Forum: Politik
Krim-Krise: US-Republikaner dringen auf Waffenlieferungen an Ukraine
DPA

Die Ukraine bittet die USA um militärischen Beistand. Die Regierung in Kiew fordert Waffen- und Munitionslieferungen - doch Washington zögert und will Russland nicht weiter provozieren. Erstmal sollen nur Essenspakete nach Kiew geliefert werden. Die Republikaner sind empört.

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analyse 14.03.2014, 11:02
420. Wie instinktlos und gefährlich ! Meine ständige Mahnung

bleibt akut: Die USA sollen sich raushalten ! Die EU sollte die Krimkrise als Chance begreifen.Frau Merkel könnte eine Schlüsserolle spielen. Hilfsmittel:Ein Blick auf die Landkarte,Blick in die Geschichte und Kenntnis der russischen "Seele".Unverzichtbare Zutat:Langfristiges Denken !(in 20 Jahren wären auch die USA,rückblickend dankbar !)

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plagiatejäger 14.03.2014, 11:03
421. Max. Abschreckung: schmutzige Bomben

Rußland wird zwangsläufig alles verlieren. Am einfachsten wäre es, radioaktiv-schmutzige Bomben in die Hände von gekauften Russen zu geben, die für die Freiheit der Krim und dem Schutz vor russischer Ausbeutung und Sklaverei kämpfen. Mit nur einer Bombe könnte man die Insel verseuchen und für Putin wertlos machen. Langfristig gilt es, Rußland wie die Sowjetunion in den Konkurs zu führen, damit die Menschen dort endlich befreit werden von der Diktatur Putins - und westliche Lebensstandards für die Masse erreicht werden. Danach kann auch China demokrtisch werden.

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DrGrey 14.03.2014, 11:03
422.

Zitat von LDaniel
Hat Ihnen das das russische Fernsehen gesagt? Soll ich Ihnen mal ganz im Geheimen etwas verraten (wäre auch für die Putinfraktion hier mal ganz informativ): Die USA interessiert Europa kaum noch - jegliche strategische Überlegungen gehen schon länger in den Pazifikraum. Die Verpflichtungen in Europa sind eher eine Last für die USA und vor allem auf ständiges betteln von Ländern wie u.a. Polen zurück zu führen. Ein Konflikt in der Ukraine und noch dazu mit Russland (was die USA seit über 10 Jahren noch viel weniger interessiert als Europa)ist das Letzte was die USA im Moment gebrauchen können... . Die USA hatten 0,0 Interesser an einem Regimewechsel in der Ukraine (warum auch?????). Sie können jetzt allerdings nicht nichts tun, schließlich ist Russland zu weit gegangen. Aber sie tun ja fast nichts. Dass angeblich die USA hinter dem Umsturz stecken um Russland näher zu kommen ist - passen Sie auf - ein WUNSCHDENKEN von Putin. Er kommt einfach nicht damit klar, dass Russland indessen so dermaßen irrelevant geworden ist, dass die USA sich gar nicht mehr für ihn interessieren. Dass jetzt die Republikaner solche Töne spucken ist ein rein innenpolitisches Thema um Obama als schwach dazustellen - ansonsten interessiert die Republikaner die Ukraine auch kaum.
Versuchen sie den Beweis zu führen, warum ein Süchtiger
von seiner Sucht losgekommen ist?
Der Süchtige ist hier die USA und die Sucht sind strategische
Interessen. Wer soll ihnen dass mit dem Entzug abnehmen?

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michel28 14.03.2014, 11:04
423. Der 385. Chefstratege meint

" Die USA interessiert Europa kaum noch - jegliche strategische Überlegungen gehen schon länger in den Pazifikraum."
Genau deshalbhaben sie hier noch 60.000 GIs und Atombomben in Büchel, deshalb wollen sie Raketen in Tschechien und Pole aufstellen, deshalb haben sie in Bad Aibling und sonstwo ihre Spitzelstationen, deshalb hören sie die deutsche Regierung und deren Untertanen ab.
Na, gut, Deutschland liegt im Pazifik.

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bernd_marzi 14.03.2014, 11:04
424. optional

Ich möchte bitte schön per Volksabstimmung gefragt werden, bevor unsere Regierung Sanktionen gegen Russland verhängen, deren Folgen in schlimmsten Fall die gesamte Menschheit vernichten können. Die Problematik ist zu groß, als dass man solche Dinge ein paar Politikern überlassen könnte.

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maburayu 14.03.2014, 11:04
425.

Zitat von DrGrey
Begangene Fehltritte der EU (s. Lybien) sind nicht vergessen,.
War eine UN Resolution, ok eine diskutable. Dann schon eher Mail, das war ein nicht wirklich erlaubtes Eingreifen von Frankreich.

