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Krim-Krise: EU verschärft Sanktionen gegen Russland ein bisschen
DPA

Die Europäische Union verschärft wegen der Rolle der russischen Regierung im Krim-Konflikt ihre Sanktionen gegen Russland. Zwölf weitere Verantwortliche werden mit Einreiseverboten und Sperrung ihrer Konten in der EU belegt.

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fatal.justice 21.03.2014, 00:38
1. Brutale Anexion?

Ist das ein Scherz? Selten war eine Landnahme friedlicher und demokratischer als diese.. Den langweiligen USA-Vergleich bemühe ich erst gar nicht.

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Pollowitzer 21.03.2014, 00:54
2. Wie unehrlich

Angela M. trägt bei allem was sie da verzapft leider keinerlei persönliches Risiko - ihr Kanzlersalaire fließt weiter egal wie hoch der persönliche Politmisthaufen ist - schon die Unterstützung der Umsturzregierung in Kiew mit ihren starken rechten Kräften ist eine Schande - wem dient sie mit dieser Handlungsweise - wo ist sie politisch zuhause? - Immer noch innerlich blaubehemdet in der "DDR" oder doch in der Partei des Klassenfeindes CDU? - Wo waren ihre Sanktionen als bekannt wurde das uns die USA ausspionieren bis auf den nackten Hintern? - Wo waren die Proteste und Sanktionen als die USA in Afghanistan mit Drohne Leute umbrachte?
Wir sollten mit Russland eine engere Freundschaft suchen denn die sind wohl ehrlicher und friedlicher als die Amis ...und die kaufen viel bei uns, was den Deutschen Arbeitnehmer freuen wird.

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felixbonobo 21.03.2014, 01:05
3. Schade

33 personen auf der eu-sanktionsliste...hört sich so lächerlich an. Hier fehlt leider die angabe, um wieviele zig milliarden euro es hierbei in wirklichkeit geht. Etwas, was diesen putin-treuen oligarchen schon mal gar nicht schmecken wird. Bei geld hört solche "freundschaft" dann schnell mal auf.
So "ein bisschen" ist das gar nicht und ich bin sehr dankbar, das wir auf diesen bescheuerten hardliner-kurs von putin sehr moderat reagieren.

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megactive 21.03.2014, 01:09
4. optional

Meine Bürgeragenda 2014
= Sanktionen gegen die jetzigen "Volksvertreter":

... an Europawahl 25. Mai 2014 teilnehmen
... das Buch "Die Globalisierungsfalle" lesen,
... die LINKE wählen,
... gegen das anstehende Freihandelsabkommen mit den USA demonstrieren!

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innosent 21.03.2014, 01:37
5. Was für eine Farce

Zitat von sysop
Die Europäische Union verschärft wegen der Rolle der russischen Regierung im Krim-Konflikt ihre Sanktionen gegen Russland. Zwölf weitere Verantwortliche werden mit Einreiseverboten und Sperrung ihrer Konten in der EU belegt.
Und Deutschland will keine Waffen mehr an Russland liefern.
Das sind harte Bandagen und tut sicherlich nur einem weh.

Ich glaube Russland lacht eher über diese doch sehr ambizonierten, doch immer nur dann aufflamenden heissen demokratischen bemühungen, wenn es um irgend was geht was von Nutzen sein könnte, wie zum Beispiel Erdöl im schwarzen Meer, oder ein neuer Militärposten für die USA die sich sicher erkentlich zeigen dürften.

Lustig... nur hat man eins vergessen mit Bären spielt man nicht. Und der Russische Bär haut auch zu wenn sein muss. Also lasst vernunft und Hirn walten. Man muss sich auch nicht mit Nationalisten, Nazis und Grössenwahsinigen zusammen tun. EU und Deutschland was soll das bitte werden?

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attis 21.03.2014, 02:44
6. Die EU.....

