Forum: Politik
Krise am Golf: Iran schickt Flugzeuge mit Lebensmitteln nach Katar
REUTERS

90 Tonnen Obst und Gemüse: Iran hat fünf Flugzeuge mit frischen Nahrungsmitteln in das isolierte Katar geschickt. Zudem sollen bald drei Schiffe mit Lieferungen auslaufen.

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W/Mutbürger 11.06.2017, 14:46
20. Nee

Zitat von Bagratuni
So steht heute Türkei gegen Saudis (= Innersunnitischer Kampf), sowie Türkei bzw Saudis gegen Iran (= Sunnis vs. Schiiten). Syrien/Mesopotamien/Irak sind Grenzgebiete und damit immer Kriegsschauplatz.
Dank Erdogan haben sich die Türkei und Saudi-Arabien sehr angenähert. Bei der Islamisierung Europas (Moscheenbau) arbeiten sie mittlerweile sogar zusammen.

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W/Mutbürger 11.06.2017, 14:47
21.

Zitat von micromiller
Bleibt nur zur hoffen das die US Waffenlobby so satt sind. dass Donald nicht zum zündeln treiben.
Eine satte Waffenlobby? Gibts nicht.

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getraenketholi 11.06.2017, 14:52
22. Woher dieser radikaler Einschnitt!

Es werden mehrere Erklärungsversuche unternommen: Katar unterstütze die Hamas, den Iran ,den Terror und Trump hätte bei seinem Besuch den Saudis den Persilschein für deren zukünftige Handlungen gegeben. Aber sind diese Annahmen für so eine rigorose Handlung- ohne erkennbaren Sinn und Verstand- ausreichend. Es ist hoffentlich nicht eine Psychose , ausgelöst durch den Besuch des Amerikaners, der die ganze Region in die totale Anarchie stürzen würde mit vehementen Auswirkungen für die Welt.

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mimoun74 11.06.2017, 15:05
23. Ägypter in Katar

Intelligent die Gäste aus den Golfstaaten nicht auszuweisen und die selben Methoden anzuwenden wie die aggressiven Saudis.

Ich würde jedoch bei den 200 000 ägyptischen Gastarbeitern eine Ausnahme machen und sie zurück zu Militärdiktator Sisi schicken.
Warum sollte Katar einen seiner größten Feinde auch noch wirtschaftlich unterstützten indem die Gastarbeiter ihr dort verdientes Geld in die Heimat schicken ?
Ich denke Katar wartet noch ob es eine friedliche Lösung gibt um nicht alle Brücken abzureißen, jedoch hat auch das kleine reiche Katar Möglichkeiten der wirtschaftlichen Vergeltung.
Wichtig wäre noch ein breiter Mienengürtel an der Grenze zu Saudi Arabien falls die Saudis auf dumme Gedanken kommen.

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karl-ecker 11.06.2017, 15:05
24. Verwirrend, Ihre Aussage

Zitat von Sumerer
"90 Tonnen Obst und Gemüse: Iran hat fünf Flugzeuge mit frischen Nahrungsmitteln in das isolierte Katar geschickt. Zudem sollen bald drei Schiffe mit Lieferungen auslaufen." Ironie: Mich wundert, dass das schiitische Terror-Regime im Iran dem Terror-Finanzexperten des sunnitischen Terrors Lebensmittel bereitwillig liefert - gegen den Willen des sunnitischen Mutterlandes. Aber OK. Das scheint unter Terroristen überaus üblich zu sein.
"gegen den Willen des sunnitischen Mutterlandes." Welches sunnitische Mutterland Katars meinen Sie damit? Oder welches sunnitische Mutterland Irans meinen Sie damit? Wenn die Saudis nicht aufpassen, beginnt der nächste Krieg im Nahen Osten. Und zwar der von Saudi Arabien gegen Iran und die Türkei. Da sehen die Saudis aber nicht mehr so gut aus. Ausserdem dauerts dann nicht mehr lang, und die Israelis greifen zugunsten der Saudis ein, obschon diese Totfeinde sind. Den Trump hätte ich für schlauer gehalten. Da hat er eine schöne Bombe losgetreten. Der Herr Weltpolitiker - Newcomer.

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Knossos 11.06.2017, 15:32
25. Obst & Gemüse

Der Anteil von allzu modernem Anbau und verfrühter Ernte ausgenommenen Obstes aus dem Iran gehört international zu den aromatischsten. Doch von Lieferungen an exquisite Viertel ausgenommen, bekommt die Bevölkerung davon seit Jahrzehnten kaum etwas zu sehen. Denn der Großteil davon wird dem Vernehmen nach in arabische Länder exportiert, wo es als beste Güte Spitzenpreise erzielt. Dem gemeinen Iraner bleibt der zumeist angeschlagene, schrumpelige und allzuoft schimmelbefallene Rest überteuerten Gemüses zur Wahl, während er sich Obst bei exorbitantem Preisgefüge schon gar nicht mehr leisten kann.

