Forum: Politik
Krise am Persischen Golf: Trumps brandgefährlicher Iran-Poker
Kaitlin McKeown/The Virginian-Pilot/ AP

Die USA rüsten in der Golf-Region massiv auf, die Geheimdienste befürchten offenbar Anschläge. Iran will nun eine teilweise Abkehr vom Nuklearabkommen mit dem Westen verkünden. Wie groß ist die Kriegsgefahr?

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bernteone 08.05.2019, 05:34
1. Und immer wieder Bolton

der den UN Sicherheitsrat nur mut einem Land besetzen möchte und der wirklich glaubt die USA könnten einen nuklearen Erstschlag gegen die Russen gewinnen . Der hat nur Krieg im Kopf , der Rest der Welt ist ihm.egal . Der Iran ist in meinen Augen keine größe Gefahr wie Saudi Arabien , die ihre Weltanschauung aggressiv in der Welt verbreiten . Der 1 bekommt Waffen , sogar nuklear Technologie und der andere wir als Teufel gebranntmarkt . Bei einem Krieg wird die Region auf Jahrzehnte in Chaos und Gewalt versinken . Wahrscheinlich ist genau das was Amerika will . Der Ölpreis steigt , die Schutzmacht USA wird gebraucht , Waffengeschäfte . Ist wie Schutzgelderpressung im großem Stil .

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rosinenzuechterin 08.05.2019, 05:38
2. Schurkenstaat USA

Nun sind aber endgültig die USA der Schurkenstaat, nicht der Iran. Man stelle sich mal den selben Konflikt mit vertauschten Akteuren vor und die eigene Blickweise darauf auf den Prüfstand!

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rgw_ch 08.05.2019, 06:19
3. Chance packen

Die einzige Chance, die der Iran hat, einen US-Überfall nach dem Muster Iraks zu vermeiden, ist eine glaubwürdige atomare Abschreckung. Und Europa sollte sehr deutlich machen, dass es diesmal nicht auf der Seite des Aggressors steht, um nicht selber zum Ziel schlecht gezielter Vergeltungsaktionen zu werden.

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JDR 08.05.2019, 06:29
4.

Es soll ja Menschen gegeben haben, die davor warnten, dass "Peace for our time" den zugehörigen Präsidenten nur kurz überleben könnte. Das iranische Atomwaffenprogramm wurde nur energisch angegangen, weil eine Nation immer wieder behauptet hat, dass es existierte. Das wollte am Anfang niemand glauben. Und die Betonung liegt hier auf "wollte". Als die Beweise eindeutig waren, wurde der Druck ausreichend, um die Iraner zum einknicken zu bewegen - sie legten das Programm auf Eis - aber an der entscheidenden Stelle war man bereit, für einen kurzen Freeze genau jene Nation auszuschließen, welche von Anfang an mit jeder Behauptung recht behalten hatte.

Präsident Trump ist definitiv zum Krieg bereit. Wer immer noch glaubt, dass er nur blufft und pokert, hat in seiner ganzen bisherigen Amtszeit fest die Augen verschlossen.

Die Iraner haben Bahrain gedroht. Ein weiser Mann sollte immer Ratschläge geben, welche er auch selbst befolgen würde.

Teheran zuckt gerne zurück, wenn es erwischt wurde, um es dann sofort auf andere Art neu zu versuchen. Es sollte sich keine Illusionen machen: Werden die Vereinigten Staaten von Amerika angegriffen, schlagen sie zurück. Und unter Präsident Trump bedeutet das nicht einen monatelangen Slalom durch UN Institutionen.

Dass Präsident Trump das Regime in Teheran direkt für die Handlungen seiner Vasallen verantwortlich zu machen bereit ist, ist ein großer Fortschritt.

Müsste man wetten, wäre die erste Annahme, dass Teheran nicht so dumm ist, den Krieg gegen eine Weltmacht zu beginnen. Aber das Regime hat Gründe, Krieg zu wollen. Und viele Kriege haben schon mit wesentlich geringeren Ursachen begonnen.

