Forum: Politik
Krim-Krise im Überblick: Bundeswehrbeobachter sollen auf die Krim reisen
AFP

Es wird ein Tag der Verhandlungen: International bemühen sich Diplomaten fieberhaft um eine Lösung der Krim-Krise. US-Präsident Obama droht mit einem G-8-Boykott. Zwei Bundeswehrbeobachter reisen auf die Krim. Die neuesten Entwicklungen im Überblick.

Seite 1 von 9
Neinsowas 05.03.2014, 07:53
1. unverständlich

2 Beobachter der Bundeswehr sollen also auf die Krim?....Oha,d.h. im Klartext: Die Bundeswehr mischt sich un Angelegenheiten eines anderen Staates ein - oder hat das Herr Putin mit Frau Merkel so abgesprochen?

Wie fände es Deutschland, wenn sich Bayern mit Macht abspalten wollte, dort aber bundesdeutsche Militärbasis wäre und Russland schickt dann 2 Beobachter vorbei?

Ach ja, ---Frau merkel würde dazu nur sagen: Das sind doch unsere Freunde.....vollstes Vertrauen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
VoxRatio 05.03.2014, 07:56
2.

Zitat von sysop
Es wird ein Tag der Verhandlungen: International bemühen sich Diplomaten fieberhaft um eine Lösung der Krim-Krise. US-Präsident Obama droht mit einem G-8-Boykott. Zwei Bundeswehrbeobachter reisen auf die Krim. Die neuesten Entwicklungen im Überblick.
Da wird der Opa aber mit Tränen in den Augen sagen, "dass ich das doch noch erleben darf, dass auch mein Enkel im Osten ..."

Mal im Ernst, sollten sie nicht besser Beobachter nach Kiew schicken, denn wenn irgendwo Gewalt geschieht, dann ja wohl dort!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
torquemada13 05.03.2014, 07:58
3. Hubschrauberträger für Moskau

Zitat von sysop
Es wird ein Tag der Verhandlungen: International bemühen sich Diplomaten fieberhaft um eine Lösung der Krim-Krise. US-Präsident Obama droht mit einem G-8-Boykott. Zwei Bundeswehrbeobachter reisen auf die Krim. Die neuesten Entwicklungen im Überblick.
Frage an das Spiegel Forum: Weiss jemand etwas über die Lieferung des französischen Hubschrauberträgers der "Mistral" Klasse an Moskau? Also wo wir da aktuell stehen? Der Stapellauf des Hubschrauberträgers fand ja schon in 2013 statt und hier geht es um die Lieferung von Nato Waffentechnologie an Moskau. Das letzte was ich fand datierte Anfang Februar 2014 und sagte aus, dass Moskau schon die Bewaffnung für diesen französischen Hubschrauberträger bereit hält und nur noch auf die Auslieferung wartet. Aber da hält sich Monsieur Hollande aber wieder mal sehr bedeckt. Die französische Regierung kann in solchen Dingen ja manchmal sehr pragmatisch und eigennützig handeln. Also für mich ist das Thema unter den Teppich gekehrt. Weiss jemand etwas ob dieser Waffendeal, der NATO Technologie nach Moskau liefert, noch "on" ist? web link: http://german.ruvr.ru/2014_02_06/Rus...ff-parat-6638/

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pförtner 05.03.2014, 07:59
4. Provokatiom

Das ist eine unnötige Provokation der Russen und ist nicht Aufgabe der Bundeswehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
janne2109 05.03.2014, 08:08
5. !! laßt das

Bundesregierung laßt das sein, wir haben dort nix zu tun, bitte nicht Amerika spielen die ebenfalls besser vor ihrer eigenen Türe kehren sollten.

Wenn die Krim Bevölkerung sich abspaltet ist es in Ordnung,

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rolga-75 05.03.2014, 08:09
6. Die neue ukrainische Regierung

hat vielleicht Geld, um Schulden für Gas und mindestens Rente zu zahlen. Wenn er so eine Brei gekocht, hat irgendwelche Garantie. Von wem, wäre ich gerne wissen. Wer hat das organisiert im Wirklichkeit? Ich glaube der, der jetzt dem Russland bedroht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
asedky 05.03.2014, 08:23
7. provokation?

wie kann man den ruasischen raketentest als provokation einstufen, wenn die usa von ihrem wissen zum test berichtet und bestaetigt haben?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
derandereblick 05.03.2014, 08:32
8. Strategisches Meisterstück

Nachdem sich der erste Pulverdampf verzogen hat, muss man konstatieren, dass der Punkt an Putin geht. Das begreift – auch wenn es keiner sagt - jetzt auch der Westen, daher ist das Aufheulen vor allem der Amerikaner so groß. Ohne einen einzigen Schuss hat Putin Fakten geschaffen und es geschafft, wieder auf Augenhöhe mit den Amerikanern zu sein. Die hilflosen Reaktionen des Westens konnte er absehen und wird er in Ruhe aussitzen. Wenn sich die Hysterie gelegt haben wird, wird es nicht nur keine Sanktionen geben, sondern wird man Putin im Gegenteil wesentlich stärker einbinden müssen. Strategisch eine Meisterleistung. Die Botschaft ist klar: "Schafft keine Fakten vor unserer Haustür, ohne mit uns zu reden. Und hört auf, uns einzukreisen."
PS: Wann legt Kerry eigentlich Blumen nieder für die hunderttausenden toten Zivilisten, die sein Land im Irak, in Afghanistan und in Pakistan zu verantworten hat?
PPS: Klitschko muss Kerry brav die Hand schütteln, obwohl er dank Nuland via Russland weiß, dass die Amerikaner nichts von ihm halten. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bochumschalke 05.03.2014, 08:36
9. Nun rächt es sich

dass Deutschland und Europa Jahrzehnte in Schwarzweissdenken verfallen sind: USA gut, Russland böse. Sonja Mikic kommentierte gestern brilliant. Sicher ist Putin schwierig. Ganz sicher jedoch kaum weniger Aufrichtig, als der freundliche Friedensnobelpreisträger. Wir Europäer sollten a) russische Befindlichkeiten ernster nehmen b) den Amis klar machen, dass sie sich raus halten sollten. Knarren kaufen auf Pump können sie, Diplomatie definitiv nicht!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 9