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Kriminelle Großfamilien: Wie lange wollen wir noch zusehen?
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In den USA gibt es das "three strikes law": Bei der dritten Verurteilung erhält jeder Delinquent automatisch eine schwerere Strafe. Wäre das ein Modell, um mit der Clan-Kriminalität fertig zu werden?

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citizen01 17.05.2019, 10:26
290. Einige Foristen stört die große Zahl der Gefängnisinsassen in den USA.

Anscheinend ist es besser, Vielfachstraftäter der Öffentlichkeit aufzuerlegen. Die Opfer haben eben Pech, die Fürsprecher von Milde und Verständnis erfreuen sich inzwischen an der Statistik, die mal wieder andere erwischt hat.

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citizen01 17.05.2019, 10:27
291. Einige Foristen stört die große Zahl der Gefängnisinsassen in den USA.

Anscheinend ist es besser, Vielfachstraftäter der Öffentlichkeit aufzuerlegen. Die Opfer haben eben Pech, die Fürsprecher von Milde und Verständnis erfreuen sich inzwischen an der Statistik, die mal wieder andere erwischt hat.

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emil7685 17.05.2019, 10:28
292.

Zitat von blueberry1968
Ach Herr Fleischhauer, Nun zeigen Sie also mal wieder ihr wahres Gesicht, nämlich der AFD in die Karten spielen. Billiger Versuch. Ihr AFD Sprech wird hier keiner vermissen. Viel Spaß beim Focus.
Habt ihr Verantwortlichen beim Spiegel und bei Spiegel online denn angesichts der unglaublichen Menge dieser Beiträge keine Bedenken dass euch euer Blatt und euer Onlineauftritt vollkommen entgleitet?
Selbstredend gibt es einen Unterschied zwischen SPON und dem Print-Spiegel, aber wenn man betrachtet was in den letzten zehn Jahren aus SPON und dem dazugehörigen Diskussionsforum geworden ist wird es einem nur noch himmelangst. Ich bin hier fast von Anfang an dabei; und kann mich wirklich nicht erinnern dass es hier früher einen derart unfassbar hohen Anteil an völlig hohlem Gepöbel gab.

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A-K 17.05.2019, 10:29
293. Zur Klarstellung

Zitat von Justitia
Sie missverstehen hier etwas sehr gründlich. Die Forderung nach Strafverfolgung von Straftätern aus einer bestimmten Personengruppe ist alles andere als ein Fall der Volksverhetzung. Die Forderung besteht ja nicht wegen der ethnischen oder familiären Zugehörigkeit, letztere wird lediglich dazu verwendet um die Organisationsform der kriminellen Vereinigung beschreiben zu können.
Ich denke nicht, dass hier ein "Missverständnis" vorliegt und präzisiere das gerne. Zunächst erheben die hier von Art. 130 StGB kontrahierten Damen und Herren nicht lediglich eine Forderung nach "Strafverfolgung", sondern nach Strafverschärfung (zB "three stikes"). Und zwar nach genereller, selektiver Strafverschärfung. Generell, weil sie unabhängig von der jeweiligen Deliktform (Diebstahl, Nötigung, Körperverletzung, u.s.w.) gelten soll und selektiv, weil sie offensichtlich nur auf kriminelle Täter aus dem Umfeld von "Clans", nicht aber auch kriminelle Täter aus Umfeldern anderer Sozialgruppierungen (zB Kartellen, Konzernen, Vereinen, mafiosen Strukturen, etc.) abzielen soll. Die Zugehörigkeit zu einem "Clan" ist idZ nicht lediglich ein Beschreibungsmerkmal für eine ansonsten rechtsfolgenlose Täterdifferenzierung, sondern ein (gewünschter) verschärfender Straftatbestand! Zu dem Wunsch nach genereller selektiver Strafverschärfung bestimmter Personengruppen aufgrund der Familen- bzw. "Clan"-Zugehörigkeit gesellt sich ein hochgradig emotionales und engagiertes (offenes oder sublimiertes) Gefühl von Verachtung bis Hass, mit welchem die betreffenden Damen und Herren ihren "juristischen Vorstellungen" hier im Forum Ausdruck verleihen.
Es handelt sich um Beiträge die geeignet sind, den öffentlichen Frieden zu stören, weil und soweit sie gegen eine durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe (die sog. "Clans"), mithin gegen Teile der Bevölkerung wegen ihrer Zugehörigkeit zu solchen "Clans" zum Hass aufstacheln, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordern und die Menschenwürde anderer dadurch angreifen, dass sie solche Clans oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einem solchen "Clan" beschimpfen, böswillig verächtlich machen oder verleumden.
Ich denke, ich muss ihnen keine Hilfestellung beim Auffinden entsprechender Beiträge in dieser Kolumne leisten, auf die Art. 130 StGB explizit zutrifft und anwendbar ist ;-). Für die konstruktive Bearbeitung weiterer "spitzfindiger dogmatischer Einwände" stehe ich Ihnen aber (wie es meine Zeit zulässt) gerne zur Verfügung.