Desto befremdlicher, wie spendabel die Herrscher dort gegenüber Empfängern in der Region sind, die zum strategischen Konzept gehören und wohlgesonnen bleiben sollen. Da sind dann Investitionen und Frachten zum Anfüttern möglich, die zuvor der verarmten heimischen Bevölkerung abgepreßt und vorenthalten worden sind. Eine unappetitliche Spielart karitativen Engagements.
Dabei Lebensmittel nach Katar zu liefern, ist der Gipfel des Zynismus. Ausgerechnet an ein Land, welches bei überbordendem Reichtums seinen Lebensmittelbedarf von überall auf der Welt zu decken in der Lage ist, und auf den Mundraub bei darbendem Nachbarn in keiner Weise angewiesen ist.
Doch ethische Erwägungen, westlicher Administration immerhin als Lippenbekenntnis vordergründig geläufig, sind unter Machthabern des von geistigem Fortschritt bereinigten Orients geistige Unbekannte. Es fehlen zwei Jahrtausende systematischen Fragens und Nachdenkens, wo stets und lediglich rechtmäßig scheint, was immer gerade nützlich ist.

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Knossos 11.06.2017, 15:32
26. Obst & Gemüse

Der Anteil von allzu modernem Anbau und verfrühter Ernte ausgenommenen Obstes aus dem Iran gehört international zu den aromatischsten. Doch von Lieferungen an exquisite Viertel ausgenommen, bekommt die Bevölkerung davon seit Jahrzehnten kaum etwas zu sehen. Denn der Großteil davon wird dem Vernehmen nach in arabische Länder exportiert, wo es als beste Güte Spitzenpreise erzielt. Dem gemeinen Iraner bleibt der zumeist angeschlagene, schrumpelige und allzuoft schimmelbefallene Rest überteuerten Gemüses zur Wahl, während er sich Obst bei exorbitantem Preisgefüge schon gar nicht mehr leisten kann.

Desto befremdlicher, wie spendabel die Herrscher dort gegenüber Empfängern in der Region sind, die zum strategischen Konzept gehören und wohlgesonnen bleiben sollen. Da sind dann Investitionen und Frachten zum Anfüttern möglich, die zuvor der verarmten heimischen Bevölkerung abgepreßt und vorenthalten worden sind. Eine unappetitliche Spielart karitativen Engagements.
Dabei Lebensmittel nach Katar zu liefern, ist der Gipfel des Zynismus. Ausgerechnet an ein Land, welches bei überbordendem Reichtums seinen Lebensmittelbedarf von überall auf der Welt zu decken in der Lage ist, und auf den Mundraub bei darbendem Nachbarn in keiner Weise angewiesen ist.
Doch ethische Erwägungen, westlicher Administration immerhin als Lippenbekenntnis vordergründig geläufig, sind unter Machthabern des von geistigem Fortschritt bereinigten Orients geistige Unbekannte. Es fehlen zwei Jahrtausende systematischen Fragens und Nachdenkens, wo stets und lediglich rechtmäßig scheint, was immer gerade nützlich ist.

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Sumerer 11.06.2017, 15:48
27.

Zitat von karl-ecker
"gegen den Willen des sunnitischen Mutterlandes." Welches sunnitische Mutterland Katars meinen Sie damit? Oder welches sunnitische Mutterland Irans meinen Sie damit? Wenn die Saudis nicht aufpassen, beginnt der nächste Krieg im Nahen Osten. Und zwar der von Saudi Arabien gegen Iran und die Türkei. Da sehen die Saudis aber nicht mehr so gut aus. Ausserdem dauerts dann nicht mehr lang, und die Israelis greifen zugunsten der Saudis ein, obschon diese Totfeinde sind. Den Trump hätte ich für schlauer gehalten. Da hat er eine schöne Bombe losgetreten. Der Herr Weltpolitiker - Newcomer.
Ich hatte das Mutterland des Islams gemeint, von dem aus der Islam einst mit Massakern und Gewalt von aufgeputschten Beduinen unter die bedürftigen Gläubigen gebracht wurde.

Die Aufspaltung in Schiiten und Sunniten ging erst zu Zeiten der Kamelschlacht von Basra los.

Überhaupt scheint es so zu sein, dass die islamischen Glaubensgenossen sich gerne einmal gegenseitig den Kopf einschlagen.

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aussieman 11.06.2017, 15:49
28.

Herr Gabriel, wer hat nochmal in den letzten Jahren Rüstungsexporte deutscher Waffen nach Saudi-Arabien genehmigt als Wirtschaftsminister? Wäre ich derjenige gewesen, würde ich mich nun auch umso besorgter zeigen, dass im mittleren Osten ein Krieg ausbrechen könnte, geführt mit deutschen Waffen.....

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hummer2311 11.06.2017, 16:07
29. Wir alle haben doch die Macht

einfach den Urlaub in Dubai weg lassen ... nicht mehr mit Emirates fliegen und die Region meiden .... Urlaub in Qatar ist angesagt ... die sind eh wesentlich angenehmer als die Jungs in Dubai ... Na ja und die Saudis kicken sich selber ins Aus .... mein nächster Flug mit Qatar Airways ist schon gebucht ... jetzt erst recht ... traurig ist nur das wir so etwas mit ansehen ... wie Hunger als Druckmittel genommen wird um jemanden seine Einstellung aufzuzwingen . Und unsere Politik kriecht den Saudis noch in den ........

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