommen würde. ;-) Wäre es jetzt nicht an der Zeit endlich die Finger von
diesem Milliardengrab zu lassen. Aber offenbar haben die Nutznießer und
Schmarotzer die Taschen noch nicht voll genug. Von unseren dummdreistenPolitikern ganz zu schweigen

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rainer_daeschler 26.03.2012, 11:32
176. Same procedure as every time

Zitat von Polyticker
Keiner von uns hätte jemals gedacht, dass es zu einer Kostenexplosion kommen würde. ;-)
Dabei hat die Bahn noch gar nicht so richtig angefangen. Die richtigen Kostenexplosionen offenbaren sich prinzipiell, wenn Bauruinen unverrückbar die Landschaft verunstalten. Nicht der Bauträger, sondern der Standort (Stadt und Land) sind es dann, die immer mehr Geld nachschießen müssen, damit es eines Tages ein Ende findet.

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wschira 26.03.2012, 15:48
177. Nonsens

Zitat von happy2010
Na, immerhin muss man eines festhalten Den Grünen war bei Vorwurf, keine Anschuldigung vor der Wahl zu abwegig-alles wollte man beweisen, wenn man nur.... Gekommen ist bisher gar nichts-ausser der schrittweisen Einführung der Ökozwangspeitsche und gebrochenen Versprechnungen jedwelchr Couleur-und mehr Ausgaben! Und ohne zu wissen ob die CDU gespart hätte-die Rot Grünen packen bei den Ausgaben noch einen drauf, noch mehr Schulden
Typische Reaktion der S21 Fans: Ersts wird eine unbewiesene Behauptung in den Raum gestellt. Wenn die dann mit Fakten wiederlegt wird, geht man garnicht darauf ein, sondern stellt einen neuen Nonsens in den Raum. Ist schon ein absurdes Theater.

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rkinfo 31.03.2012, 16:15
178. Und die Alternative ?

Zitat von happy2010
Um es noch einmal in klaren Worten zu sagen: Hermann wusste seit 12 Monaten: Es wird teurer ... Und nun sagt Herrmann: S21 ist schuld
Es ist sicherlich ärgerlich für Bürger und Politik dass S21 immer noch mit Kosten- und Terminproblemen kämpft.

Aber die Alternative K21 hatte neben den hohen Kosten wg. Baulogistik im laufenden Bahnbetrieb ja ein gedankliches Ende nördlich des Neckar und östlich von Bad Canstatt.
Wie man einigermaßen ordenlich, kostengünstig und vor allem erträglich für Anwohner im Neckartal wieder südlich des Neckars kommen sollte haben S21-Gegner und auch die Broschüre zur S21-Volksabstimmung nie klären können.
Wer wie ich bereits seit Mitte der 90er Jahre das vergebliche Ringen um technische Lösungen jenseits von S21 mitverfolgte kann über die primitive Anti-S21 Politik der letzten Jahre nur den Kopf schütteln.
Bis heute fehlt jedes Gesamtkonzept als Alternative - was auch die Schlichtung gut zeigte.

Nur S21 ist ein komplett durchgearbeitetes Konzept während die Alternative jenseits der wenigen Kilometer direkt am Bahnhof reine Sackgasse und neue Anti-Bürgerinitiativen im Standby hatte. Was übrigens auch die ca. 2/3 Zustimmung zu S21 entlang der heutige DB-Strecke nach Ulm zeigt.

Man wird den Grünen und Anti-S21 Leuten die Triumpf gönnen müssen auf ewig rechtzeitig die hohen Kosten von S21 angesprochen zu haben. Dafür fahren aber 2020 dann die Bürger per Bahn mit der einzig machbaren Lösung S21 nach Ulm bzw. im deutlich erweiterten Nahverkehr im Filstal.

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schwabensporty1 22.07.2012, 10:41
179. Nur dagegen – Nieder mit der Trillerpfeifendemokratie

Zitat von wschira
Typische Reaktion der S21 Fans: Ersts wird eine unbewiesene Behauptung in den Raum gestellt. Wenn die dann mit Fakten wiederlegt wird, geht man garnicht darauf ein, sondern stellt einen neuen Nonsens in den Raum. Ist schon ein absurdes Theater.
Am 27. November 2011 waren die Bürger des Landes Baden-Württemberg aufgerufen über die Finanzierung und somit über das Zukunftsprojekt Stuttgart 21 abzustimmen. Mit großer Mehrheit von 58% der Bevölkerung wurde Stuttgart 21 bestätigt und selbst in Stuttgart stimmten 53% der Bürger für das Projekt. In den Stadteilversammlungen in der Planungsphase wurde immer wieder S 21 angesprochen, anschließend wurden alle ca. 2700 Einwendungen abgearbeitet oder von Gerichten entschieden. Der VGH in Mannheim (AZ: 5 S 596/05) hat letztinstanzlich 2006 sorgfältig zwischen S 21 und den vorgetragen Alternativen der Kläger u.a. K 21 abgewogen und das Baurecht für das Projekt S 21 bestätigt. Der Senat teilte im rechtskräftigen Urteil mit, das S 21 kein planerischer Fehlgriff sei und die Bahn als Betreiber sich weder K 21 noch ITF aufdrängen lassen müsse. Auf weitere Rechtsmittel wurde durch die Gegner (bewusst?) verzichtet. Alle seriösen Untersuchungen belegen, dass der neue Durchgangsbahnhof mit acht Gleisen eine deutlich höhere Leistungsfähigkeit hat als der alte Kopfbahnhof mit seinen 16 Gleisen. Es kommt auf die Zahl der Zufahrtsgleise an und nicht auf die „Haltegleise“ im Bahnhof selbst. Wenn die Gegner immer wieder anführen, dass 1969 die Kapazität des Stuttgarter Kopfbahnhofes größer gewesen wäre, ist dass zunächst rechnerisch richtig! 1969 gab es noch keine S-Bahnen, sondern Vorortzüge BR 465, Stuttgart bekam erst ab 1971 ein eigenes S-Bahnnetz. Diese fuhren ab 1978 im unterirdischen Durchgangsbahnhof (mitten in Stuttgart) und verkehren da noch heute (650 Züge täglich) auf nur 2 Gleisen. Während im Kopfbahnhof nur 540 Züge täglich auf 16 Gleisen geleistet werden kann. Für weitere Anbindungen fehlt dem K 1922 die Kapazität und Zufahrtsgleise die nur als Bauland vom Schlosspark und Rosensteingarten gewonnen werden könnten. Ein Stresstest der Bahn, von SMA zertifiziert, hat ebenfalls ergeben, dass S 21 mit mindestens 30% mehr Leistung fahren kann als der bestehende Kopfbahnhof. Allerdings ist S 21 nicht für das marode gesamt Bahnnetz in Deutschland zur Verantwortung zu ziehen. Der Stresstest wurde auf Grundlage der Forderungen der Gegner während der Schlichtung erstellt. Die Kosten für S 21 und die Neubaustrecke Stuttgart – Ulm wurden von drei unabhängigen Wirtschaftsprüfungsunternehmen untersucht mit dem Ergebnis, dass die Kostenschätzung zwar optimistisch ist, aber ein ausreichender Puffer für eventuelle Risiken vorhanden ist. Die Gegner vermochten dies NICHT zu widerlegen. Nun sollten die Gegner ebenfalls die Ergebnisse des VGH (2006) der Schlichtung (2010-11) und Volksabstimmung (2011) akzeptieren, Rechtsfrieden gewähren und von weiteren unnötigen Kosten für den Steuerzahler absehen.

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