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bikemike 17.05.2019, 10:36
294. ...Untätig , hilflos, gleichgültig ...

ioch sehe das nur als ein Beispiel von vielen .
Deutschland ist jahrzehntelang eigentlich nicht regiert, sondern nur verwaltet worden. Oftmlas wurde nur halbherzig repariert , wo eine komplett Sanierung notwendig gewesen wäre.
Der zum Wahn gewordene Zwang zur schwarenz Null ( ist jetzt Bundestagspräsident ) hat u.s dazu geführt , dass ein rigoroses Sparprogramm , Polizei, Verwaltung und Gerichte komplett ausgedörrt hat. Es fehlt an Pwersonal, Sachmitteln , aber auch an einer vernünftigen Bezhalung.
Unweilgerlich muss sich ein frustrierender Fatalismus einstellen , wenn Mehrfachstraftäter nach der Verhaftung wiederum auf der Strasse zu finden sind um wieder Straftaten zu begehen, weil Kapazität zur zeitgerechten Durchführung der Verfahren fehlen , keine Haftplätze vorhanden sind, oder durch eine falsch verstandene Liberalität falsch geurteilt und gehandelt wird.
Die scheinbare Ohnmacht schwächte die Polizei und Justiz und stärkt die Starftäter.
Azus purer Angst als rassisten oder Rechts verschrien zu werden traut man sich offensichtlich auch nicht gegen Minderheiten vorzugehen. Lt.Grundgesetzt darf aber auf Grund seiner Herkunft , Religion und Staellung keiner Benachteiligt , aber auch nihct bevorzugt werden.
Der Saat muss sich hier also wieder befähigen und das Recht nur konsequent umsetzen. Letztlich sollte man auch nicht davor zurück schrecken Ausländer, oder Personen mit doppleter Staatsangehörigkeit auszuweisen , wenn sie mehrfach straffällig geworden sind und ihnen eine Integration in die Gesellschaft offensichtlich nihct gelingt.
Konsequenz und Präsenz in der Öffetlichkeit in der Durchsetzung des Rechts ist notwendig aber auch nur dann wirksam, wenn die Gerichte in der Lage sind Verfahren zeitnah durchzuführen.
Ich galbe das unsere Gesetze gut sind und in der überwiegenden Zahl auch ausreichend sind., sie müssen ur konsequenter angewandt werden.
Welches Strafmaß in einzelnen Fällen objketiv angemessen ist wird vielelicht immer ein Streitpunkt bleiben , weil auch die öffentliche Meinung da ein schlechter Ratgeber ist. Das ist aber ein vorübergehendes Thema , da auch Richter bestandteil dieser Gesellschaft sind und die Lebensrealitäten wahrnehmen. Auch diese Unabhängigleit hat sich bewährt.
Den Amerikaner hat das " Three strikeslaw" nicht sicherer gemacht. Hier sollte man eher verstärkt mit Prävention, Schulsolzialarbeit , Streetworker etc. gezielt gegensteuern. und Hilfen anbieten

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downloaddude 17.05.2019, 10:39
295.

