Forum: Politik
Krise am Persischen Golf: Trumps brandgefährlicher Iran-Poker
Kaitlin McKeown/The Virginian-Pilot/ AP

Die USA rüsten in der Golf-Region massiv auf, die Geheimdienste befürchten offenbar Anschläge. Iran will nun eine teilweise Abkehr vom Nuklearabkommen mit dem Westen verkünden. Wie groß ist die Kriegsgefahr?

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Nandiux 08.05.2019, 10:44
80. Neocons.

Was sie alles vom Iran einfordern, ist bei den Saudis und anderen Golfstaaten, die den Terrorismus finanzieren, total egal. Übrigens mischen auch die Saudis massiv im Jemen (Stellvertreterkrieg) mit und lassen einfach mal einen Regierungskritiker in der eigenen Botschaft in Istanbul töten.

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Beat Adler 08.05.2019, 10:51
81. wo bleibt da eine "richtige Strategie" der USA? Nie USA mit Trump verw

Zitat von Emderfriese
Warum dann Atomkraftwerke nach Saudi Arabien exportieren, wie die USA es wollen? In ein Land, dessen absoluter Herrscher noch durchgeknallter ist, als es die Mullahs im Iran je waren. In dem Menschenrechte nun wirklich keinerlei Bedeutung haben... wo bleibt da eine "richtige Strategie" der USA?
wo bleibt da eine "richtige Strategie" der USA? Nie USA mit Trump verwechseln.

Trump ist NICHT die USA! Die Strategie von Steve Bannon, die Demokratien und den Rest Rund um den Globus in Brand setzen, die von Bolton/Trump/Pompeo angewendet, unterstuetzt von Netanyahu in Sachen Iran, ist nicht die Strategie der USA!

Der Kongress spielt da nicht mit! Nicht vergessen, dass Trump die Wahlen am 6. Nov 2018 zum Abgeordnetenhaus VERLOR! Er VERLOR sie! Wirklich, keine Fake News, er VERLOR sie wirklich in der Realitaet. Seitdem sind die Brueche der USA Strategie in der Aussen -und Wirtschaftspolitik noch sichtbarer. Trump ist lame duck, seit Mitt Romney im Senat dafuer sorgt, dass 12 der 53 republikanischen Senatoren bereits mehrfach zusammen mit den 43 Demokraten stimmten.

Russland liefert Atomkraftwerke in die Tuerkei und hat entsprechende Vertraege mit Al Fatah Al Sisi in Aegypten unterzeichnet. Ist das nun die "richtigere" Strategie?
mfG Beat

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Knack5401 08.05.2019, 10:55
82. Genau solche Partner wie Sie es darstellen brauchen die USA

Zitat von Beat Adler
Solange die Rest EU der 27 zusammen mit ihren Freunden, Grossbritanien, Schweiz und Norwegen keine Streitkraefte unter einem gemeinsamen Kommando haben, solange sie auf die NATO unter Fuehrung der USA angewiesen ist, ist die Rote Karte dieser EU hoechstens leicht-rosa! ;-) ... Aus diesem Grund wirken die erst -und zweitrangigen Sanktionen der USA so nachhaltig. Niemand gibt seine Geschaefte, seine Wirtschaft wegen dem Iran auf oder bringt sie in Gefahr. mfG Beat
Ich meinte nicht die EU. Ich meine die Bundesregierung. Typisch dass man sich wieder hinter der EU verstecken will weil es eng wird. Farbe bekennen ist angesagt, und die der Karte ist rot. Das erwarte ich von Merkel und Konsorten. interessant wäre es zu wissen, wieviel Geschäft Ihrer Meinung nach es wert wäre, wenn tatsächlich Atomwaffen eingesetzt werden sollten?

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wahrsager26 08.05.2019, 10:57
83. Nun,dann findet mal einen Weg

ohne die USA! Zwar töricht ,aber bitte! Was wir uns alle nicht vorstellen können: den ewigen Frieden wird es nie geben,dazu hat der Mensch zu viele eigene 'Vorstellungen'.Eher stellt sich die Frage: greift man ein, ehe ein ohnehin kommender Konflikt dann noch größer ist ? Danke

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Seifert 08.05.2019, 10:59
84.

Mit welchem Recht maßen sich die USA an,der restlichen Welt die Regeln vorzugeben??
Ausgemachter Imperialismus,das zeigt (u.a.)schon der Irak-Krieg.
Trump setzt da noch einen drauf.
Gegen ihn ist Putin ja schon fast ein Friedensengel.

