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Krawallnacht in Hamburg: Senator liefert Begründung für Taktik der Polizei
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Warum hat die Polizei nicht eingegriffen, als Randalierer im Hamburger Schanzenviertel wüteten? Innensenator Andy Grote spricht von einer Gefahr für "Leib und Leben der Beamten".

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fritzberg1 08.07.2017, 22:17
130. Oh je....

Zitat von hummer44
[der eigentliche Grund für die Ausweitung der Konflikte]... ist doch in der gewaltsamen Unterbindung des Demonstrationszuges zu sehen.
Nun ja, stellen Sie sich vor ich stehe völlig vermummt mit Schlagstock in der Hand vor Ihren Haus und verlange eingelassen zu werden um Ihr Wohnzimmer zu zertrümmern.
Natürlich wollen Sie das nicht und stellen sich mir in den Weg.
Aus lauter Frust werde ich dann Ihr vor der Tür geparktes Auto anzuzünden und Sie krankenhausreif prügeln.
Nach Ihrer Logik ist das völlig gerechtfertigt, denn sie haben ja mein Eindringen in Ihr Haus gewaltsam unterbunden.

Gut, Sie werden das vermutlich nicht lesen, aber vielleich der eine oder andere Gesinnungsgenosse der meint dass die Polizei immer an allen Ausschreitungen Schuld wäre.

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jackbubu 08.07.2017, 22:34
131. Es ist wie immer

Es ist wie immer.
Schreitet die Polizei nicht schnell und konsequent genug ein, heißt es warum wurde nichts unternommen.
Schreitet die Polizei schnell und hart durch, heißt es es die Polizeigewalt und die Polizei würde zu den Randalen provozieren.

Und so war es auch diesmal in Hamburg.
Am Donnerstag hieß es das die Polizei die Situation hat eskalieren lassen und am Freitag hätte sie nichts gemacht.
Die Jungs machen ihren Job und handeln auf Befehl.
Friedliche Demonstranten die sich nicht klar vor vermummten distanzieren brauchen sich nicht zu wundern wenn es kracht.
Es ist schon komisch das der schwarze Block bei angeblich friedlichen Demonstrationen in den vorderen Reihen steht, das zum Thema Polizeigewalt.
Und zu Freitag, alle Besserwisser können sich am 1. Mai ja mal auf Seiten der Polizei in die vorderen Reihen stellen oder die Verantwortung für einen Einsatz übernehmen.
Es sollte sich jeder mal die Frage stellen wenn irgendwelche Kapitalismuskritiker einen kleinen Frisörsalon zerlegen, wo der Besitzer wahrscheinlich nun vor dem Ruin steht, was das für einen Sinn und für eine Aussage hat.....

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Sponti@abwesend.de 09.07.2017, 23:47
132.

Zitat von Renée Bürgler
Der Bundespräsident sollte demonstrativ verletzte Polizisten im Krankenhaus besuchen. Es sollte eine Solidaritätskundgebung für unsere Polizei organisiert werden. Es sollten in den Parlamenten Schweigeminuten für die verletzten Polizisten eingelegt werden. Wir Bürger müssen uns hinter unsere Polizei stellen. Denn die schützt uns vor der Gewalt und Kriminalität. Sie hält für uns den Kopf hin. Wenn es die nicht gäbe, würden hier Chaos, Gewalt und Kriminalität herrschen. Anstatt auf unserer Polizei herumzuhacken, sollten wir sie achten, respektiern. Und ihr EHRE für ihren Einsatz erweisen. DANKE, DANKE, DANKE, Polizei!
Fürs erste,bitte legen Sie eine Schweige/Schreib-Minute ein, ihr gewäsch ist unerträglich.

Das Konzept der Polizei ist in die Hose gegangen, das es solche Ausschreitung gäben würde war jedem klar, der die letzten 10 Jahre die G-Zahl Gipfel verfolgt hat, ich meine es fing mit Gipfel in Genua an, und wurde Jahr für Jahr schlimmer.........


Zumal ich die Polizei für eine braune Kameradschaft halte.

