Forum: Politik
Kramp-Karrenbauer rügt Merz: "Schlag ins Gesicht für alle in der CDU"
AP

Friedrich Merz hat seiner Partei vorgehalten, den Aufstieg der AfD "mit Achselzucken" hingenommen zu haben. Kontrahentin Annegret Kramp-Karrenbauer widersprach dieser Aussage in einem Interview nun heftig.

Seite 1 von 27
thomasb1312 24.11.2018, 20:21
1.

Wenn AKK so weiter macht redet sie sich um Kopf und Kragen und um ihre Wahlchancen. Jeder weiß dass Merz recht hat. Solange die CDU vom linken Lager mehr Stimmen gewonnen hat als sie an die AfD verloren hat hat das dort niemanden interessiert. Hauptsache Machterhalt. Mit ihren letzten Äußerungen tappt AKK immer mehr in die Falle und macht sich selbst hält doch zur Mini-Merkel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sven2016 24.11.2018, 20:33
2. Herr Merz

entpuppt sich als Luftnummer.

Politisch steht er im Jahr 2000, von den Bewegungen der Politik in den letzten 10 Jahren hat er, außer in der Unternehmenspolitik, nichts mehr aus der Nähe mitbekommen, und die Sprüche ähneln in der Selbstüberhöhung Lindner.

Wenn er der CDU helfen will, soll er im Landesverband mittun und nicht diejenigen belehren, die dort ohne Karriereziele mitarbeiten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Wolfgang Heubach 24.11.2018, 20:38
3. Friedrich Merz hat den Finger in die Wunde gelegt

Und dafür möchte ich ihm ausdrücklich Dank sagen ! Im übrigen ist es das einzig Gute an den Regionalkonferenzen, daß endlich in der CDU offen ausgesprochen werden darf, was vielen Parteimitgliedern seit Jahren auf den Nägeln brennt. Unter Merkel wurde jede Kritik an ihrer Flüchtlingspolitik schäbig unter den Tisch gekehrt. Wer sich nicht in Merkels Sinne äußerte, wurde sofort in die radikale rechte Ecke gestellt und mundtot gemacht. In der CDU/CSU-Bundestagsfraktion schwang Kauder im Merkel´schen Sinne die Zuchtrute. Die Quittung hat er dafür erhalten.

Merz hat absolut Recht mit seiner Feststellung. Das beweisen nicht zuletzt die rund eine Millionen CDU-Wähler, die ihre Stimme bei der letzten Bundestagswahl der AfD gaben. Sind das alles also Rechtsradikale? Nein, gewiss nicht. Sie hatten schlichtweg von Merkel politisch die Nase voll. Jetzt ereifert sich auch Kramp-Karrenbauer. Das ist ein Schlag ins Gesicht aller CDU-Mitglieder, die genauso denken wie Merz.

Mich überraschen die Äußerungen von Kramp-Karrenbauer nicht. Sie setzt rigoros den Merkel-Kurs innerhalb der Partei fort, wenn sie gewählt wird. Also wird es weiter heissen: Klappe halten ! Die Linie gibt dann Kramp-Karrenbauer als "Zensorin" vor. Tolle Aussichten für die innerparteiliche Diskussionskultur und Meinungsfreiheit. Merkel kann sich die Hände reiben. Die AfD aber auch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nebenbei_bemerkt 24.11.2018, 20:46
4. Traumkandidatin

KKK ist die Traumkandidatin der AFD.
Mit diesem Weiter-so-Statement zu Merkels Politikversagen
bestätigt sie nur das weitverbreitete Gefühl, dass sie nur die Kandidatin von Merkels Gnaden ist.
Also wird die CDU weiter marginalisiert. Diejenigen, die ihr bzw. Merkel zustimmen, wählen gleich grün. Der Rest wird sich mit den aufkommenden und sich weiter verschärfenden EU-Verwerfungen (auch eine Folge der Merkel-Politik) der AFD zuwenden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dirkcoe 24.11.2018, 20:46
5. Merz hat Recht

AKK sollte sich einfach an den Wahlabend erinnern. Das Einzige, das die Wahlverlierer Merkel sagte war - ohne die CDU kann nicht regiert werden. Das deckt sich genau mit dem Wahlkampf von Merkel und der Aussage von Merz. Klar hat AKK damit ein Problem - als braves Ziehkind von Merkel. Aber das ändert nichts an den Fakten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GoaSkin 24.11.2018, 20:52
6.

Auch wenn sie beide sehr unterschiedlich sind, sollte die CDU von den Grünen vor allem Eines mal kopieren: Die Doppelspitze. Denn die Konsensfindung zwischen zwischen AKK und Spahn entspricht vielleicht genau der Richtung, die die CDU in Zukunft gehen sollte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pollowitzer 24.11.2018, 20:52
7. Gääähn Kramp-Karenbauer...

...die Frau ist doch nur eine von Merkel ausgesuchte brave Ja-sagerin die sicher kein Strahlvermögen über den Willen Merkels hinaus besitzt - wer den Abschied von Merkel wünscht kann ja kaum eine "Minimal-Merkel" wünschen.
Ich finde Friedrich Merz hat mit seiner Ansage zur AfD recht denn außer die Sprüche die auch von den hilflosen anderen Parteien kamen hatte die CDU nichts im Ärmel.
Die AfD entstand durch die Unzufriedenenheit im Wahlvolk und die wurde schwer durch Merkels Einwanderungspolitik befeuert und das wurde nicht verbessert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
haresu 24.11.2018, 20:52
8. Was Merz eigentlich meint

Merz will die AFD bekämpfen indem er auf ihre Forderungen eingeht. Das aber ist in Wirklichkeit nicht nur kein Bekämpfen, es ist auch kein Imitieren, es ist etwas viel Schlimmeres. Es macht den Faschismus endgültig zu einer bürgerlichen Bewegung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
prologo 24.11.2018, 20:53
9. Blanker Unsinn

Zitat von sven2016
entpuppt sich als Luftnummer. Politisch steht er im Jahr 2000, von den Bewegungen der Politik in den letzten 10 Jahren hat er, außer in der Unternehmenspolitik, nichts mehr aus der Nähe mitbekommen, und die Sprüche ähneln in der Selbstüberhöhung Lindner. Wenn er der CDU helfen will, soll er im Landesverband mittun und nicht diejenigen belehren, die dort ohne Karriereziele mitarbeiten.
Denn der Aufstieg der AfD ist alleine der Politik von Merkel zu zu ordnen. Und eine weiter so Mitt AKK geht wohl dann gar nicht.

Mit Merz zukünftig geht die AfD ein, und die abgewanderten CDU Wähler zur AfD kommen wieder zur CDU zurück.

Mit AKK zukünftig geht die CDU ein, und die AfD kommt mit CDU Wählern auf 30 Prozent.

Dazu muss man kein Hellseher sein, denn das ist bei den letzten Wahlen schon bewiesen worden.

Merz will die Innere Sicherheit wieder herstellen, und den Staat wieder zum alleinigen Inhaber von Recht und Gesetz machen.
AKK sagt dazu nichts, nur, ich will Merkels Politik fortsetzen.
prologo

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 27