Forum: Politik
Krieg in der Ostukraine: Poroschenko fordert Uno-Friedensmission
AFP

Nach dem Fall der Stadt Debalzewe schlägt der ukrainische Präsident Poroschenko zur Lösung des Konflikts eine internationale Friedensmission vor - aber ohne Blauhelmsoldaten.

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marthaimschnee 19.02.2015, 03:06
1.

Und Russland darf dann eine Polizeimission in der West-Ukraine durchführen? So ein Unsinn, nichts gegen einen Uno Einsatz, dann aber bitte unter Beteiligung entweder aller Nationen oder gar keiner Konfliktpartei, sprich nix EU, nix Russland und schon gar keine USA!

PS: einen "Polizeieinsatz" gabe es schonmal, der wird aber inzwischen viel treffender als "Korea Krieg" bezeichnet

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noggakatt 19.02.2015, 03:34
2. Dumm gelaufen

Die Ostukraine sollte durch eine Militäraktion befriedet werden. Nachdem sich aber der Gegner zum 3.Mal stärker erwies und ihm die Soldaten weglaufen, soll es nun der Westen richten. Putin sollte die Westukraine dem Westen ueberlassen. Spätestens nach 5 Jahren wollen die "bluehenden Landschaften" von selbst wieder heim ins Reich. Den ehemaligen Ostblockstaaten geht es schlechter als vor dem Zusammenbruch. Aber es muss wohl jeder selbst seine Erfahrungen mit der Wertegemeinschaft des Westen machen.

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quader 19.02.2015, 04:02
3. Die Ukraine müsste viel lernen.

Ein Land muss seine Minderheiten tolerieren und schützen und dadurch das zusammenleben erst ermöglichen.
Solange die Faschisten ihre Minderheiten nur bedrohen, drangsalieren und töten oder vertreiben wollen, ist kein zusammenleben möglich.
Es sind eben doch zu viele Faschisten in der Ukraine und die können wohl nicht anders. Man denke nur daran, dass die ukrainischen Fernsehsender die Übertragung der Rede Poroschenkos zu Minsk2 einfach abgeschaltet haben.
Das spricht Bände. Das zeigt auch, wer welche Macht im Staat hat.
Und die EU übt auch nur Druck auf Putin aus und nicht auf die Ukraine.
Und die USA finanziert diese Faschisten auch noch und kann es gar nicht erwarten endlich Waffen zu liefern.

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spon-facebook-10000332891 19.02.2015, 04:22
4. Ukraine will EU in den Krieg einbinden

Die Forderung nach einer "Polizeimission der Europäischen Union" ist doch nur der Versuch, die EU in die Auseinandersetzung aktiv hineinzuziehen. Wenn der Herr Präsident Poroschenko die Probleme seines Landes nicht selbst lösen, sollte er zurücktreten.

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Efficiency 19.02.2015, 04:36
5. Freier Staat Krim - nie gewesen?

Immer wieder ist es überraschend, wie konsequent verschwiegen wird, dass die Krim sich durch ein demokratisches Referendum, völkerrechtskonform, für unabhängig erklärte. Ganz wie im Kosovo oder in Schottland. Eines der ersten Aktionen der Keiner Regierung war das Bittgesuch an Moskau in Russland aufgenommen zu werden.
Was sollen daher immer wieder diese falschen Behauptungen, die Krim wäre annektiert worden? Zur Not soll man erben nochmal bessere kontrollierte Wahlen zum Referendum erneut abhalten, aber doch bitte nicht wie in 1984 die Vergangenheit neu schreiben, dadurch wird sie nicht anders.

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5michael5 19.02.2015, 05:08
6. zuerst wird Putin das ....

eroberte Gebiet konsolidieren. Wie in Georgien (Südossetien), (Abchasien), Moldau (Transnistrien) und in Tschetschenien. Dort hat Putin das Regime Kadyrow installiert (FAKTEN).
Allsamt Brückenköpfe für mögliche spätere Annexionen (UNTERSTELLUNG )

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martin-gott@gmx.de 19.02.2015, 05:16
7. gefährlich

netter Versuch Europa noch weiter in den Konflikt hinein zu ziehen. Um in eine solche Falle hinein zu tappen muss man schon fast blind sein aber das ist leider keine Garantie das einige europäische Politiker angstachelt von US Senatoren Poroschenko auf den Leim gehen.
Den wichtigsten Schlüssel für den Frieden hat die ukrainische Regierung selbst in der Hand die Föderalisierung. Manchmal kann man aber den Eindruck haben das sie diesen nicht einsetzen will.

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grool 19.02.2015, 06:41
8. Ukraine

gehört nicht in die EU. Deswegen einen Krieg riskieren ... ? Nein .... !!!! DIE Ukraine ist genau so ein Fass ohne Boden wie Griechenland.

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anton_krämer 19.02.2015, 06:45
9. Was soll das Gelaber. ..

Beim Abzug der rund 2500 Regierungssoldaten seien mindestens sechs Militärangehörige von Separatisten getötet und mehr als 100 verletzt worden. Also: 2500+100+6=2606 Soldaten. Herr Poroschenko, wo sind den die restlichen mindestens 2500 Soldaten? Oder ist es nicht so wichtig?

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