Forum: Politik
Kramp-Karrenbauer bei Anna Will: Die Neue zerlegt die alten Herren
NDR/Wolfgang Borrs

"CDU mit neuer Chefin - reicht das für einen Neustart?" Praktisch, wenn in der Sendung gleich die neue Chefin Kramp-Karrenbauer da ist. Und nach dem üblichen Anfangsgeplänkel ging es hart zur Sache.

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hagr 10.12.2018, 08:48
70. Das...

Zitat von klaus.karl
Von wegen mit den Tränen gekämpft, soll das witzig sein? AKK’s Stärke ist, dass sie blitzschnell fundierte unwiderlegbare Argumente auffahren kann und Sachverhalte Punkt für Punkt (juristische Ausbildung) darlegt. Dabei hilft ihr auch ihre ausgeprägte Detailkenntnis. Die wird ihren Weg gehen, da bin ich sicher.
Das befürchte ich auch. Das Peterprinzip ist immer noch steigerungsfähig. Ich hatte subjektiv den Eindruck, dass AKK selbst gestern bei Anne Will schon stellenweise den Punkt der maximalen Überforderung erreicht hat, aber ich musste in den letzten Jahren lernen, dass die Peterskala für mich, immer wieder aufs Neue, ungeahnte Höhen erreichen kann.

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limauniform2 10.12.2018, 08:50
71. Emotionen statt Fakten

Die Bilanz von Frau AKK im Saarland ist an den wirtschaftlichen Kennziffern abzulesen und die sind eindeutig. Der Versuch, diese emotional empört zu bestreiten, ist entlarvend für die Redlichkeit der AKK. Und Journalisten, die dies bejubeln, unterschätzen die Intelligenz Ihrer Leser. Was Steingart anführte, sind leicht recherchierbare Fakten, aber keine Bekeidigungen des saarländischen Volkes. Beleidigt müssen sich nur die Politiker fühlen, die für diese Fakten verantwortlich sind: Frau AKK und ihre Freunde von der SPD im Saarland. Auch nicht die Franzosen, wie uns der Vorzeigeeuropäer Schulz weismachenden will.

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gibraldo 10.12.2018, 08:51
72. Haus- und Hofberichterstattung der öffentlich-rechtlichen

Das nimmt ja schon diktatorische Züge an, wenn es nicht genug anderes Diskussionswertes gibt, als eine neue Parteivorsitzende, so dass man sie 2 x hintereinander in die gleiche Sendung einladen muss. Traurig, traurig.

Persönlich empfinde ich AKK als eine Merkel 2.0 also alles andere als gut für den Fortschritt in diesem Land. Als Nicht-CDU-Wähler hätte ich definitiv Merz bevorzugt. Der Mann hat zumindest Pläne, vielleicht unausgegorene, aber besser als keinen Plan.
Macron und die Gelbwesten wäre interessant...passt aber nicht in das zu vermittelnde Weltbild.

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pico 10.12.2018, 08:53
73. AKK wird

vermutlich noch öfter die feuchten Augen wischen.Das Geplänkel bei Will hat sich nur oberflächlich mit Themen beschäftigt, die der neugewählten Parteichefin ihre Machtlosigkeit noch vor Augen führen werden.
Frau Merkel hat mit dem Verzicht auf das Parteiamt erfolgreich taktiert. Sie braucht es für den Rest ihrer Amtszeit nicht mehr. Mit AKK an der Spitze der CDU bleibt sie Bundeskanzlerin bis zu einem von ihr gewählten Zeitpunkt. Dies wird sich auch nicht dadurch ändern, dass ihr die neue Vorsitzende der CDU „gelegentlich widersprechen wird“. Welche Mittel hätte AKK denn an der Hand, Frau Merkels Handeln den Stempel der CDU aufzudrücken? Es ist geradezu blauäugig von AKK zu verkünden: "Das, was gut ist, wird fortgeführt, und dort, wo es etwas zu ändern gibt, werden wir es ändern." Wie denn bitte?
Für die für unser Land fatale Kontinuität merkelscher Politik werden
nicht wenige Abgeordnete von CDU/CSU und SPD, sorgen, die Angst um ihr Bundestagsmandat haben, sollte die Regierung mit dem Ziel von Neuwahlen vorzeitig aufgelöst werden. AKK wird das noch leidvoll erfahren.

