Forum: Politik
Krieg auf der Arabischen Halbinsel: Der Jemen leidet still, der Jemen stirbt still
REUTERS

Tausende Menschen sterben im Jemen durch Kämpfe, an Hunger und Durst. Am härtesten trifft es die Kinder. Doch der Westen guckt weg: Weil niemand flüchtet - und eine der Kriegsparteien in Deutschland Waffen kauft.

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soundsowas 02.12.2016, 17:37
20. Deutschland ist immer dabei

Deutschland ist immer dabei wo es Krieg gibt oder andere schlimme Dinge passieren, trotz dauernder Beteuerung von Menschenrechten und Demokratie und die will man noch anderen Ländern aufzwingen

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spontanistin 02.12.2016, 17:45
21. Es wird halt immer enger im globalen Dorf.

Da nehmen dann die Streitereien unter Nachbarn zwangsläufig zu. Die Weltpolizei (UNO) versagt genauso, wie die Länderpolizei bei der Bekämpfung der Mafia und Diebesbanden. Aufschlussreich wäre, mit welchem Kapitaleinsatz (aus Ölverkäufen) Saudi-Arabien und Iran die Kriegsparteien finanzieren.

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grommeck 02.12.2016, 17:47
22. 2017 sind Wahlen...

niemand zwingt uns die Ableger eines ehemaligen diktatorischen Regimes erneut in eine zweifelhafte Verantwortung zu stellen. Jeder Neuanfang ist besser, auch der unter Schmerzen.

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Darwins Affe 02.12.2016, 17:52
23. Pulverfass

1) Waffenexporte in Krisengebiete sind nicht nur unmoralisch sondern auch dumm
2) Saudi Arabien kann mit seinem Ölgeld allerdings auf der ganzen Welt locker Waffen kaufen
3) Die Bilder von verhungernden Kinder sind zuvörderst dem massiven Bevölkerungswachstum in einem bettelarmen Staat anzulasten: (1950) 4 Millionen, 2015) 33 Millionen Einwohner
4) Saudis und Iran befinden sich in einem Religionskrieg. Der Iran stachelte den innerjemenitischen Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten mit massiven Waffenlieferungen an
5) Saudi Arabien versucht seit längerem als Reaktion auf die iranische Atompolitik von Pakistan und Nordkorea Nuklearwaffen zu erwerben.

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Das Pferd 02.12.2016, 17:55
24.

Zitat von i.dietz
Dort wären die 5 Mio Euro deutsche Spende der Bundesregierung besser aufgehoben gewesen, als diese Summe der Clinton-Stiftung zu spenden !
es war das Umweltministerium. Und es war eine zweckgebundene Spende für Projekte in Kenia und Äthiopien. Wenn Sie den Anfang des Artikels gelesen haben, gibt es genau aus diesen Gebieten Fluchten in das Kriegsgebiet.
Es ist schlicht sinnvoll, sich bei Projekten in solchen Ecken der Welt auf Organisationen abzustützen, die vor Ort gut aufgestellt sind.

Den Trump- und Putinverstehern wird das natürlich nicht einleuchten.

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Haudegen 02.12.2016, 17:56
25. An Kriegen und deren Durchführung wird sich nur etwas ändern, wenn...

Politiker - und diejenigen, die sich so nennen - selbst in den Boxring steigen anstatt Völker gegeneinander aufzuhetzen. Den Krieg erklären und dann Andere für sich loszuschicken ist einfach armselig. Genauso verhält es sich, wenn man sich hinter Atombomben versteckt. Es gibt genug Nahrung für alle, es gibt genug Fläche um miteinander zu reden und Meinungen auszutauschen - es gibt genug zu lernen für Alle. Es gibt genug zu helfen, Toleranz zu üben sowie die menschliche Vernunft zu benutzen. Was passiert denn beim Krieg? Man verhält sich konform - macht es so wie der andere - und schafft dadurch Legalität des eigenen Verhaltens. Die Rechtfertigung von Kriegen ist immer billig zu haben. Für den Soldaten ist es der Befehl zum Gehorsam... arme Welt - guter Soldat - noch mehr Geld für Hungergeister (weil sie nie genug bekommen können). Ist das tatsächlich alles was der Mensch kann? In die Kirche geh'n und beten, damit irgendein Gott es richtet? Oh wie lieb! MfG

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Das Pferd 02.12.2016, 17:56
26.

Zitat von grommeck
niemand zwingt uns die Ableger eines ehemaligen diktatorischen Regimes erneut in eine zweifelhafte Verantwortung zu stellen. Jeder Neuanfang ist besser, auch der unter Schmerzen.
die Linkspartei hat doch auf Bundesebene gar keine Regierungsverantwortung?

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salomohn 02.12.2016, 17:57
27. Was würden Sie als Christ tun?

Angesichts unserer viel christlich-abendländischen Herkunft muss die Produktion und der Export von Waffen sofort eingestellt werden. Dann kann man beginnen, die anderen Hersteller vom Stopp zu überzeugen.
Ich wünsche mir, daß die Mitarbeiter und Manager der Waffenfirmen und der genehmigenden Politiker das Titelbild dieses Artikels lange im Gedächtnis behalten. Ich finde es fast nicht zum Aushalten.

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Kurbelradio 02.12.2016, 18:06
28.

danke SPON, für den Mut, ein Bild zu veröffentlichen, das das ganze Elend auf einen Blick zeigt. Anders kann man leider nicht den Menschen klar machen, was Krieg und Hunger heißt.

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Weltbild 02.12.2016, 18:07
29. Nahe Osten

es ist immer das gleich im nahen Osten. Andauernd Krieg, Machtkämpfe, Intrigen, Glaube, Allah usw. Was haben eigentlich diese Leute gelernt in ihrem Leben? Muss man denn jede Meinungsverschiedenheit mit Waffen begleichen? Dort wahr es schon immer so, seit Jahrhunderten keilen die sich die Köpfe ein. Erwachsen sind diese Leute einfach nicht, und werden es auch nie werden, wenn sich deren Geisteshaltung nicht ändert. Es bleiben eben Kriegsherren. Die verkaufen uns Rohöl dann kaufen sie von uns Waffen weil die gebraucht werden. OK guter Deal ?!?

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