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Krawalle beim G20-Gipfel: Hamburg streitet über die Rote Flora
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Abreißen - oder weitermachen wie bisher? Nach den Ausschreitungen in Hamburg ist die Zukunft des Autonomen-Zentrums Rote Flora ungewiss. Eine Petition fordert die Umwandlung in einen Kindergarten.

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BoMbY 11.07.2017, 10:52
1. Ein Angriff auf die Rote Flora dürfte sicher mehr Probleme bringen.

Durch repressive Maßnahmen wird man wahrscheinlich das genaue Gegenteil des gewünschten Effekts erreichen.

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its4free 11.07.2017, 10:57
2. Lächerlich

Niemand aus der Roten Flora wird Steine geschmissen haben. Warum nicht Italien räumen ? Schliesslich kamen nachweisslich Steinewerfer daher. Also: bitte logisch bleiben, bzw BEWEISE vorlegen.

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Minster 11.07.2017, 11:03
3.

Der Herr Beuth hat es nicht in der ARD gesagt, sondern dem NDR ;). Kenne die besagte Szene von ARD nicht, aber der NDR hat dieses Interview zuerst veröffentlicht.

Zum eigentlichen Thema sei gesagt: Weg mit solchen Dingern (die bringen eh nur Ärger) und was sinnvolles draus bauen. Sehe es aber wie Herr Scholz, dass man das in Ruhe entscheiden sollte und nicht per Schnellschuss wie es einige CDUler haben wollen.

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unbekanntgeblieben 11.07.2017, 11:03
4.

Ich finde ja, Politiker im allgm. und CDU-Politiker im speziellen sollten ihre eigenen Forderungen bitte mal vor ihrem Zielpublikum wiederholen ...

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AlfredVail 11.07.2017, 11:05
5. Wo...

"Eine Petition fordert die Umwandlung in einen Kindergarten."

Wo kann man die unterschrieben?

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touri 11.07.2017, 11:05
6.

Zitat von BoMbY
Durch repressive Maßnahmen wird man wahrscheinlich das genaue Gegenteil des gewünschten Effekts erreichen.
Mag sein, aber mit der ausdrücklichen Sympathiebekundung zu den Randalen wurde meines erachtens eine rote Linie überschritten. Damit haben sich die Autonomen als Terrorsympathisanten geoutet und sollten auch als solche behandelt werden.

Und die Idee das Gelände sinnvoll zu nutzen als Schule oder Kindergarten finde ich sehr positiv.

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axel_roland 11.07.2017, 11:07
7. Ergibt wenig Sinn

Ich bin nun wirklich kein linker und ich sympathisiere auch nicht wirklich mit ihnen, ABER:

Trotzdem wage ich mal die liberale These aufzustellen, dass sich beim G20-Gipfel beide Seiten nicht mit Ruhm bekleckert haben: Polizeigewalt ist doof, Steine und Molotowcocktails werfen ebenso.

Deswegen die Rote Flora schließen? Ergibt das Sinn? Ich denke die Krawallmacher wissen bereits jetzt ganz genau, welchen Bärendienst sie sich bzw. der linken Szene im Allgemeinen erwiesen haben.

Auch wenn die Mehrheit gar nicht militant gewesen ist, haben sie ihr Schutzräume geboten und sich nicht distanziert. Das kann und sollte man ihr durchaus vorwerfen.

Welcome-To-Hell-Versammlungsleiter Andreas Beuth hat sich dann allen ernstes hinterher noch zu einer Aussage a la "Eigentum zerstören ist ja ok, aber doch nicht unser eigenes in unserem Viertel!" hinreißen lassen. Das ist also dieser Antikapitalismus: Gut so lange es gegen "die anderen" geht, aber doof, wenn es gegen den eigenen Besitz, das eigene Kapital geht. Soso. Solche Typen braucht die Gesellschaft und die Linke genauso wenig wie Brandstifter von rechts - egal ob ideologisch oder physisch.

Es wäre aber sinnvoller, wenn sich die Linke Szene von solchen Kandidaten lossagt. APO gut und schön - wenn sie Gewaltfrei bleibt soll sie ruhig in der Roten Flora bleiben. Besser als wenn sie sich im Untergrund weiter radikalisieren.

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tsitsinotis 11.07.2017, 11:07
8. Eine Räumung der Flora ist wohlfeiles CDU - Wahlkampfgeschwätz.

Die Distanzierung ("sinnentleerte Gewalt") von Herrn Blechschmidt ist m.E. ehrlich. - Welches Interesse sollten die Flora - Bewohner haben, ihr eigenes Gebiet zu verwüsten?

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order66 11.07.2017, 11:13
9. Selten so einen groben Unfug gehört.

Die rote Flora ist ein Sammelbecken von verschiedenen Gruppen, nicht homogen und leistet einen großen Anteil an Stadtteilarbeit. Jahrelange Bespitzelung durch verdeckte Ermittler und rechtswidrige (bestätigt durch den BGH in Strafsachen) Durchsuchungen haben nichts zu Tage gefördert, ausser kiffende Jugendliche.
Was man nicht hinnehmen muss, sind mangelnde Mietverträge.
Böse Zungen behaupten, Olaf und Andy hätten das Schanzenviertel nach einem kleinen Hinweis der Immobilienlobby geopfert und schön Schampus unter Polizeischutz geschlürft.....

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