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Krawalle beim G20-Gipfel: Hamburg streitet über die Rote Flora
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Abreißen - oder weitermachen wie bisher? Nach den Ausschreitungen in Hamburg ist die Zukunft des Autonomen-Zentrums Rote Flora ungewiss. Eine Petition fordert die Umwandlung in einen Kindergarten.

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Ezechiel 11.07.2017, 11:36
30. Nicht distanziert.

Zitat von axel_roland
Ich bin nun wirklich kein linker und ich sympathisiere auch nicht wirklich mit ihnen, ABER: ... Es wäre aber sinnvoller, wenn sich die Linke Szene von solchen Kandidaten lossagt. APO gut und schön - wenn sie Gewaltfrei bleibt soll sie ruhig in der Roten Flora bleiben. Besser als wenn sie sich im Untergrund weiter radikalisieren.
Der eine bärtige Fuzzi sagte im Fernsehen, dass man mit solchen Aktionen ja sympathisiere, aber doch nicht im eigenen Viertel sondern in Blankenese oder in anderen Vierteln. Weiß eigentlich jemand von was die leben ?

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INGXXL 11.07.2017, 11:37
31. Die Rote Flora hätte man

sofort nach der Besetzung räumen müssen. Sowas schaft nur rechtsfreier Räume

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querdenker1964 11.07.2017, 11:37
32. Der Kriminologe Christian Pfeiffer warnte dagegen....

toller "Kriminologe" - empfiehlt ein Zurückweichen vor der Gewalt - bei solchen Experten muss man sich über überhaupt gar nichts mehr wundern..... in weiteren dreissig Jahren werden dann "Andersdenkende" wohl gezwungen sein, auch diesen seltsamen Lebensstil zu übernehmen.....

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Rennfahrer 11.07.2017, 11:39
33. Wem nützt das wirklich?

Die Flora zu schließen wird nur eins bringen, nämlich die militante Linke weiter in den nicht beherrschbaren Untergrund zu drängen und die Schanze endgültig der Gentrifizierung Preis zu geben. Ein Kindergarten befeuert da natürlich den schon jetzt völlig überteuerten Immobilienmarkt. Ohne die Flora wird dieses Viertel sterben oder endgültig zur Partymeile verkommen. Da bin ich mir sicher. Was ist dann z.B. mit den Salafisten? Die dürfen doch auch an jeder Ecke hausen. Ich halte davon nichts. Und ich bin kein Autonomer!

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Velbert2 11.07.2017, 11:39
34. Das Bild

Das schönste an dem obigen Bild ist der Spruch "Gegen jeden Antisemitismus".
Solche Äusserungen findet man heute selten auf linken Demonstrationen.

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echobravo 11.07.2017, 11:41
35. Gewalt

Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen mit dieser "sinnentleerten Gewalt". Das bedeutet zwischen den Zeilen nichts anderes, als dass die Gewalt in Pößeldorf, Blankenese, Altona usw. Ok ist/war, weil diese dann ja nicht "sinnentleert" ist/war, während das eigene Viertel tabu ist. Eine absolute Unverschämtheit seitens der "Autonomen"!!! Entweder man distanziert sich KOMPLETT von Gewalt, oder man lässt es, mit allen Konsequenzen. Von mir aus kann die Flora geschlossen werden, spätestens am 01.05.2018 brennt ja sonst wieder die Schanze.

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holger_s. 11.07.2017, 11:41
36.

rein äusserlich erinnert mich das ganze Gebäude irgendwie an eine Geisterbahn aus den 80er-Jahren.

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cvdheyden 11.07.2017, 11:41
37. Billigste CDU Logik

Zitat von Analog
dass in einem Rechtsstaat ein Gebäude seit 30 Jahren besetzt ist, also einfach vereinnahmt ohne dafür zu bezahlen? Die sollen ihr "Kulturzentrum" kaufen, oder aber dort verschwinden. Das diese SPD geführte Stadt diesen Konflikt seit Jahren, nein seit Jahrzehnten aus dem Weg geht, hat doch erst zu diesen Verhältnissen geführt. Alle die sich dieser Räumung mit Gewalt widersetzen, festnehmen, Prozess machen und wegsperren. Diese Verhältnisse kann ich mir in keiner anderen Stadt so vorstellen, für die Hamburger scheint das aber in Ordnung zu sein. Verstehe ich nicht.
Mit dieser sehr preiswerten CDU Logik kommen Sie leider nicht weiter. Aus konservativen Kreisen kann man diese immer wiedere herausfiltern, lustig. Vor allem ist sie immer so schön simpel diese Logik:
1.) Die SPD ist immer an allem Schuld
2.) Macht alles platt was nicht konservativ ist.
Das es einen Rückzugsraum für andersdenkende ausserhalb der billigsten konservativen Logik des Aussitzens oder Plattmachens gibt, kann durchaus sinnvoll sein und auch zur Befriedung beitragen.
In Frankfurt haben Drogenzentren (also Rückzugsräume für Schwerstsüchtige) auch zu einer Befriedung geführt.
Und wissen Sie was? Die Stadt Hamburg funktioniert sehr gut, hat flair und ist eine Reise Wert, sogar mit der Roten Flora.

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redwed11 11.07.2017, 11:42
38.

Zitat von gerosr
in den letzten Jahren haben wir immer von Deeskalation gehört, aber die Hamburger Polizei, zumindest aber der Einsatzleiter H. Dudde wollte wohl durch besonders scharfe Maßnahmen glänzen. Das war ein Schuß in den Ofen und hat für die Eskalation gesorgt. Und wenn doch die größten Schäden in der Nähe der Roten Flora aufgetreten sind, ist es für mich logisch, dass es keine Hamburger Chaoten waren! Die hätten das Chaos doch nicht vor ihrer eigenen Haustür angerichtet!
Das Chaos vor der eigenen Haustür hat doch seine Logik. Nur hier konnte man sich, wenn die Polizei zu nahe kam, zurückziehen. In anderen Gegenden Hamburgs wäre diese Taktik nicht aufgegangen, insbesondere bei ortsunkundigen Leuten. Daher hat die Verwüstung um die Rote Flora schon seinen Sinn.

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victoreidelstedt 11.07.2017, 11:43
39. Herr Beuth ist in Person bereits das Argumet für Abriß

Wenn man die Argumente des Herrn Beuth hört und liest, wird allein deutlich, dass es eine "Planungszentrale" für antidemokratische und antisoziale Übergriffe nicht geben darf.
Bei Herrn Beuth, als einem Rechtsanwalt und damit Teil der Rechtspflege, sollte zudem geprüft werden, ob die Zulassung als Rechtsanwalt entzogen werden kann - er selbst hat alle Argumente dafür gegeben.
Die "Rote Flora" muss weg.
Das Grundstück ermöglicht sicherlich eine Bebauung mit einigen, noch fehlenden Wohnungen.

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