Zitat von sozialismusfürreiche
Ohje. In den USA sind die Gefängnisse randvoll, mehr als überbelegt. In Zeltstädten sind dort Gefangene untergebracht. Wieviel %-nochmal der US-Amerikanischen Bevölkerung ist in Gefängnissen derzeit untergebracht? 5% der Weltbevölkerung sind Amerikaner. 25% der weltweiten Gefängnissinsassen sind Amerikaner. Also jeder 4 Gefängnisinsasse ist US-Amerikaner. Stand 2013 gab es in den USA 2,2 Millionen Gefängnisinsassen. Das sind 2,2% der Bevölkerung im straffähigen Alter (das teils und lokal mit 7 Jahren beginnt), die entweder im Gefängnis sind, auf Bewährung oder zur Haftaussetzung. ICH will solche Gefängniss-Zustände nicht in Deutschland, Hr. Fleischhauer. Ich will kein 3-Strikes. Das bringt nichts wie man in den USA sieht. Was ich will sind viele Leute in den Ermittlungsbehörden, bei den Staatsanwaltschaften und in den Gerichten. Ich möchte das Prozesse zeitnah gemacht werden. Ich war 2x in meinem Leben als Zeuge vor Gericht. 1x habe ich beobachtet wie eine größere Gruppe eine Person aus einer Gruppe von 3 dermaßen zusammengeschlagen haben, dass dieser bewusstlos liegen blieb und am Ende hat er noch 4-5 Tritte gegen die Seite und Kopf bekommen. Und die Polizei, die über der U-Bahn-Station ihre Wache hatte geschlagene 10-12 Minuten brauchte, um aufzutauchen. Bis dahin waren alle über die Berge. Das andere Mal ähnlich. Die Polizei brauchte ebenfalls 10-12 Minuten, um 200 Meter um die Ecke zurückzulegen. Nur dieses Mal stand ich zusammen mit einem anderen als Streitschlichter zwischen 2 aufgepumpten die einen Afrikaner KO treten wollten. Das Verwickeln in das Gespräch und schlichten hatte lange Zeit super geklappt, nur kam und kam die Polizei nicht. Als sie sich dann doch mit tatü-tata ankündigte und die Aggressoren ihre letzte Chance sahen setzten sie an uns vorbei und haben den Afrikaner doch noch zusammengeschlagen und ebenfalls am Boden liegend gegen die Seite und Kopf getreten. Ich habe SOOO einen Hals auf die Polizei deswegen. Aber noch trauriger. Es dauerte 9 Monate bis zur Gerichtsverhandlung. Es war schon schwierig genug in der Streßsituation den Überblick zu behalten, geschweige denn wer was getan und gesagt hatte. Oder gar die Gesichter zu merken zur Identifikation. Man gibt das eine bei der Polizei zu Protokoll und 9 Monate später ist alles weg und man gibt vor Gericht einen Stuss wieder. Das Hr. Fleischhauer ist das Problem. Und nichts Anderes!
Das die Gefängnisse dann zu voll werden, kann m.E. nach nicht das Argument sein. Dann muss man die Kapazitäten halt ausweiten. Hier geht es darum, dass die Bevölkerung nachhaltig vor solchen Monstern geschützt wird und entweder werden sie weggesperrt oder ausser Landes geschafft.
Der 2. ganz wesentlich Punkt ist das Geld. Hier gibt es ja offenbar schon erste Erfolge. Nicht nur, dass dieses Clan-Volk auch noch Stütze kassiert, sie verdienen mit kriminellen Handlungen irrsinnig Geld, welches dann logischerweise am Finanzamt vorbeigeführt wird. Dort muss man ansetzen, denn wenn man den Bubis ihr Spielzeug (Bentley etc.) wegnimmt, gehen sie vielleicht freiwillig woanders hin.

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opagila 17.05.2019, 10:40
296.

Vor einigen Jahren wurde die Clankriminalität noch klein geredet. Wir brauchen mehr Verurteilungen, wir brauchen mehr Polizisten und keine Richter und Politiker, die mit Sozialgedusel kommen. Es muss kontrolliert werden wem die Autos und Immobilien gehören. Die Nachsicht der letzten Jahrzehnte bekommen wir jetzt zu spüren.

