Forum: Politik
Krieg im Donbass: Großbritannien schickt bis zu 75 Soldaten in die Ukraine
DPA

Der britische Premier Cameron will in den nächsten Wochen bis zu 75 Militärberater in die Ukraine schicken. Sie sollen bei der Ausbildung ukrainischer Soldaten helfen.

Seite 1 von 3
stelkram 25.02.2015, 07:06
1. Wie kann es den

Entschärfte Wirkung bringen? Also er will das Konflikt diplomatisch lösen, aber Soladten zur Ausbildung werden trotzdem geschickt. Klingt für mich nach einem Anruf aus USA, damit man die Leute langsam für die Waffenlieferung vorbereitet kann. Erst Truppen zur Ausbildung aus der EU danach noch paar "harmlose" Aktionen und schon sagt niemand was gegen die Waffenlieferung ins ein Gebiet, wo man alles versucht diplomatisch zu lösen. Hätte man es nicht genau so wie mit Sanktionen machen können? Also alles vorbereiten und bei der Verschärfung dann ausfüllen?

Beitrag melden
winki 25.02.2015, 07:10
2. Ein Schalk wer Arges dabei denkt.

Britische Militärausbilder in der Ukraine, wofür? Sollen die Ukrainer lernen wie man einen Spind militärisch exakt einräumt oder wie man sein Bett, so man überhaupt eins hat, auf Kante baut? Garantiert nicht. Das macht doch nur Sinn wenn die Ukrainer an Waffen ausgebildet werden sollen, die sie bisher noch nicht kannten. Die Schlussfolgerung kann doch nur sein, die NATO hat schon längst beschlossen Waffen in die Ukraine zu liefern. Der Zeitpunkt mag noch nicht feststehen, Art und Menge aber ganz bestimmt. Wenn das passiert, dann nade uns Gott.

Beitrag melden
amflo 25.02.2015, 07:15
3.

Soso, die Briten wollen gegen Waffenlieferungen sein, schicken aber Soldaten hin, um die Ukrainer zu lehren, mit den aus den USA gelieferten Waffen umzugehen. Sehr glaubwürdig... Und wer garantiert, dass die Waffen nicht in der Grenzregion eingesetzt werden? Wo sie doch anderswo gar keinen Sinn machen. Damit geben die Briten dem Minsk 2 Abkommen doch gar keine Chance.

Beitrag melden
wk03 25.02.2015, 07:35
4. Diplomaten

Zielführend ist immer, was man erreichen will. Wer eine friedliche Lösung will, schickt 75 Diplomaten. Wer weiter Krieg zwischen Ukrainern und Ukrainern will, schickt 75 Militärberater. Die Schlagzeile, die hier stände, wenn Putin so einen Schritt angekündigt hätte, kann man sich vorstellen.

Beitrag melden
rwinter77 25.02.2015, 07:51
5. Besondere Beziehungen

Nach der CIA und amerikanischen Ausbildern also jetzt auch britische Soldaten. Hier beweisen sich wieder die "besonderen Beziehungen" zwischen London und Washington, auf welche die britische Führung immer so stolz ist. Würde mich nicht wundern, wenn die britische Regierung im Fahrwasser der USA demnächst auch Waffen liefern wollen und damit der französisch-deutschen Diplomatie in den Rücken fallen werden!

Beitrag melden
smokiebrandy 25.02.2015, 07:53
6. ...zum jetzigen Zeitpunkt...?

... ich denke zum jetzigen Zeitpunkt ein falsches Signal...kann sein in ein paar Wochen wäre das durchaus förderlich...nur nicht gerade in der Phase, wo jeder dem anderen direkt auf die Finger schaut...was soll das jetzt bringen?
Gerade zeigen sich die ersten zarten Versuche der Umsetzung der Waffenruhe.

Beitrag melden
eurorentner 25.02.2015, 08:09
7. Das sollte allerdings nicht vergessen werden

GB ist das europäische Land, das für einen großen europäischen Krieg verantwortlich ist, indem es den ersten Schritt nach dem Besuch Kerrys gemacht hat.

Beitrag melden
Tornado 25.02.2015, 08:14
8. Appeasement muss aufhören

Es wird höchste Zeit die Appeasementpolitik zu beenden. Das Stoppschild sollte eigentlich die ukrainische Grenze sein und nicht die Frontlinie. Über Grenzen hätte man Reden können - über Frontlinien kann man nur noch Soldaten schicken. Insofern kann man nur sagen: diese 75 Berater sind endlich ein minimales Lebenszeichen der westlichen Demokratien.

Beitrag melden
motzki687 25.02.2015, 08:20
9. Was soll das???

Nennt man das Deeskalation Nein sondern Provokation! Das scheinheilige getue der Nato Staaten ist nur noch schwer zu ertragen!

Beitrag melden
Seite 1 von 3
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!