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turiman 08.05.2019, 06:56
5. Krieg für die Wiederwahl 2020?

So sehr dem iranischen Volk eine Regierung zu wünschen ist die sie nicht unterdrückt, alles Geld in die eigne Tasche stopft oder Hamas etc. unterstützt, liegt doch der Grund für die Eskalation Kinder US Innenpolitik, wer wäre der Nutznießer eines Krieges, Trump der seine Zusagen gegenüber der Saudis einhalten kann, der aber vor allem sich dem Druck innenpolitisch entziehen kann. Trump ist kein Freund des iranischen oder sonstigen Volkes, er ist eigentlich nur einer der sich selber über alles liebt, wenn er könnte würde er die USA abschaffen und sich bis zu seinem Tod krönen! Er ist ein brandgefährlicher Mensch, nicht nur für die Region sondern für die ganze Welt

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Farhad 08.05.2019, 07:15
6. Rohstoffkontrolle - China und Europa sind im Visier.

Aktuell führt Trump Konflikte in mehreren Fronten durch und versucht jede Front zu erpressen. Die Erweiterung der militärischen Präsenz der USA dient eher dazu, mögliche Vergeltungsschläge bei "False-Flag" Attacken durchzuführen, sofern der Zeitpunkt für einen Zusammenstoß von den USA als geeignet bewertet wird. Somit können die USA den Zeitpunkt des heißen Zusammenstoßes bestimmen. Die USA verfügen durchaus über Netzwerke für Durchführung einer False-Flag Attacke. Ob die USA einen direkten Militärschlag gegen den Iran wagen, wird sich zeigen. Man kann sich vorstellen, dass es der US-Armee in der Region sehr weh tun könnte. Vermutlich werden einige Trumps Wähler unter Angehörigen der US-Armee deren Entscheidung lebenslang bereuen. Aktuell versuchen die USA offenbar, Irak durch Erpressung zu langfristigen Verträgen für mehrere Dutzend Jahre auszubeuten und zu kontrollieren. Der Vorwand ist natürlich wie immer der Iran. Nun was ist die Rolle von Europa? Europa nimmt seine essentielle Rolle zur Erfüllung eigener Interessen noch nicht wahr. Trotz aller Hindernisse und Vorbehalte gibt es durchaus Möglichkeiten für Europa, um indirekt Trump unter Druck zu setzen. Seitens Europas gab es außer politischen Statements für den Erhalt des Abkommens mit dem Iran bislang so gut wie keine bedeutenden/umgesetzten Maßnahmen. Unter den aktuellen Umständen ist das Abkommen nicht konsistent zu halten. Sanktionsdrohungen von Europa( zuletzt von Paris) können nicht mehr effektiv funktionieren, weil inzwischen der Wirtschaftsverkehr mit dem Vertragspartner vernachlässigbar ist. Also, der Vertragspartner hat nichts mehr zu verlieren. Es sieht nicht danach aus, als es um die Erweiterung und Überschreitung irgendwelcher Grenzen geht. Vielmehr geht es offensichtlich um politische Maßnahmen gegen Trump. Alles Politisches und Gewaltfreies, was Trumps Position, seinem Ansehen vor seinen Wählern und seiner Politik Schäden zufügt, ist legitim und notwendig. Eine mögliche Reduzierung der Auflagen im Abkommen durch den Vertragspartner ist zum Anlass zu nehmen, um Trump politisch zu schaden. Es geht nicht um die Erweiterung der technischen Möglichkeiten oder tatsächliche Abweichung von den kritischen Auflagen. Nun, es sollte doch einen Konsens zwischen den Vertragsparteien hergestellt werden, um die mediale und politische Aufmerksamkeit auf die Person Trump zu erhöhen, dass die Person Trump und seine Politik die USA selbst und die Welt instabil und unsicher machen. Die Dems werden ihn voraussichtlich auch diesbezüglich innenpolitisch unter Druck setzen, weil er durch seinen sinnlosen Alleingang bei der Aufkündigung des Abkommens die nationale Sicherheit der USA gefährdet habe. Berlin könnte die Vermittlungsrolle übernehmen und die Rahmenbedingungen und die Vorgehensweise mit dem Vertragspartner festlegen. Trump muss wirkungsvolle politische Konsequenzen aus seinen Handlungen ziehen. Und dafür ist eine enge Koordinierung zwischen den Vertragspartnern hilfreich. Denn Kontroverse Vorgänge sind für alle Vertragsparteien schädlich.

