Forum: Politik
Kramp-Karrenbauer und Spahn: Duell um Merkels Erbe
DPA

Jens Spahn kommt als Minister ins Kabinett, Annegret Kramp-Karrenbauer darf die Partei neu ausrichten. Zwischen diesen beiden wird sich entscheiden, wer die CDU in die Nach-Merkel-Ära führt.

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warkeinnickmehrfrei 26.02.2018, 07:23
30. Welch eine Alternative....

Auf der einen Seite ein gelackter Blender a la "von Gutenberg", auf der anderen Seite AKK , das personifizierte "Weiter so",eine Frau, die bisher nur durch ihre Ergebenheit gegenüber Frau Merkel auffiel. Beide sind Symptom der Krise der Parteiendemokratie. CDU wie SPD ist zu raten das verbrauchte so genannte "Spitzenpersonal" in Rente zu schicken und frische Gesichter aus der kommunalen Ebene nachrücken zu lassen.

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Blankoscheck 26.02.2018, 07:25
31. Marktradikaler wird Gesundheitsminister

Spahn soll nach außen hin mundtot gemacht werden - aber gerade ihm dieses Ressort zu geben ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden gesetzlich Versicherten. Seine marktradikalen Ansichten sind hier sehr gut zusammengefasst: https://www.heise.de/tp/features/Ausgemerkelt-Jens-is-waiting-3975098.html?seite=2. Und man kann auch getrost auf Riexinger's Worte vertrauen: Als Gesundheitsminister haben Pharmalobby und der Verband der Privaten Krankenversicherungen nun einen dienstwilligen Fürsprecher im Kabinett der großen Koalition. Denn nicht umsonst war Spahn letztes Jahr bei den Bilderberger eingeladen. Das genau ist seine Aufgabe!

Frau Kramp-Karrenbauer soll versuchen, der Partei wieder Konturen zu geben. Die CDU wird damit wieder rechtsradikal und noch stärker lobbygetrieben - das kann man bei Aussagen und Werdegang sehr schnell erkennen.

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denk.mal.wieder 26.02.2018, 07:30
32. Merkels Erbe?

Es wird wie bei Kohl kommen: Sobald sie endlich abgetreten sein wird, wird sie schnell auf Normalmaß und darunter geschrumpft sein. Was soll es da zu erben geben? Kanzler mit einem echten inhaltlich geprägten Profil wie Willy hatten wir leider schon lange nicht mehr.

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Sonia 26.02.2018, 07:38
33. Personengeschwätz

und es geht weiter so. Anstatt endlich knallharte Themenoffen zu diskutieren, wie es weiter geht in unsetem Land, was unter der Monarchin alles liegen blieb u.v.m., geht es um die Nachfolge einer Frau, die glaubt, Oberhaupt einer Monarchie zu sein u..alle machen mit. Ich werde es wohl nie begreifen, was diese Frau überhaupt jemals dazu qualifizierte das Land zu führen. Und van der Leyen um jeden Preis zu halten, unfassbar. Die CDU führt ihr Kriechertum fort, Pöstchen an die Kammerzofen und Kammerdiener sind verteilt und nun gehts weiter so.

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fraenki999 26.02.2018, 07:38
34. Die Chance...

Das wäre doch die Chance für Herrn Span.
Er legt sich lautstark mit der Pharamamafia und den Ärztevebänden an und sorgt für bezahlbare Medikamente und das Ende der Korruption in Teilen der Ärzteschaft. Schlußendlich beerdigt er die PKV.

Man wird doch wohl mal träumen dürfen ;-)

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hubie 26.02.2018, 07:47
35. Kramp Karrenbauer...

