Forum: Politik
Krim-Krise: USA stoppen militärische Zusammenarbeit mit Russland
AFP

Die USA setzen in der Krim-Krise mit Russland auf Isolation. Washington stoppte die militärische Kooperation mit Moskau und droht nun mit weiteren Schritten. Obamas Chefdiplomat Kerry ist auf dem Weg nach Kiew.

Seite 2 von 10
Atheist_Crusader 04.03.2014, 07:29
10.

Zitat von sysop
Die USA setzen in der Krim-Krise mit Russland auf Isolation. Washington stoppte die militärische Kooperation mit Moskau und droht nun mit weiteren Schritten.
Oh hey, man kann also DOCH mehr tun als wertloses Gelaber wenn Jemand etwas tut was einem nicht gefällt. Liebe Bundesregierung, bitte Notizen machen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wurst.hans.91 04.03.2014, 07:32
11. Wenn die EU und die Amis keinen Krieg wollen,

dann müssen sie einlenken. Und sie werden einlenken. Obama wird ein weiteres Mal sein Gesicht verlieren. Und die EU wird auch dumm da stehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
laurismauris 04.03.2014, 07:32
12. Was fehlt in der Chronologie der Krise?

Ganz eindeutig fehlt die Postenverteilung in der neuen ukrainischen Regierung, die Nuland mit ihrem Botschafter abstimmte. Und die Frage nach der Verhältnisnismaßigkeit: Wie würde sich Nulands Chef verhalten, wenn Putin eine ihm genehme Regierung in Mexiko installierte?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
XenonLJ 04.03.2014, 07:34
13. Viele Köche verderben den Brei

bzw. die Suppe, welche in diesem Fall von Janukowitsch ordentlich versalzen wurde. Ich halte Putin ebenso für gefährlich. Nicht weil ich ihn persönlich kenne, sondern weil er seit Jahren scheinbar Gottgleich über Sein oder Nichtsein entscheidet - ich nicht weiss, wer ihn berät bzw. ob er mittlerweile nicht Beratungsresistenz geworden ist. Wie schon beschrieben, ich kenne ihn nicht. Ich halte es für Richtig, ihn und seine Truppen im Auge zu behalten und sich für alle Eventualitäten Bereit zuhalten. Allerdings sollte jedem auch klar sein, die USA hat kein wirkliches Interesse, dass es zwischen der EU und Russland gut läuft. Je mehr es zwischen uns eine Krise gibt, umso mehr wird die USA als sicherer Anlegehafen erweisen. Der Dollar und die Aktien steigen wieder. Letztendlich zahlt nicht nur Putin den Preis - sondern auch wir in Europa. Die Ukraine konnte bis in die 50er ohne die Krim leben und kann es 2014 auch wieder. Es war jedem Krisenberater klar, dass die Krim Putin zu wichtig sein würde. Dieses Spiel von Reaktion und Gegenreaktion u. dem einleuten der kriegerischen Propaganda ist beängstigend - und unglaublich Dumm. Klar ist aber auch, ein Supereurasien will auch Putin nicht. Nicht klar ist, ob er sich mit der Krim allein zufrieden gibt. Fakt ist: es geht gerade "nur" um die Krim; alles andere sind Spekulationen. Natürlich müssen die Ukrainer nun wachsam sein. Aber auch denen muss klar werden, manche Revolutionen haben ihren Preis. Die Krim zu verlieren ist Schmerzhaft, aber zu verkraften.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Tikotako 04.03.2014, 07:37
14. Die sogenannte Helden aus Kiew

Die Ukrainer werden heute ihre Waffen an den Russen abgeben und Morgen werden sie ihre Unterhosen abgeben. Das war´s mit den Revolutionshelden aus Kiew. Sie werden die internationale Gemeinschaft bitten, den Krim und Ost-Ukraine von den Russen befreien und an Ukraine zurückgeben.
Die ukrainischen Nationalisten appellieren an den Tataren, gegen Russen zu kämpfen, Attentate auszuüben. Wenn die Russen die Tataren töten, dann wird die Türkei aktiv. In der Türkei leben viel mehr vertriebene Tataren als in Krim. Schließlich meine Großeltern sind eine davon.
Wer nicht kämpft, hat verloren. Im Fall Ukraine ist dieser Spruch ein Volltreffer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
codek 04.03.2014, 07:37
15. Kindergarten

