Forum: Politik
Kramp-Karrenbauer und Spahn: Duell um Merkels Erbe
DPA

Jens Spahn kommt als Minister ins Kabinett, Annegret Kramp-Karrenbauer darf die Partei neu ausrichten. Zwischen diesen beiden wird sich entscheiden, wer die CDU in die Nach-Merkel-Ära führt.

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melnibone 25.02.2018, 23:54
1. Glaube ich nicht.

Das ist mir zu einfach ... zu billigst.
Den Staffelstab können Die alle beide nur aus versehen bei vorzeitigem Merkelschen Exitus ( ... politischen Ex.) erhalten.
Wenn ein echter Erbhof übergeben werden soll wird es wohl ein besserer Kandidat/Kandidatin der/die sich erst noch entpuppen muss.
Schmetterlinge werden zunehmend seltener.
Aber es muss schon ein Schmetterling sein; die Konservativen in diesem Lande brauchen eine glaubhafte geerdete Person ... die eindeutig unter FÜNFZIG sein sollte.
Eine greise Person ... wer will das noch.
Alte Politiker ... die nie irgerndetwas anderes gemacht haben, außer Beschissene Politik.

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g.raymond 26.02.2018, 00:02
2. Hat Merkel nicht noch über 50 % Zustimmung ?

Die ganzen Abgesänge über Merkel scheinen mir zu früh zu kommen. Immerhin hat sie angeblich noch über 50 % Zustimmung in der deutschen Bevölkerung. Und gibt es schon ernstzunehmende Konkurrenten in der CDU ? Spahn, da bin ich sicher, würde, wenn er hypothetisch ihr Nachfolger würde, auf Anhieb CDU-Wähler verlieren, weil sein enger Begriff von konservativ, sein falscher Vorwurf offener Grenzen oder der nebulose Aufruf nach neuem Aufbruch keine breite Resonanz in der Bevölkerung finden würde. Als quängelnde Einzelstimmer vermag er vielleicht ein bestimmtes politisches Klientel an die CDU binden. Der komplexe und zugleich logische Ansatz von Merkel, ob in der zentralen Flüchtlingsfrage -- Aussengrenzen sichern, Ursachen in Afrika etc bekämpfen, Abschiebungen und zugleich christliche Reaktion auf Kriegsflüchtlinge oder neues Einwanderungsgesetz für Qualifizierte -- oder in den anderen Fragen zur EU und Weltpolitik, dieser komplexe Ansatz ist von Spahn gar nicht zu leisten. Sein Weltbild scheint mir viel zu reduktiv und deshalb kaum Mehrheitsbeschaffer zu sein. Warten wir es mal ab.

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GlobalerOptimist 26.02.2018, 00:05
3. AKK gewinnt,

Spahn ist nur ein Gernegroß mit flotter Zunge. Nun kriegt er erstmalig eine richtige Arbeit und wird entzaubert. Amen.

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zurbuntenkuh 26.02.2018, 00:11
4. Lieber SPON...

... in letzter Zeit versucht ihr euch immer wieder in Prophezeiungen („Schulz wird Außenminister“, „Nahles wird am Dienstag kommissarische Parteichefin“, „der-und-der wird Minister“), obwohl in diesen Wochen bereits mangels SPD-Mitgliedervotum nich gar nichts gewiss ist. Jetzt also „zwischen diesen beiden entscheidet sich die Nachfolge“... Ihr habt gerade an anderer Stelle eine Umfrage zur Glaubwürdigkeit klassischer Medien gemacht... Ich liebe den SPIEGEL eigentlich... aber besinnt euch doch wieder auf eure Kernkompetenzen, und hetzt nicht dem Nachrichten-Zeitgeist der großen Überschriften hinterher, und ganz besonders bitte bitte lasst doch dieses Weissagen, das ihr euch in letzter Zeit angewöhnt habt. Den mit jedem prophetischen Fehltritt macht ihr euch unglaubwürdiger...

