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Kramp-Karrenbauer beerbt Merkel an CDU-Spitze: Der Balanceakt
AFP

Die Vertraute der scheidenden CDU-Chefin ist auch ihre Nachfolgerin: Mit der Wahl Kramp-Karrenbauers hat die Partei einen Bruch mit der Ära Merkel vermieden. Für AKK geht es jetzt darum, die Lager zu einen.

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zeitgeist☆ 08.12.2018, 00:08
10. AKK war Wunschkandidatin der Grünen und der Medien

bzw Journalisten, was heute ein und dasselbe ist. Damit ist eine CDU unter AKK per se schon nicht wählbar.
Bei Merz mussten hingegen irgendwelche olle Geschichten von verlorengegangenen Laptops herhalten, um ihn als Unmensch hinzustellen. Noch schnell eine Pressemeldung kurz vor der Wahl, dass AKK in der Bürgergunst vorne liegt und fertig ist der Lack. Es ist bedauerlich dass die CDU die Chance für einen wirklichen Wechsel nicht genutzt hat.

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joanic 08.12.2018, 00:12
11. 18 Stimmen Vorsprung für AKK, nicht 35!

999 gültige Stimmen bedeutet, dass 500 Stimmen mit einer Stimme Mehrheit gewonnen hätte. Mathematisch knapp jedenfalls, und das war die Vorgabe. Politisch bewerte ich das jetzt gar nicht.
Minus 18 und Plus 17 ergibt mathematisch aber eben nicht 35 Stimmen Vorsprung für AKK. Schreibt Ihr von Tina Hassel, Tagesschau 20:00+ einfach ab oder umgekehrt?
Quelle: https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-480487.html

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stephan_wörner 08.12.2018, 00:13
12. Schade

Mir währe der Span lieber gewesen. Mit Merz hätte die CDU wahrscheinlich rechts zu gemacht, aber zu welchen Preis? Span hätte die CDU für mich wieder wählbar gemacht. Weiter so ist für mich = Tschüss CDU!

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thinking_about 08.12.2018, 01:08
13. Akk

Zitat von ned divine
und die beiden Lager einen, das traue ich AKK zu. Sie schafft das, denn sie ist aus ähnlichem Holz geschnitzt wie die Kanzlerin aber wird sicher (hoffentlich) aus deren Fehlern lernen. Niemand ist perfekt, aber mit Merz und seinem Supporter Schäuble, der dieses Land als Finanzminister kaputt gespart hat oder Spahn hätte die CDU keine Chance gehabt und wäre bald genauso in die Bedeutungslosigkeit wie die SPD derzeit verschwunden....
wird es nur schaffen, die beiden Lager zu befrieden, wenn sie Merz in eine führende Position hievt, somit er dann auch Einfluß hat. Merz wollte ja nicht einmal ins Präsidium gewählt werden, einer unter vielen.
Generalsekretär wollte er auch nicht werden, was bleibt nun für Ihn?
Vice Parteichef?
Bei diesem Ergebnis mit einem Stimmenanteil, der deutlich ausschlaggebend erst im zweiten Wahlgang durch die Stimmvergabe, die an Spahn verteilt wurde, erreicht wurde, wobei Merz davon übrigens die meisten Stimmen bekam und angesichts des äußerst knappen Ergebnisses, dass sich nur darin unterscheidet , wohin man genau 18 Stimmen verteilt, hätte jemand aufstehen müssen und sagen: lasst uns beide Lager versöhnen und eine Doppelspitze aufstellen, um so ein ausgewogenes Resultat, das alle befriedigt, darzustellen.
Das Ergebnis war so knapp, wie das Brexit Votum, und zeitigt die Folgen daraus.
Die Grünen haben dies vorgemacht und viel Erfolg damit, wie man sieht und man vergisst quasi, dass eine Frau Göring-Eckhardt niemals alleine eine solche Zustimmung hätte erreichen können, sie versinkt derzeit geradezu, man hört ihr nicht mehr zu, aber die Partei reüssiert dennoch.

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thinking_about 08.12.2018, 01:18
14. Die Frage

Zitat von ned divine
und die beiden Lager einen, das traue ich AKK zu. Sie schafft das, denn sie ist aus ähnlichem Holz geschnitzt wie die Kanzlerin aber wird sicher (hoffentlich) aus deren Fehlern lernen. Niemand ist perfekt, aber mit Merz und seinem Supporter Schäuble, der dieses Land als Finanzminister kaputt gespart hat oder Spahn hätte die CDU keine Chance gehabt und wäre bald genauso in die Bedeutungslosigkeit wie die SPD derzeit verschwunden....
ist noch offen. Außenpolitisch hat sie keinerlei Erfahrung und eiert herum, wie man bei Anne Will erfahren konnte. Hier wird noch immer Frau Merkel bestimmen, wo es lang zu gehen hat. Sie ist in dem Metier ja selbst aktiver, als unser Außenminister, der sehr unfähig erscheint.