Eine Frau, die die Akzeptanz der Homo Ehe mit der Frage verbindet, ob wir wir es befürworten und wollen würden, dass auch Verwandte zukünftig heiraten dürfen.
Klar nach vorne gewandt, nicht dass man in der Politik von dem Thema, dessen Ministerium man führt, Ahnung hat - solange man sich an Experten hält -, sie soll jetzt einen Zukunftsemtwurf für die Partei schmieden.
Eine Frau, die aus ihrem Glauben derlei Urteile fällt, die pauschal das Recht hunderttausender auf die Ehe in Frage stellen und das indem die betroffene Menschen diskriminiert werden. Bravo.
Spitz formuliert: Im Saarland, da darf man ja auch sein Haustier heiraten, warum dann nicht auch Verwandte?

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Herodot007 26.02.2018, 07:54
36. Lagerbildung rot-rot-grün vs. schwarz-gelb-AfD

Die SPD hat nur dann eine Chance, wieder Wähler zu gewinnen, wenn sie diesen auch eine realistische Option auf eine Regierungsführung und damit einen Politikwechsel bieten kann. Solange aber die AfD nicht regierungsfähig ist und gleichzeitig FDP und Grüne nicht miteinander können, bleibt mittelfristig nur die GroKo, wenn - ja wenn - die SPD sich nicht endlich mal ernsthaft mit dem Gedanken auseinandersetzt, ein rot-rot-grünes Bündnis anzustreben und dieses dann geschlossen und standhaft ggü. den Wählern auch zu vertreten. Wir erinnern uns: Der Schulz-Hype ebbte in dem Moment ab, als er genau dieses Bündnis ausschloss und damit vielen Wählern klar wurde, dass sich effektiv doch nicht viel ändern würde. Und sollte auch nur ein Genosse noch Angst vor einer erneuten Rote-Socken-Kampagne haben: Das, was die SPD in den letzten 10-15 Jahren in Bezug auf die Linken durchgemacht hat, wird die Union nun mit der AfD erleben - und dann heißt es plötzlich AfD-Socken-Kampagne!

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RAINER.S 26.02.2018, 07:54
37. machiavelli in Vollendung

all jenen, die bisher ihren Machiavelli noch nicht studiert haben sei gesagt: könnt ihr getrost vergessen ! Schaut Euch das Verhalten Merkels in den letzten Jahren an und Ihr habt Machiavelli life !

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fatherted98 26.02.2018, 07:55
38. Spahn...als Nachfolger?

...ist ja wohl ein Witz. Seine Berufung geht aus dem Sprichwort:
Sei deinen Freunden nahe, deinen Feinden aber noch näher.
Im übrigen....Spahn wird durch sein Pöstchen jetzt erst mal ruhiggestellt....da er jetzt an den Trögen sitzt...wird er sich nicht mehr rühren.

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s.l.bln 26.02.2018, 07:56
39. Evtl. mal wieder ...

...clever.
Merkel entsorgt Widersacher nicht nur auf der Ersatzbank, sondern gerne auch über "Posten".Siehe Wulff oder den gelackten Herrn von und zu.
Das Gesundheitsressort ist ein schwieriges, auf dem man normalerweise nicht zum beliebtesten Politiker aufsteigt. Kann sich noch jemand an Fipsy erinnern?
Nebenbei wird der Bereich grade von SPD Themen besetzt.
Sollte Spahn dort etwas bewegen können, das von einer breiten Masse goutiert wird, muß er mit der SPD um den Verdienst ringen.
Für seine sonstigen neoliberalen Allüren gibt es in der Bevölkerung keine Mehrheit. Er könnte trotzdem der Versuchung erliegen, sich in dieser Richtung zu profilieren, dann schnappt Merkels Falle vermutlich mit etwas Verzögerung zu.
Frau K.Karrenbauer hat tatsächlich den Posten bekommen, auf dem sie sich innerparteilich in Position bringen kann und Spitzenkandidaten werden von Parteien aufgestellt, nicht von Wählern.
Nebenbei hat sie, im Gegensatz zu Spahn, politische Erfolge vorzuweisen, während der vorrangig mit markigen Sprüchen durch Talkshows tingelt, analog zu seinem Kumpel Lindner.

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