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Kriegsdrohungen aus Pjöngjang: Nordkorea provoziert Amerikas Falken
REUTERS

Die US-Regierung kann Nordkoreas Drohungen nicht länger ignorieren. Konservative drängen auf einen Militärschlag, die Regierung schreckt davor zurück. Außenminister Kerry sucht einen diplomatischen Weg: Er reist jetzt nach China - denn die Volksrepublik ist in diesem Konflikt entscheidend.

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ernesto c 11.04.2013, 08:35
1. Nordkoreas Drohungen

Zitat von sysop
Die US-Regierung kann Nordkoreas Drohungen nicht länger ignorieren.
Wenn der heruntergekommene Staat Nordkorea, mit seiner vollkommen maroden Militaertechnologie, mit seinen ausgehungerten Menschen und Soldaten eine Bedrohung waere fuer die USA, waere die USA ein armes, laecherliche Land, und nicht eine Weltmacht.
Nein, angesichts eines pubertaer schwadronnierenden Kim, der mit dem Ruecken zu Wand steht, genauso wie der Staat Nordkorea am Abgrund, hilft nur Diplomatie.

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nvdh. 11.04.2013, 08:43
2. Carter einzuladen ist schon Sartire

Kaum ein anderer Ex-President wird in den US so wenig ernstgenommen, wie der Erdnussfarmer. Seit seinem versandeten Befreiungsversuch 1981, als er die in der Teheraner US-Botschaft festsitzenden Geiseln befreien lassen wollte, wird er in Washington von manchen nur noch "ppeasenut" genannt; Mischung aus Peanut und Appeasement. Jon Stewart weiß schon, wie er sein Publikum erheitert.

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fritzlothar 11.04.2013, 08:49
3. Die Falken in der US Gesellschaft...

...sind nahezu identisch mit den Befürwortern der Waffennarren. Deren Gesinnung ist bekannt und gefährlich. Die Welt ist kein Schießplatz für Machos. Menschenleben sind diesen Ignoranten völlig gleichgültig, in den USA und schon grade anderswo. Es bleibt zu hoffen, daß Obama sich von diesen Fanatikern nicht beeinflussen lässt. Es ist kein Appeasement sondern Klugheit, diesem Spinner in Pjöngyang gelassen zu begegnen und ihn auflaufen zu lassen. Alles andere ist Kriegstreiberei.

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fam.weber11 11.04.2013, 08:49
4. Pitbull ärgern

Der Dicke ist eigentlich ein Glücksfall für die US-Waffenindustrie, lädt er diese doch nachgerade flehentlich dazu ein, der Welt deren neuesten Waffensysteme im Feldversuch zu demonstrieren. Wer lange genug vor dem Pitbull herumschlawenzelt, darf sich nicht wundern, wenn der zuschnappt.

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Harlekinmann 11.04.2013, 08:54
5. Na klar

"Nordkorea provoziert Amerikas Falken"
Ich habe eher das Gefühl, dass Amerika Nordkorea provoziert.
Aber nein, die USA sind IMMER die Guten.

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eckogecko 11.04.2013, 08:54
6. Wer provoziert wen???

Fliegt Nordkorea etwa mit seinen (militärischen)Flugzeugen über dem Luftraum der USA? Stationiert Nordkorea truppen in an die USA angrenzenden Länder?

Hier wird die Reaität komplett invertiert.

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derandersdenkende 11.04.2013, 08:58
7. Kriegshetze !

Zitat von sysop
Die US-Regierung kann Nordkoreas Drohungen nicht länger ignorieren. Konservative drängen auf einen Militärschlag, die Regierung schreckt davor zurück. Außenminister Kerry sucht einen diplomatischen Weg: Er reist jetzt nach China - denn die Volksrepublik ist in diesem Konflikt entscheidend.

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jejo 11.04.2013, 09:00
8. Der Unterschied

Militärisch gewinnen die USA aufgrund ihres grotesk aufgeblasenen Militärapparats natürlich jede Auseinandersetzung. Wie man an den letzten zwei Kriegen sehen konnte, haben sie aber keine guten und funktionierenden Ideen, wie man den Frieden dann gewinnt und sichert.
In Korea ist das anders. Ein unter südkoreanischer Führung wiedervereinigtes Korea hat tatsächlich Chancen, nicht der nächste failed state zu sein, aus dem sich die USA als Friedensverlierer zurückziehen müssen.

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Vergil 11.04.2013, 09:06
9.

"Mehr als alles andere", so heißt es im Artikel am Ende, wollten die Nordkoreaner einen Friedensvertrag mit den USA.

Die Nordkoreaner beschreiten einen sehr merkwürdigen Weg, wenn sie Frieden wollen. Man muss vielleicht einmal daran erinnern, dass die Nordkoreaner, die sich immer noch im Krieg mit Südkorea befinden, kürzlich das Waffenstillstandsabkommen aufgekündigt haben. Das heißt, grundsätzlich könnte / müsste jetzt sofort wieder aufeinander geschossen werden, denn wozu sonst kündigt man einen Waffenstillstand auf? Man kann auch daran erinnern, dass die Nordkoreaner mit einem präventiven Atomschlag auf die USA drohen: Und das soll den Willen zum Frieden demonstrieren?

Ganz ehrlich: Das ergibt in meinen Augen keinen Sinn. Bzw. keinen anderen Sinn als den, dass die Nordkoreaner keinesfalls Frieden wollen.

Was sie sicherlich wollen, sind - möglichst unauffällig - weitere Hilfslieferungen aus den USA. Möglichst unauffällig deshalb, damit es ihrem Volk nicht auffällt, dass der böse Erzfeind den Nordkoreanern beim Überleben hilft.

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