Forum: Politik
Kriminelle Großfamilien: Wie lange wollen wir noch zusehen?
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In den USA gibt es das "three strikes law": Bei der dritten Verurteilung erhält jeder Delinquent automatisch eine schwerere Strafe. Wäre das ein Modell, um mit der Clan-Kriminalität fertig zu werden?

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xxgreenkeeperxx 17.05.2019, 19:37
420. Bin auch der Meinung ...

... dass Clankriminalität in diesem unserem Land seitens der Regierung durchaus gewollt ist und deshalb auch nur mit minimalem Aufwand bekämpft wird. Einerseits motiviert sie den deutschen Steuerzahler für den Law & Order Staat, für den er gerne die Steuern zahlt, andererseits kann dieses Geld für den Überwachungsstaat ausgegeben werden, dessen Schirm dann über alle ausgespannt wird die den Staat in Frage stellen. Da die Clans das Land "der Ungläubigen" für ihre Interessen mit finanziellen Gewinnen clever nutzen und deshalb (von religiösen Spinnern mal abgesehen) nicht verändern wollen ist deren Überwachung eher marginal. Andererseits halten diese Clans das Volk so in Atem, dass für die wichtigen Probleme, z.B. die ungleiche Verteilung der geschaffenen Werte in unserem Land, die steigenden Rüstungsausgaben, die fortschreitende Umweltzerstörung und was mir sonst so gerade alles nicht einfällt, gar keine Zeit mehr zum nachdenken bleibt. Also für beide eine win-win-Situation, die es so lange wie möglich zu erhalten gilt. Wichtig ist dass die Nation E-Tretroller fährt und sich ansonsten von "der Straße" fernhält. Und die gelben Westen bleiben gefälligst im Schrank. Das nennt man das"teile und herrsche"-Prinzip. Funktioniert in Deutschland aus meiner Sicht mit Frau Merkel als Bundeskanzlerin sehr gut. Warum sollte man das ändern?

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nobody_incognito 17.05.2019, 19:50
421.

Zitat von Thedenell
... hier schon schreibt, so sehe ich das auch. Denn: Mit der Angst der Bürger lässt sich prima regieren. Und nicht nur heute, das war schon immer so. Angst regiert die Welt.
Alle Angst wurzelt in der (eigenen) Unvernunft. Im Prinzip sind jene das auslösende Moment, die etwas zuuu mutig, respektive skrupel- bzw. hemmungslos sind.

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ambjoernsen 17.05.2019, 19:57
422.

Zitat von vandertheken
Nicht viel hinzuzufügen.
Was ist denn Ihrer Meinung nach hinzuzufügen? Ein großes Schweigen?

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spigalli 17.05.2019, 20:05
423. Kaution mit Sicherungsleistung aus dem "Besitz"...

...anstatt aus dem Eigentum würde vielleicht auch innerhalb der organisierten Kriminalität disziplinierend wirken. Wenn dem besitzenden Cousin zum 3. Mal der Bentley entzogen wird, hat vielleicht auch der eigentumende Padre irgnedwann mal die SChnauze voll, ständig neue Bentleys nachkaufen zu müssen...

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sans_words 17.05.2019, 20:11
424. Das Problem

Das Problem sind die Deutschen, die ihr eigenes Land nicht schätzen. Die es nicht für notwendig erachten, unsere eigenen Werte zu verteidigen.

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schlimmo 17.05.2019, 20:17
425. Wie lange will die Polizei noch zusehen?

Kriminalität - egal von woher und warum - klingt für mich ja nach einer Aufgabe für die Polizei. Warum passiert da nix?

Ganz einfach: die tummeln sich lieber dort, wo sie friedliebende Bürger schikanieren können. Aktuellstes Beispiel ist das Fusion-Festival, wo seit über 20 Jahren mehrere tausend Menschen (in den letzten 10 Jahren so grob 70.000) friedlich miteinander umgehen und feiern. Gewalt gibt es dort nicht. Kein Anlass für Polizeipräsenz, möchte man meinen. Dieses Jahr ist es aber soweit, dass dort für mehrere Millionen Euro Steuergelder ohne Anlass eine Polizeiwache gefordert wird. Meines Erachtens nach wäre das besser in solche Fälle wie im Artikel beschrieben investiert...