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hikaru 14.03.2014, 11:04
426. optional

Die USA mal wieder im Blindflug wie schon in Syrien. Ich frage mich, ob nicht die USA die eigentliche "ehemalige Weltmacht" sind und die Russen die zukünftige erneute Weltmacht. An Putin-Russland wird sich die US-Regierung lächerlich machen und ihre tiefe Schwäche vorführen wie schon in Syrien. Putin wird am Ende der ganzen Welt vorführen, wie begrenzt die Macht der USA ist. Zu bedenken: Russland exportiert Gas+Öl. Die USA importieren, v.a. aus den Golf-Staaten, die längst die heimlichen Herren der US-Regierung geworden sind.

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l.augenstein 14.03.2014, 11:04
427.

Zitat von RenegadeOtis
"Expansionsgelüsten"? Naja, die NATO hat schließlich das Beitrittsgesuch der Ukraine abgelehnt. Ich würde die Diplomatie bemühen. Verträge - keine Zusagen! - abschließen, die eine Osterweiterung der NATO nur sehr begrenzt oder gar nicht zuläßt. Bilaterale Verträge mit möglichen Beitrittskandidaten suchen und diese wirtschaftlich auf Augenhöhe einbinden. So dass diese erkennen: Es bringt mehr mit mir zusammen zu arbeiten als mit der NATO. All dies hat Rußland nicht getan.
Ja, 1989 oder 1999 abgelehnt, letzte Woche hat Rasmussen die Mitgliedschaft und sofortige Hilfe angeboten. Ablehnen ist für mich etwas anderes!

Ihren weiteren Ausführungen stimme ich voll und ganz zu!

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Periklas 14.03.2014, 11:07
428. Syrien und Assad

Die Polarisierung amerikanischer und russischer Kräfte in der Ukraine verhindert, die inakzeptable Haltung der Ukraine zum Assad Regime. Die Mehrzahl von Waffenlieferung kam aus der Ukraine, dem europäischen Rumänien und Bulgarien. Alle drei Staaten dementierten. Frau Merkel wäre gut beraten in der Öffentlichkeit die Haltung Moskau zu vertreten. Eine Kontrolle bzw das Referendum auf der Krim würde die Katerstimmung in Kiew und die Verantwortung der bisherigen ermittelten Taten bestätigen.

"So kündigte die Regierung in Damaskus den Kauf von zehn Flugzeugen aus der Ukraine im Wert von 370 Millionen US-Dollar an." Diese Meldung istvom März 2013.

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frageum 14.03.2014, 11:07
429. Es gibt wenig pro-russische

Zitat von tinosaurus
pro-rusischen Foristen kann ich nur schreiben, dass sie in der Wahrnehmung sehr einseitig liegen. Putin spielt hier den Aggressor. Die Nato hatte der Ukraine tatsächlich Unterstützung und Beistand zugesagt im Falle einer besonderen Situation. Dafür hat die Ukraine auch ihre Atomwaffen abgerüstet. Jetzt wären eigentlich die Amerikaner in der Pflicht, auch militärisch zu helfen. Aber ich glaube nicht, dass hier ein echter Krieg bevorsteht. Das will die Nato nicht wirklich. Und die Menschen sicherlich auch nicht. In meinen Augen spielt Putin mit dem Feuer, aber ganz so blöd kann er nicht sein.
Foristen. Die wissen nämlich genau, wie es z.B. um die Meinungsfreiheit und Menschenrechte, etc. in Russland bestimmt ist. Es geht den meisten nur darum, dass versucht wird einseitig von dieser Eskalation zu berichten. So stümperhaft die westlichen Regierungen auf das geopolitische Schachspiel Putins reagieren, so dilettantisch wird in den Medien darüber berichtet. Kein Mensch ist ein Engel, doch Putin ist nicht der einzige Teufel, nur weil ständig über ihn und seine Verbrechen berichtet wird, und die anderen maximal Randnotizen sind, die die wenigsten mitbekommen.
Diesen Foristen geht es um das Verständnis verschiedener Kulturen, und einer politischen Empathie, die man seit dem Mauerfall abgelegt hat, und sich renitent deren Wiederfindung verweigert.
Was es nun nicht braucht, sind bockige Sanktionierer in stillen Kämmerchen, sondern Strategen vom alten Schlag, die auf die Bühne nach Moskau gehen und Auge in Auge mit Putin verhandeln. Wer das verkennt, kennt das russiche Volk nicht.
Doch die EU-Sanktionierer sind verwöhnt von unterwürfigen Regionen und Regierungen, die für etwas mehr Geld ihre Prinzipen und Identität rasch über den Haufen werfen.

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