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wahrsager26 08.05.2019, 11:02
85. An mostly harmless. Nr78

Welt bequem-so wie ich es gerne hätte! Doch so ist die Welt nicht und ich ziehe es nach wie vor vor, das die USA die Oberhand behalten und nicht ein grausiges Mullahregime.Wer schürt in Nahost die Kriege? Spielt scheinbar keine Rolle.Zielsicher weis man nur eines :Die USA sind schuld.Danke

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Beat Adler 08.05.2019, 11:06
86. Weniger wie 0.5% der US Wirtschaft ist Ruestung

Zitat von steinbock8
der militärisch industrielle Komplex in den USA ist der Größte Arbeitgeber. Die Amerikaner müssen Waffen verkaufen, egal wohin, auch nach Deutschland. Außerdem gehört das Kriegführen für die Amerikaner zu ihrem Wirtschaftsmodell. Also Krisenherde werden geschaffen und ausgenützt.
Weniger wie 0.5% der US Wirtschaft ist Ruestung

Die US Streitkraefte kaufen pro Jahr um die 90 Milliarden $ Material, darunter Waffen und Munition. Das ist im Vergleich zu den anderen Industriezweigen geradezu winzig.

Die US Einwohner kaufen pro Jahr mit um die 210 Milliarden $ alkoholische Getraenke. Selbst fuer die nagelpflege geben die US Buerger mehr Geld aus wie die Streitkraefte fuer Munition.

Der internationale Handel mit Ruestungsguetern darunter der Waffenhandel INSGESAMT ist um die 75 Milliarden $ pro Jahr. Ein winziges Geschaeftchen.

Kriege zerstoeren viel mehr, wie sie einbringen: Das gleich Millionenfach! Was kostet der Wiederaufbau in Syrien im Vergleich zu den Kosten fuer die russische Munition, welche die Zerstoerungen anrichtete?

Das mit dem "militärisch industrielle Komplex in den USA " ist seit dem Jahr 1961, wo es Praesident, 5 Sterne General Eisenhower, verkuendete, nun total obsolet. Im wahren Sinne des Worters obsolet;-)
mfG Beat

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Emderfriese 08.05.2019, 11:08
87. Ablenkung

Zitat von bammy
Das gilt aber auch für Putin, der ja heute sein Nachbarland drangsaliert, das Russland seine Atomwaffen übergeben hat und dafür das Versprechen von Russland erhalten hat, das Ukrainische Territorium zu garantieren. Was ja Putin nun inzwischen gebrochen hat.
Was hat nun Putin mit dem Iran-USA-Konflikt zu tun? Putin ist sicher kein Friedensheld - aber zur Zeit muss man sich viel mehr Gedanken um den Mann im Weißen Haus machen! Solche "Aber-der-ist-auch-böse"-Argumentationen helfen uns überhaupt nicht weiter. Der Feind - wenn man so will - sitzt am eigenen Verbündeten-Tisch. Da liegt unser Problem! Und das der ganzen übrigen Welt! Nicht in Moskau.

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schwerpunkt 08.05.2019, 11:08
88.

Zitat von Seifert
Mit welchem Recht maßen sich die USA an,der restlichen Welt die Regeln vorzugeben?? Ausgemachter Imperialismus,das zeigt (u.a.)schon der Irak-Krieg. Trump setzt da noch einen drauf. Gegen ihn ist Putin ja schon fast ein Friedensengel.
Ich kann Ihrem Beitrag zum teil zustimmen, bis auf den letzten Satz. Diesen würde ich so formulieren: Trump ist dabei, sich in seinen Handlungen asymptotisch an Putin anzunähern. Moralisch ist er sicher bereits mit diesem auf Augenhöhe.

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eggshen 08.05.2019, 11:09
89. Ein bißchen Naivität...

Zitat von fatherted98
...trotz dieser einseitigen Berichterstattung....die Kriegsgefahr geht schon die ganze Zeit vom Iran aus. Das Mullahregime könnte ohne weitere auf Atom (in jedweder Form verzichten). Die Öl Reserven reichen aus um das Land weitgehend kostenfrei mit Energie (Strom und Sprit) zu versorgen. Würde man das tun....sich aus dem Konflikt mit Israel und mit Saudi-Arabien zurückziehen.....die Folge wären auf Dauer dass alle Sanktionen fielen....Iran zu einer wohlhabenden Mullahkratie im Nahen Osten würde....und kein Nachbarland hätte auch nur irgendein Interesse (und auch nicht die USA oder etwa Israel) in den Iran "einzufallen". Also wäre es ein Einfaches dort unten Frieden und Wohlstand zu schaffen....
ist ja mitunter ganz sympathisch. Aber die Gegebenheiten dermaßen auszublenden...
Für den Iran stellt sich die Situation so dar, daß man von Feinden quasi umzingelt ist. Man kann das jetzt als totale Paranoia bezeichnen, da das doch nur friedliebende Nachbarn sind. Aber wenn wir mal einen Blick auf die Karte werfen...das wäre z.B. analog aus amerikanischer Sicht so, als würde es in Kanada und Mexiko russische Militärbasen geben.
Daneben sieht man im Iran, daß neben den Atombomben in Israel auch SA pö a pö atomar aufgerüstet wird.
Aber klar - die Kriegsgefahr geht vom Iran aus...insofern können die anderen ja gar nicht anders...

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