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luny 17.05.2019, 20:17
426. Deutschland ist kein Einwanderungsland

Deutschland ist selbstverständlich ein Einwanderungsland. Das wird von der Politik nur stets geleugnet, um ja keine Regel aufstellen zu müssen.

In der BRD ging das mit den Gastarbeitern aus Italien, Spanien etc. los. Am Ende wurden Türken geholt.

Deren Status wurde nie geklärt, denn das waren ja "Gastarbeiter", sie sollten also wieder ausreisen.

Irgendwie erhielten dann alle ein Aufenthaltsrecht und am Ende auch die deutsche Staatsbürgerschaft.

Daß das alles problematisch war, Stichwort Parallelgesellschaften und eben auch Clanbildung, wurde unter dem Teppich gehalten, um von eigenem politischen Versagen abzulenken.

Die Geduld vieler Bürger ist erschöpft, die mit diesen Mißständen nicht nur leben müssen, sondern auch noch zur Kasse gebeten werden, um dieses Experiment zu finanzieren.

Jan Fleischhauer liegt völlig richtig. Man kann diese Mißstände nicht mehr weg diskutieren. Es muß etwas passieren.

Leider herrscht bei unseren Berufspolitikern gerade eine Art Schockstarre.

LUNY

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schoenneu 17.05.2019, 20:22
427. Schade

Ich mochte die Kombination Spiegel + Fleischhauer sehr.

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luny 17.05.2019, 20:36
428. Ordnungsliebend

Zitat von Kanalysiert
Und das passiert mir selten bei Hr.Fleischhauer.....aber absolutes Ja - gegen diese kriminellen Schmeissfliegen hilft keine deutsches Kuschelgesetz, diese Leute haben keinerlei Respekt vor gar nichts, aber schreien sofort danach, wenn man sie mal am Kragen packt. Und für friedliebende fleissige Einwanderer sind solche Lerute der Totengräber der Zustimmung hier, kann man darüber auch mal nachdenken? Überall wird mehr Toleranz gefordert - wirklich gerne, wenn wir endlich mal die faulen kriminellen Eier schnappen, um einen klaren Unterschied zu setzen, was hier akzeptabel ist und wo der "Spaß" ganz klar ein Ende zu haben hat.
Hallo Kanalysiert,

die Deutschen gelten als sehr ordnungsliebend. Für alles und jedes gibt es Vorschriften und Regeln.

Wer gegen die Hausordnung verstößt, bekommt böse Briefe von der Hausverwaltung oder vom Eigentümer.

An diese Clans traut sich niemand mehr heran, weil es von Anfang versäumt wurde, die Einhaltung dieser Vorschriften und Regeln einzufordern.

Einige Mitforisten nannten bereits das Beispiel New York City.

Dort herrschte auch Sodom und Gomorrha bis die Null-Toleranz-Politik Einzug hielt. Alle Verstöße wurden hart geahndet und dann war Ruhe.

LUNY

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deglaboy 17.05.2019, 20:39
429. Das oberste Grundgesetz im Orient heißt...

Bist du Schaf oder Wolf? Entweder oder, ein Drittes gibt es nicht.
Wenn du Schaf bist fressen dich die Wölfe, mit Haut und Haaren. Es sei denn, du begibst dich freiwillig in den Schutz eines Wolfes.
Bist du Wolf, erfährst du Achtung von deinen Mitwölfen, und darfst in ihrer Mitte dabeisein und an ihrem Business profitieren. Die Schafe fürchten dich. Das ist ihre Art Achtung zu zeigen.
Daneben gilt das Gesetz des Blutes. Zuerst meine Familie. Dann mein Clan. Dann mein Stamm. Staat, Gesetz sind erst einmal Feinde, die man so auch behandelt. Aber wer versteht diese archaische Welt schon im wohlstandsverwahrlosten Mitteleuropa? Hier liegt das totale Versagen des klassischen Bildungsbürgertums. Die haben kein Sensoroum, keine Antennen für die orientalischen Gefahren. Sie sind wie die Indianer der Prärie.

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