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spopel15 10.12.2018, 08:55
74. Witze gefälligst nur über „die anderen“

Zitat von romeov
Du darfst in diesem System keine Witze über Frauen, Schwule, Lesben, Behinderte, Legastheniker, Moslems, Juden oder sonstwen machen, sofort bist du Macho oder gleich rechtsradikal.
Aber Schnappatmungen bekommen wenn man Witze über „Alte weiße Männer“ macht. Noch selbstgerechter geht es nicht.

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wasistlosnix 10.12.2018, 08:57
75. Neustart

Meine alte Karre bekommt jeden Morgen einen Neustart. Manchmal klappt es besser mal schlechter.
Der Start AKK gestern war nicht schlecht. Auch zum 219a hat sie sich richtig verhalten. Als Parteivorsitzende sollte sie die Meinung der Partei vertreten und nicht ihre eigene. Deswegen habe ich auch das Nachbohren nicht wirklich verstanden. Sie ist ja nicht die Königin der Partei die bestimmt und alle müssen abnicken. Das müssen einige Medienvertreter auch noch lernen. Ja und dann dieser seltsame Wirtschaftsexperte. Ein Land zu regieren bedeutet nicht ein Unternehmen zu regieren und Aktionäre zu befriedigen.

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demokrat2 10.12.2018, 08:57
76. So sind eben die Flegel .....

..... die nun mal auch Merz-Anhänger sind. Das "arrogante, spöttische Lächeln" gegenüber ihren Gesprächspartnerinnen und - partnern zeigte deutlich die Verachtung, die beide für andere Menschen empfinden und zeigen. Auch Schulz war pausenlos dem "mitleidigen Grinsen" von Kubicki ausgesetzt, das Schulz wohl an dessen Niederlage erinnern sollte. Beide Herren ließen die "Hosen runter" und zeigetn ihr wahres Gesicht. Es war ekelhaft - sonst nichts..

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leroyrs 10.12.2018, 08:57
77.

Einerseits bemängelt man, dass es Gräben in der Gesellschaft gibt, anderseits zieht man sie durch solche Sendungen und Artikel immer tiefer. Ich hätte erwartet, Frau Kramp-Karrenbauer aufgrund ihrer Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen würde. Stattdessen sind es die Ewiggestrigen, die daraus einen erneuten Geschlechterkampf basteln. Kann man nicht einfach mal davon ausgehen, dass es völlig normal ist, dass eine Frau an der Spitze einer Partei steht, und dass es nicht um unterlegene männliche Gegenkandidaten geht. Das würde der Diskussion deutlich besser tun, als dieses ständige Zündeln bestimmter Gruppen. Man hätte den Artikel auch mit "Frau düpiert Mann" beschreiben können - wenn es nur um Provokation geht...

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roman199 10.12.2018, 08:59
78.

Die unkritische Begeisterung für eine Person, in diesem Fall AKK ist einem „unabhängigen“Journalisten unwürdig. Er soll den Beitrag mindestens als Kommentar betiteln.

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Binez 10.12.2018, 08:59
79. Erbärmlich

Journalisten fragen kritisch nach und politische Konkurrenten erstarren nicht in Ehrfurcht. Wie infam, schließlich ist AKK eine Frau. Somit schlüpft Steingart dann auch nahtlos in die Rolle des Herrenreiters ob seiner unverschämten Frage nach dem Saarland.

Also muss der Autor das ewig gleiche Narrativ von der weiblichen Heldin, die die alten weißen Männer zur Strecke bringt, bemühen. Denn alle Protogonisten stehen natürlich nicht für ihre Positionen und Persönlichkeiten, sondern sind lediglich Figuren auf dem Schlachtfeld des Geschlechterkampfes. Armselig von SPON, auch wenn die Kollegen von der SZ nicht besser sind.

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