.....sollte sich insofern mit weiteren Sanktionen vorsehen und bis zu den Wahlen im Mai in der Ukraine abwarten. Wenn die Swoboda dann noch an Schalthebeln sitzt und einer von ihr geführten Regierung beiwohnt, zieht sich die EU und die USA den Schatten der Swoboda auf sich. Es versteht sich zwar, dass der Westen keine Lust hat auf die Swoboda, aber ausdrücklich ist die Distanz der westlichen Politik zu der Swoboda nicht benannt worden. Der Westen muss ebenso die Swoboda als eher unerwünscht erachtet werden, um ein klares Verhältnis zu schaffen. Nicht, dass die Swoboda noch denkt, und mehr noch die Ukrainer nicht die Swoboda im Licht des Westens scheinen sieht. Mir gefällt es nicht, dass die EU nicht versteht, dass die Swoboda die EU nutzt. Die Loslösung der Krim allein ist nicht das Problem, die Swoboda ist ein Problem und es könnte zum aufwachsenden Problem werden - für alle. Deshalb ist die Distanz zur Swoboda dringend erforderlich. Am besten wäre es, da die Swoboda die Ukraine liebt, wenn diese Partei sich selbst auflöst und kein Parteibuch mehr annimmt. Oder zumindest sie kaum jemand in der Ukraine wählt. Man hat ja bereits China und Russland zu lange gewähren lassen, man muss nun nicht auch in der Ukraine eine Partei stumm gewähren lassen, die übers Ziel hinaus schießt und das nationale Ego personifiziert. Der Schatten der Swoboda vereinnahmt bereits die Ukraine. Ich hoffe, die Ukrainer sind klug genug, sie nicht zu wählen. Denn, wenn nicht, dann wird´s schwierig.

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Pulmoll 21.03.2014, 03:32
7. Stürmchen im Wasserglas

Deutschland ist federführend bei den Sanktionen gegen Russland.
Gehen wir davon aus, dass Russland eine Kopie von Frau Merkels Stasiakte hat.
Damit ist alles gesagt.

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Seis drum 21.03.2014, 04:05
8. optional

Angst ist alles was mir dazu einfällt. Existenz bedrohende Angst, weil man seinen Verstand nicht ausschalten kann.

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JDR 21.03.2014, 04:09
9. ...

Zitat von sysop
Die Europäische Union verschärft wegen der Rolle der russischen Regierung im Krim-Konflikt ihre Sanktionen gegen Russland. Zwölf weitere Verantwortliche werden mit Einreiseverboten und Sperrung ihrer Konten in der EU belegt.
Unverständlich bleibt, worauf die Annahme fußt, Vladimir Putin könnte die Restukraine in Frieden lassen, wenn man jetzt de facto appeasement betreibt. Der Kreml war bereit, für die Eroberung der Ukraine einen Krieg zu führen - an dieser Bereitschaft kann eigentlich kein echter Zweifel bestehen. Vladimir Putin kämpft nicht für irgeneine nationalistische Phrase oder ein paar hübsche Strände. Ihm gin es um handfeste strategische Interessen.

Für die Eroberung der Krim hat er so ziemlich alles abgestoßen, was er an Kontrolle in der Ukraine besaß. Kein prosussischer Kandidat wird in den nächsten 15 Jahren noch eine politische Perspektive haben. Damit hat Moskau keinen echten Einfluss mehr auf Kiev, der über Geheimdienstliche Tätigkeit hinausgeht. Andererseits bestehen die strategischen Interessen weiter. Für Deutschland ist es recht bequem, russisches Gas zu beziehen. Für Russland sind die Pipelines eine wirtschaftliche Hauptschlagader - und sie verlaufen durch die Ukraine.

Russland wird einmarschieren, vielleicht erst, wenn es den jetzigen Brocken verdaut hat, aber an der Perspektive gibt es kaum Zweifel. Warum auch ? Putin weiß nun, dass niemand Kiew helfen wird. Kiew selbst zeigt, dass es nicht bereit ist, zu kämpfen und Putin fühlt sich als erfolgreicher "Puppenspieler."

Es ist die zögerliche Reaktion des Westens, welche diesen Krieg auslösen wird, egal, welcher Anlass vorgeschoben worden sein wird.

Harte Sanktionen, Verstaatlichung der Pipelines durch Kiew, Blockade des Landweges auf die Krim, das sind die Maßnahmen, welche Putins Hand zwingen könnten. Möglich, dass sie den Krieg beschleunigen, aber wenn Moskau einmarschiert, kann Kiew immer noch alle hundert Meter an den Gasleitungen einen Sprengsatz anlegen. Wenn der Kreml jetzt keinen Preis für die Krim zahlt, wird Osteuropa mit Blut zahlen.

Aber ich vergaß - Vladimir Putin lässt sich ja von Argumenten überzeugen. Er prüft nicht, ob die Hand im Samthandschuh aus Stahl oder aus Watte ist.

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