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Kriminelle Großfamilien: CDU fordert gemeinsames Vorgehen gegen Clan-Kriminalität
Paul Zinken/ DPA

Sie betreiben Drogenhandel und illegales Glücksspiel und schotten sich ab: Die CDU will härter gegen kriminelle Familienclans vorgehen. Dazu sollen sich Bund und Länder besser abstimmen.

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sabine_fauer 14.09.2019, 11:50
1. Ganze Familie ab ins Loch!

einfach als kriminelle Vereinigung behandeln. Hat bei der RAF und ähnlichen Banden auch geklappt. Armes Deutschland.

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K:F 14.09.2019, 12:22
2. Clans sind keine Linken

CDU war bisher von der Clankriminalität nicht betroffen, sondern größtenteils nur das normale Bürger. Wären die Clans Linke gewesen, hätte die CDU schon lange zugeschlagen. So betraf es nur die Bürger und nicht die staatliche Macht, die die CDU gewohnheitsgemäss immer für sich beansprucht hat. Jetzt greift die AFD an, mit "Sicherheit ". Und damit in die Domäne der CDU. Wählerstimmen gehen flöten. Also Machtverlust ist die Folge. Jetzt sucht die CDU sich des Themas "Clankriminalität" herr zu werden.

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telarien 14.09.2019, 12:22
3. Worte im Wind

Natürlich wäre hier ein konsequentes Vorgehen sinnvoll. Aber der kleine Polizeibeamte hat da mein Mitgefühl, denn er wird von der Politik allein gelassen.

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sholsth 14.09.2019, 12:23
4. Alles Vermögen ohne Nachweis muß eingezogen werden

Es ist völlig absurd, dass Menschen, die Jahrzehnte nie Steuern gezahlt haben, plötzlich im 100.000 Euro Auto rumfahren und behaupten, dass Geld gewonnen oder aus dem Ausland bekommen zu haben, dafür aber keinerlei Belege vorweisen können. Ich erlebe das in meinem Beruf leider täglich und diese Untätigkeit des Staates unterwandert das Rechtschaffende Verhalten ganzer Bevölkerungskreise, denn der Staat zeigt damit deutlich: Verbrechen lohnen sich. Zumindest in Deutschland!

Dieses ganze Geld muß ohne rechtliche Risiken zugunsten der Staatskasse eingezogen werden können. im Zweifel ist es einzuziehen. Es muß wieder einen Wert haben, Geld versteuert zu haben, wie es in Finnland, Schweden und UK der Fall ist.

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peterle3 14.09.2019, 12:29
5. Ein ganz neues Thema ;-)

Lt. Wikipedia geht das Thema auf die 80er Jahre zurück. 2003 wurde ein SEK-Angehöriger von einem Clan-Mitglied erschossen. Schön, dass die CDU zumindest in diesem Thema aufwacht.

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demiurg666 14.09.2019, 12:30
6. @1

Was Sie meinen ist Sippenhaft. Das wurde weder bei der RAF noch sonstwo in Zeiten der BRD gemacht. Ihr Vorschlag erinnert eher an die Zeiten bevor es eine BRD gab. Oder wahrscheinlich auch in der DDR. Mit Demokratie, Menschenrechte und moderner Rechtsprechung hat Ihr Vorschlag nichts gemein. Das heißt nicht, dass ich nicht auch ein starkes Durchgreifen des Staates befürworte aber im Gegensatz zu Ihnen möchte ich keinen Rückfall in die Nazizeit.

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damianschnelle 14.09.2019, 12:32
7. Ach

doch schon? Und nach wie vielen Jahren ses Wegschauens? Warum nur soll ich das diesmal glauben? Fragen über Fragen.

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Martin98 14.09.2019, 12:35
8. Clan-Kriminalität

Basiert darauf, dass in einer Parallelgesellschaft alle am gleichen Ziel arbeiten Macht und Vermögen anzuhäufen. Dabei sucht man natürlich die Gesetzeslücken und die Naivität der Restgesellschaft. Solange immer wieder betont wird, dass ja nicht alle kriminell sind ist das System noch nicht verstanden. Das erbeutete Vermögen der kriminellen wird natürlich von den nicht kriminellen verwaltet und investiert. Als seriöse Geschäftsleute erhalten sie Zugang zu Politik und Gesellschaft. Die Unterwanderung von Polizei und Justiz dürfte genauso zum Plan gehören. Es dürfte in den meisten Fällen ein Irrglaube sein, dass Integration stärkwr wirkt als die Familienbande.
Die Beweislastumkehr ist bei unklaren Vermögen ist die einzige Chance. Wer als mittelloser Flüchtling kommt und dann irgendwann Immobilien für Millionen besitzt ohne jemals Steuern gezahlt zu haben kann nicht legal daran gekommen sein.
Allerdings können ja immer noch Verwandte aus dem Ausland bestätigen, dass das Geld von ihnen stammt. Da fragt dann keiner mehr wie die an das Geld kommen.

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spon-facebook-1309741261 14.09.2019, 12:39
9.

Zitat von demiurg666
Was Sie meinen ist Sippenhaft.
Bei Beate Z. war eine Verurteilung auch möglich ohne daß eine Tatbeteiligung nachgewiesen wurde; Mitwisserschaft hat man angenommen. Das könnte zumindest im engen Familienkreis von Clanmitgliedern vielleicht auch angenommen werden, Haushaltsführung (Unterstützung i.w.S.) u.a. sowieso. Analog wird ja auch bei den IS Rückkehrerinnen argumentiert.

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