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rimaldo 26.02.2018, 00:30
5. sehr weit hergeholt

Jens Spahn ist doch kein potentieller Nachfolger für Merkel - eher wird der HSV Deutscher Meister.

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Roberto.Geissini 26.02.2018, 00:46
6. Was?

Das sind die Kandidaten für Merkels Monarchie Sitz? Das ich nicht lache! Die will wohl den Abschwung und Wählerverlust noch erhören zur SPD...tut mir leid, keiner hat irgend ein Format und die schon im letzten Job versagt haben, kriegen zur Belohnung einen drauf...siehe vdLeyhen und ihr Rauhhaardackel Altmaier. Schlimmer gehts nimmer.
Ihr Model von der Resterampe KKB wird auch ein Super Bild abgeben..bin mir sicher, ein wahrer Sympathie Magnet, so wie Ihr Rauhhaardackel...das wird der Union locker 10% bringen....weniger :)

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meinerlei 26.02.2018, 00:48
7. Inhalte? - Fehlanzeige

Unter Merkel bedeutet Demokratie nur noch, Themen so zu besetzen, dass für die CDU genug Wählerstimmen herausspringen. Die Fähigkeit, weichen für die kommenden Jahrzehnte zu stellen, ist darüber abhanden gekommen. Ein Teil der Wähler nebenbei auch. Was bleibt, ist jämmerliches Postenpotpourri, um die Zeit bis zur nächsten Wahl weitermachen zu können.

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SVW80 26.02.2018, 00:48
8. Geniestreich

Rein machtpolitisch mal wieder ein brillanter Schachzug. Das muss man Frau Merkel schon lassen.
Nachdem man in den Koalitionsverhandlungen nun auch den letzten Rest der inhaltlichen Unterscheidung gegenüber der SPD zugunsten des reinen Machterhalts für Frau Merkel geopfert hat und sich damit den Unmut des konservativen wie des wirtschaftspolitisch orientierten Flügels der CDU zugezogen hat, kommt jetzt mit der Berufung von Spahn Merkels parteipolitisches Meisterstück.

Die parteiinternen Kritiker mit der Berufung eines prominenten Kritikers wie Spahn ins Kabinett erstmal ruhig gestellt.
Gleichzeitig mit dem Posten des Gesundheitsministers einen Posten vergeben, auf dem Spahn eigentlich nur verlieren kann.

Gesundheitsminister war von je her eher undankbar, für die kommende Legislaturperiode gilt das nochmal verschärft. Abhängig von den Ergebnissen der im Koalitionsvertrag vereinbarten "Arbeitsgruppe zur Prüfung der Angleichung der Ärztehonorare für gesetzlich und privat Versicherte" wird es Spahn als Gesundheitsminister wohl zufallen, das (zumindest faktische) Ende der privaten Krankenversicherung zu verkünden.

Das würde ihn innerhalb der CDU wohl einen erheblichen Teil seiner Anhängerschaft kosten. Alternative wäre nur, dass Amt auszuschlagen. Kommt aber auch nicht gut an.

So oder so, Merkel nimmt ihn damit aus dem Rennen und bestellt das Feld für die von ihr vorgesehene Nachfolgerin AKK, die als Generalsekretärin nicht viel falsch machen kann und die dann die CDU in Merkels Sinne weiterführen kann.

Machtpolitisch sicher ein genialer Schachzug. Aber ob das so aufgeht? Könnte bei der nächsten Bundestagswahl auch ein Festtag für die FDP und (leider) die AFD werden. Dann wird die Regierungsbildung erst richtig spannend.
Lassen wir uns überraschen...

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Tante_Frieda 26.02.2018, 00:51
9. Wenn nicht

Wenn aus Spahns Karriere in der Politik nichts wird,kann er ja seinen Ehemann bitten,ihm doch bei der "Bunten" eine Stelle als Hofberichterstatter der Prominenz zu vermitteln.Dann könnte er rührende Homestories über die Fürstin von Hintertupfingen,die Society-Lady Soundso oder ähnlich bedeutende Menschen ins Blatt heben...

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