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Farhad 08.05.2019, 07:22
7. Trumps Optionen

Für Trump sind möglicherweise drei Fallunterscheidungen denkbar. Bei jedem Fall wird er politisch geschädigt aus der Lage herausgehen - vorausgesetzt handeln die Vertragspartner koordiniert:
I) Sollte Trump zum Abkommen zurückkehren, ist er politisch tot.
II) Wird er einen Militärschlag gegen den Vertragspartner wagen, ist er politisch ebenfalls erledigt und wird militärisch sensible Schäden erleiden. Übrigens muss sich die D Marine von Carrier(s) fernhalten.
III) Übt er weiterhin den maximalen Druck auf den Vertragspartner aus, darf er keinen Erfolg haben derart, dass das Abkommen, auch vorerst in einem reduzierten Format( ohne kritische Verletzungen), in jedem Fall erhalten bleibt und Trump politisch Schäden hinnimmt.
Bei allen Optionen dürft das Ziel sein, Trump politisch maximal zu schaden. Es geht um die Darstellung der Vorgänge für die Öffentlichkeit und Trumps Wähler, dass die Person Trump für die USA und die Welt eine gefährliche Figur ist. Europa müsste endlich die Dinge umsetzen, um einen effektiven Beitrag für die Entschärfung der prekären Wirtschaftslage zu leisten. Darüber hinaus ist das Ganze so zu koordinieren und zu gestalten, dass zwischen den Vertragsparteien zu keinem Missverständnis und keinen unnötigen Divergenzen kommt.

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RRR79 08.05.2019, 07:32
8. Krieg als Wahlwerbung

Kreis als Wahlwerbung funktioniert blendend. Ein gewisser Anteil der US-Amerikaner geht auf solche plumpste Manöver stets auf den Leim. Trump ist ja bekanntlich vollkommen Anstands- und Moralbefreit (er verachtet BEKANNTLICH URkonservative Werte wie Anstand, Moral, Fleiß, Respekt etc) und wird alle Mittel einsetzen um im Amt zu bleiben. Er hat ja bereits durchklingen lassen, er möchte eine Verlängerung seiner Amtsperiode um 2 Jahre, wegen der Mueller-Ermittlungen, die ihm angeblich 2 Jahre gestohlen hätten, absurder gehts nicht mehr.

Alles in allem Neofaschisten und selbsterklärte Konservative wie Trump geht es nur um Macht, nicht um das Volk, nicht um Moral, nicht um Werte und diese Menschen tun alles für Macht und an der Macht bleiben. Auch wenn man dafür einen Krieg anzettelt.

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fatherted98 08.05.2019, 07:32
9. nun...

...trotz dieser einseitigen Berichterstattung....die Kriegsgefahr geht schon die ganze Zeit vom Iran aus. Das Mullahregime könnte ohne weitere auf Atom (in jedweder Form verzichten). Die Öl Reserven reichen aus um das Land weitgehend kostenfrei mit Energie (Strom und Sprit) zu versorgen. Würde man das tun....sich aus dem Konflikt mit Israel und mit Saudi-Arabien zurückziehen.....die Folge wären auf Dauer dass alle Sanktionen fielen....Iran zu einer wohlhabenden Mullahkratie im Nahen Osten würde....und kein Nachbarland hätte auch nur irgendein Interesse (und auch nicht die USA oder etwa Israel) in den Iran "einzufallen". Also wäre es ein Einfaches dort unten Frieden und Wohlstand zu schaffen....

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