Ein ganz schlechter Zeitpunkt gerade, USA geht es nicht gut EU hat ne Menge Schwierigkeiten und viele aufstrebende Staaten mussten Entwerten. Jetzt spielen die Politiker Ihren Trumpf aus und suchen nach Möglichkeit eigene Probleme mit anscheinend brennenden Themen zu vertuschen und zu verstecken. Falls jetzt die Wirtschhaft anfängt zu stottern, dann hat man ja einen Buh Mann Putin, der für die gesamte Misswirtschaft verantwortlich ist. USA und Europa sollten sich schleunigst um eigene Problem kümmern, diese werden nicht einfach verschwinden. Seit 6 Monaten schafft es unsere Politik sich nicht zu einigen, seit 6 Monaten koalieren sie immer noch und keine wichtigen Gesetzesänderungen werden umgesetzt. Die Lösung in der Ukraine sieht nach Gespräch aus und nicht nach Isolierung, wie früher in der Schule, setzt im einen Eselshut auf und schickt in in die Ecke. Das ändert gar nichts....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jean1057 04.03.2014, 07:44
16. Militärische Zusammenarbeit ?

Ich nehme an das Mr. Yes we can doch schon realisiert hat das Russland und China schon enger militärisch zusammen arbeiten, wie zB
gemeinsame Marine Manöver im Pazifik im Jahre 2013 und geplanntes Marine Manöver im Ostchinesischen Meer diese Jahr ?
Tolle Strategie von Obama 2 Blöcke gegeneinander aufzubauen.
Ist das nun Dummheit oder Strategie ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
warndtbewohner 04.03.2014, 07:44
17. Und wir................

sollten unsere militärische Zusammenarbeit mit den USA drosseln. Wir werden doch nur benutzt. Rußland ist Westeuropa viel näher und wir haben gemeinsame wirtschaftliche Interessen. Außerdem hängen Wirtschaft und Privathaushalte zu 35 Prozent von russischem Gas ab. Möchte mal die Gesichter sehen wenn der Gasfluß gestoppt wird. Nein, Merkel muss sich ganz klar von der harten US Linie distanzieren um Schlimmeres zu verhüten. Entspannung ist angesagt statt Scharfmacherei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
veremont 04.03.2014, 07:44
18. 19. Jahrhundert

Zitat von sysop
Die USA setzen in der Krim-Krise mit Russland auf Isolation. Washington stoppte die militärische Kooperation mit Moskau und droht nun mit weiteren Schritten. Obamas Chefdiplomat Kerry ist auf dem Weg nach Kiew.
Obama, Chef der Sandkiste will nicht, dass andere mitspielen. Wenn hier einer mit Sand schmeißt, dann die USA - alle anderen haben sich brav hinzuhocken und den Blick gesenkt zu halten.

Was mich auch hier wieder wundert: scheinbar werden nur Drohungen ausgetauscht und niemand versucht eine friedliche Lösung zu erarbeiten. Die USA verhalten sich in diesem Fall auch nicht viel anders als im 19 Jahrhundert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jkl21 04.03.2014, 07:51
19. Diplomatie und Neuwahlen anstatt Machtdemonstrationen

Um sich als außenstehender überhaupt noch eine Meinung zu erlauben, müssen schnell geordnete Neuwahlen das Diplomatieziel sein. Diese sollten von gemeinsamen zusammengestellten Wahlbeobachtern aus Europa und Russland begleitet werden. Zugelassen werden sollten Parteien, die alle Menschen der Ukraine unabhängig Ihrer Abstammung akzeptieren. Es wird Politik gewählt und nicht Nationalismus. Amerika täte gut daran etwas zurückhaltender zu reagieren, um nicht in den Verdacht zu Geräten nur zu handeln um einen eurasisch starken Bund zu verhindern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 10