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thinking_about 08.12.2018, 02:07
15. Richtig

Zitat von joanic
999 gültige Stimmen bedeutet, dass 500 Stimmen mit einer Stimme Mehrheit gewonnen hätte. Mathematisch knapp jedenfalls, und das war die Vorgabe. Politisch bewerte ich das jetzt gar nicht. Minus 18 und Plus 17 ergibt mathematisch aber eben nicht 35 Stimmen Vorsprung für AKK. Schreibt Ihr von Tina Hassel, Tagesschau 20:00+ einfach ab oder umgekehrt? Quelle: https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-480487.html
Der Unterschied der Stimmen am Ende
betrug 35, aber der Anteil, der das Ergebnis zeitigte, waren 18 Stimmen, die sich für das andere Lager entschieden, Merz bekam von den 150 Stimmen für Spahn somit deutlich mehr Stimmen, als AKK, sonst hätte er nicht derart aufholen können.
Alles in allem ein doch recht unbefriedigendes Ergebnis.

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johannes48 08.12.2018, 04:01
16. Ich selbst

war ja in den siebziger Jahren aktives CDU-Mitglied und selbst Stadtrat. Was ich heute von der CDU halte kann ich in einem Wort zusammenfassen! Sie ist unter Merkel zum Narrenschiff geworden! Mit der neuen Parteivorsitzenden wird der Kurs dieses Narrenschiffes fortgesetzt! Das Ziel heißt Bedeutungslosigkeit!

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urskenner 08.12.2018, 05:32
17. Unerwartetes Ergebnis

Ich habeveindeutig Merz vorne gesehen. Aber sei es drum, unter AKK wird die Partei weiter an Boden verlieren, Frau Nahles hat es vorgemacht Frau AKK wird folgen. Für Frau Merkel natürlich die Ideale Lösung, da sie nun zumindest nächstes Jahr noch als Kanzlerin überdauern wird.

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KingTut 08.12.2018, 05:53
18. Fast die Hälfte

der Delegierten waren für eine Zäsur, wofür Friedrich Merz stand und die dringend nötig wäre. Wohingegen die Wahl von AKK zur CDU-Vorsitzenden für ein "weiter so" in der deutschen Politik steht. Wie sie die konservativen Wähler zurückgewinnen möchte, darauf bin ich sehr gespannt. Denn das geht meiner Meinung nach nur durch eine deutliche Kurskorrektur in der Flüchtlingspolitik und hier besonders durch ein konsequentes Vorgehen gegen all jene, die laut Recht und Gesetz nicht als schutzbedürftig gelten. Das Unvermögen des Staates, dieses Thema professionell anzugehen, hat viele Bürger, die das alles ja durch ihre Steuergelder bezahlen dürfen, aufgeschreckt. Frau Merkel wüsste ja bekanntlich nicht, was sie hätte anders machen sollen. Daher sollte man genau hinschauen, was Frau AKK anders bzw. nicht anders macht.
Sollte sie Frau Merkel auch als Kanzlerin beerben, so frage ich mich schon jetzt, wie diese unscheinbare Person (lt. Artikel) auf internationalem Parkett gegenüber Leuten wie Trump, Putin und Erdogan die Interessen von Europas größter und stärkster Volkswirtschaft souverän vertreten wird. Ich hätte nichts dagegen, wenn ich mit meiner reservierten Einschätzung schief läge, denn dann wäre AKK ja eine gute Wahl. Sollte ich jedoch richtig liegen, dann stehen wir vor (womöglich vielen) verlorenen Jahren.

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Papazaca 08.12.2018, 07:08
19. Schön für Merkel und die AfD

Als Generalist hat AKK von allem und nichts Ahnung. Wie sie die sich ankündigende Rezession angehen will, weiß sie sich selber nicht. Und wie sie die AfD bekämpfen will, steht in den Sternen wie die letzten Wahlergebnisse mit ihr als Generalsekretärin gezeigt haben.

Wie eine 27% CDU sich aus der "Merkel-Krise" mit einer Merkel-Freundin befreien will, weiß sie sicher selbst nicht.

Da laut Wahlergebnis die CDU ziemlich gespalten ist, werden die, die einen Neuanfang wollten, enttäuscht die Mitarbeit einstellen. Gewinner ist die AfD, die sich jetzt gleich an zwei abarbeiten kann: An Merkel und einer Mini-Merkel.

Fazit: Harte Zeiten kommen auf die CDU zu, aber auch auf das deutsche Parteiensystem zu. Beide Volksparteien sind nicht in der Lage, selbst die offensichtlichsten Probleme anzugehen, siehe Dieselkrise, Wohnungsnot. Der Wähler wird sie bestrafen. AKK wird als die Nahles der CDU in die Statistik des Niedergang eingehen.

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