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marcus.sanchez 09.07.2017, 01:18
133. Linkspartei- und Grünen-Politiker fallen Polizei in den Rücken

Wenn Linkspartei- und Grünen-Politiker der Polizei so in den Rücken fallen, darf man sich nicht wundern:

"Irene Mihalic, innenpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, sagte, das Vorgehen der Einsatzleitung der Hamburger Polizei habe „zur Eskalation der ohnehin angespannten Lage erheblich beigetragen“. Es könne keine deeskalierende Strategie sein, „einfach ungezielt ein Gemisch aus Wasser und Reizgasen in den gesamten Demonstrationszug zu werfen“. Die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping warf der Polizeiführung und den politisch Verantwortlichen in Hamburg vor, „den berechtigten und friedlichen Protest gegen den G-20-Gipfel fortwährend zu kriminalisieren und ihn mit allen Mitteln zu behindern“."

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Server 09.07.2017, 08:48
134. Zufall?

Die Grünen sitzen in Hamburg in der Regierung. Ganz im Gegensatz zu den Grünen in Baden-Württemberg darf man die Grünen in Hamburg sicherlich als deutlich links bezeichen und sie unterstützen die Proteste gegen G20 mit Vehemenz. So ist es natürlich kein Zufall, wenn die Exekutive dieser Stadt bei mehreren tausend linksgerichteten Schläger, hunderten verletzten Polizisten, 20.000 Beamten und Krawallen über 3 Tagen mit Brandstiftungen und Plünderungen gerade mal 43 Festnahmen verkünden kann. Den Polizisten kann man keinen Vorwurf machen, die werden ja selber verheizt, in diesem bösen politischen "Spiel".

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sfk15021958 09.07.2017, 15:08
135. Die Aufgabe der Polizei ist es, ...

..Leib, Leben und Eigentum der Bürger zu schützen. Wer das hintenan stellt nach der Unversehrtheit der Polizei ist als Innenminister, Polizeipräsident oder Polizeikommandeur an der falschen Stelle. Als Außenstehender sollte man sich hüten, hier "schlau" dazwischen zu reden, aber aus der Entfernung gesehen, haben der Innensenator und die Polizeiführung kläglich versagt, nachdem wieder Politiker zuvor glaubten, sich einmischen zu müssen. Einkesseln, Selektieren und Sanktionieren - Strategie des Erfolgs!

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Hamberliner 09.07.2017, 18:03
136. Nein, wo es lichterloh brennt entsteht eben nicht der größte Schaden.

Man muss schon sehr grenzdebil sein um ohne zu rechnen einfach anzunehmen, die spektakulärsten Schäden seien auch die teuersten.
Was sind denn ein paar verbrannte Autos und Läden im Vergleich dazu, dass tagelang konzentrationsbedürftige Arbeit von Ingenieuren, Anwälten, Zahnärzten, Chirurgen, Architekten und Unternehmensberatungen infolge Hubschrauberlärm unmöglich war, dass viele Betriebe fürs Personal und für Industriekunden aus aller Welt unerreichbar geblieben sind wegen des stillgelegten Verkehrs, dass Geschäftstermine mangels Hotelzimmern verschoben werden mussten, dass Produktionsbetriebe keinen Nachschub bekamen und nicht liefern konnten, dass Einzelhandel und Gastronomie riesige Umsatzeinbußen hatten, dass Container am Hafen landseitig nicht geliefert und abgeholt werden konnten, dass hunderttausende Menschen die dringenderes zu tun gehabt hätten im Stau gefangen waren.

Schadensursache war die Fehlentscheidung, den G20-Gipfel am aller-ungeeignetsten provokantesten Ort stattfinden zu lassen anstatt Fachleute zu beauftragen, etwas besseres zu finden. Leere Flächen gibt es auf den Pseudo-Flughäfen Kassel-Calden und BER und anderswo, ausreichende mobile Hallen (für den Sommer) und provisorische Infrastruktur hätten in den 1,5 Jahren vergleichbar kostengünstig errichtet werden können, vielleicht hätte man das räumlich entflechten können - die Regierungschefs an einem Ort und die Fach-Meetings ganz woanders. Scholz soll aufhören den Quatsch zu erzählen, das sei nicht gegangen.

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