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robeuten 17.05.2019, 10:40
297. naja,

bin ja grundsätzlich bei Herrn F., aber:
a) schon jetzt steht es jedem Richter, jeder Richterin frei, den bekannten Vorstrafenkatalog in die Urteilsfindung miteinzubeziehen - ändert aber nichts, wenn der Clan weiß, wo das Haus des Richters wohnt... hier bräuchte es klare Gesetze mit klaren Mindeststrafen!
b) "three strikes" sorgen dafür, daß in den USA eine Knastindustrie floriert, wo junkies und Abgehängte wg. Banaldelikten in Wiederholung jahrelang einfahren - das will ich in "meinem" Land explizit nicht!
c) viel wichtiger als Knast ist ENTEIGNUNG des kriminell angeeigneten Eigentums, und konsequente Abschiebung in den Libanon.

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rwachsmu 17.05.2019, 10:40
298. Im Kopf von Jan Fleischhauer

muss es ziemlich düster und eindimensional aussehen. Da terrorisiert ein tumber Gewalttäter seine Nachbarn. Er ist Mieter in einem Haus, welches, kurios, einer Frau gehört, mit der er ein Kind hat. Seine Vermieterin ist auch sonst von der üblen Sorte, zahlt Strom und Abgaben nicht, hält also ihre Vermieterpflichten nicht ein.
Dagegen soll jetzt fragwürdiges Wegsperren von Intensivtätern helfen? Warum kommt der Jan nicht auf das Naheliegenste? Die Vermieterin, die, die sich auch sonst nicht kümmert und ihre Pflichten verletzt, müsste diesem Horrorrabauken eigentlich sofort kündigen und ihn aus dem Haus entfernen. Das wäre ihre Pflicht als Vermieterin und die Mieter hätten bis dahin das Recht auf hohe Mietminderung. Macht sie aber nicht.
Warum stellt sich Jan nicht die Frage, was hier schiefläuft, politisch, rechtlich und im Behördenhandeln, bzw. Behördenunterlassen? Dann hätte er sinnvoll fordern können, dass man dieser üblen Vermieterin untersagt, Wohnungen zu vermieten, Mietshäuser zu besitzen. Tja und warum enteignet man solche Vögel nicht, nimmt solche Mietshäuser in den öffentlichen Bestand und verwaltet und vermietet diese dann richtig und zum Wohle der Mieter und der weiteren Nachbarn? Auch hier hätte Jan erkennen können, dass es an rechtlichen Regelungen mangelt, dass es an behördlicher Organisation und Manpower mangelt. Ja, und dann hätte Jan auch ein Handeln des Gesetzgebers und der Behörden genau in diesem Zusammenhang fordern können.

Stattdessen fabuliert er jenseits unserer Verfassung über three strike law. Das macht er, damit sich hier alle empören oder entblöden. Weil ihm das nützt. Die Sache ist ihm doch egal. Er wohnt da ja nicht. Jetzt verbreitet er sein rechtes Gestänkere im Focus. Das ist schade. Dort trifft er auf noch mehr jasagende Leser.

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baba55 17.05.2019, 10:50
299. Jahrzehnte weggeschaut

Das lief dann unter bunt und tolerant. Aus Imagegründen oder kurz vor Wahlen wird dann mal so getan als ob man etwas täte.
Adieu SPIEGEL. Fleischhauer war fast der Einzige, den man beim SPIEGEL noch lesen konnte ohne Kopfweh zu bekommen. Die meisten anderen Artikel sind durchideologisiert und meist gezielt ohne Kommentarfunktion, damit ja kein Widerspruch erfolgen kann und man ungestört in der SPIEGEL-Blase leben kann. Halt wie oft: Vielfalt proklamieren aber real andere Meinungen möglichst nicht zu Wort kommen lassen.
Deshalb ist wohl auch keine Sternchenauswahl bei guten Leser-Kommentaren möglich, wie bei ZEIT, FAZ , WELT üblich.
Wie lange es den SPIEGEL wohl noch geben wird?

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