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Krawalle in Chemnitz: Kommt politische Bildung an Sachsens Schulen zu kurz?
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Nach den rechten Aufmärschen in Chemnitz stellt sich die Frage, ob sächsische Schulen den Kindern die Demokratie ausreichend nahebringen. Zwei Lehrer berichten, wie schwierig das ist.

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cabeza_cuadrada 30.08.2018, 12:18
140. Solange

Zitat von wanniii
die Deutschen im Osten sind sehr seltsame Menschen. Erst werden die von der SED drangsaliert, dann betrinken sie sich an der Wiedervereinigung und bekommen dafür vom Westen eine neue Infrastraktur und Milliarden von Investitionen geschenkt. Nachdem sie merken, daß sie etwas leisten und ......
noch genug Menschen aus dem Westen der Republik entsetzt von ihrer primitive Abhandlung sind, ist noch nichts verloren. Sie nehmen sich nichts mit dem Pöbel der über "die Migranten" hetzt.

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upalatus 30.08.2018, 12:18
141. Besser wie nichts und hoffe man auf die Persönlichkeitsentwicklung

....aber Kinder gehen wohl kaum daheim in diskutierende Opposition zu den blaunen oder reinbraunen Eltern nebst wahrscheinlich entsprechend gefärbtem sozialen Umfeld. Diese legen höchstens noch einen Zacken zu, um 'schädlichen' Einluss von aussen weiter zu minimieren.

Bei der Gelegenheit sei erwähnt, dass es bestimmte Gruppierungen sehr gut verstehen, kindliche Bedürfnisse nach familiärem Zusammenhalt, Gemeinschaft und Zuwendung zu stillen: wo der kultivierte Konsumbürger sein Kind alleine lässt und glücklich wähnt, unternehmen die Gruppen was mit der Kinderschar und verknüpfen mit dem Positiven geschickt ihre speziellen Gedanken. Jener Konsumbürger ist sogar froh drum, wenn ihm jemand diese Bedürfnisstillung abnimmt; was dahinterstecken kann, kann ja so schlimm nicht sein..... .

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wombie 30.08.2018, 12:24
142.

Zitat von hinterwäldler2
"Sachsen hat das leistungsfähigste Bildungssystem in Deutschland. Zu diesem Schluss kommen das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und die arbeitgebernahe Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in einem aktuellen Vergleich der Bundesländer, dem ......
Mit Erscheinen des Artikels habe ich mir die Frage gestellt warum Sachsen im Bildungsmonitor vorne liegt und gleichzeitig ein großer Teil der Bevölkerung Schwächen in der Lesekompetenz und Textverständnis hat, die in Zusammenhang mit mangelnder politisch/gesellschaftlicher Bildung Vorraussetzung für den Erfolg einfacher Parolen und Überschriften sind.
Hinzu kam die Neugier, was Stiftungen mit arbeitgebernahen Auftraggeber so für Inhalte und Berwertungsmassstäbe ansetzen.
Es wurden untersucht:
Ausgabenpriorisierung, Inputeffizienz, Betreuungsbedingungen, Förderinfrastruktur, Internationalisierung, Zeiteffizienz, Schulqualität, Bildungsarmut, Integration, Berufliche Bildung / Arbeitsmarktorientierung, Hochschule/MINT und
Forschungsorientierung.

Der für die eingangs zitierten Fähigkeiten wichtige Bereich sollte im Punkt Schulqualität zu finden sein. Hier wurden bewertet:
Lesen 4. Klasse (2016), Mathematik 4. Klasse (2016) und Lesen 9. Klasse (2015).
Also erfolgte in der Studie keine Bewertung der Lesekompetenz und des Textverständnisses oder der politisch/gesellschaftlichen Bildung.

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klmo 30.08.2018, 12:24
143.

Zitat von .patou
Also wenn das stimmt, dann sind die Verhältnisse in Sachsen ja noch viel katastrophaler als angenommen. Wie kann es an einer deutschen Schule zu einer Situaton kommen, bei der die Eltern aufgrund der Hautfarbe des Kindes darüber abstimmen dürfen, ob es in die Klasse kommt?
Wahrscheinlich ein Fake. Ansonsten müsste der Schulleiter entlassen werden, da solche Abstimmungen völlig absurd und gesetzlich nicht vereinbar sind.

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