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Krise am Persischen Golf: USA sollen Cyberangriff auf Iran ausgeführt haben
Iranian Supreme Leader Office/EPA-EFE/REX

Die Attacke soll Teherans Raketenabschusssystem lahmgelegt haben: Die USA haben Berichten zufolge einen Vergeltungsangriff gegen Iran ausgeführt. Präsident Trump kündigte zudem weitere Sanktionen an.

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cum infamia 23.06.2019, 10:40
50. gleiches Recht !

Zitat von nickleby
Das Angebot der USA an den Iran , zu einem guten Miteinander kommen zu können, wenn der Iran verspricht, nie eine Atombombe zu bauen, ist großzügig. Wir wissen ja, welches Unheil bisher vom Iran ausgegangen ist. Man denke nur an den Jemen, Libanon, Terrorattentate usw. Man ist bereit, mit eheran in begrenztem Umfang zusammenzuarbeiten. Vorher muss geklärt werden, wie es dort mit der Einhaltung der Menschenrechte steht. Hier müssen seitens Teherans Garantien gegeben und eingehalten werden. Dann kann man sprechen. Der wirtschaftliche Boykott des Landes ist ein geeignetes Mittel, um die Mullahs zur Vernunft zu bringen.
.. da muß der Iran dann aber das gleiche auch von den USA fordern dürfen : Einhaltung der Menschenrecht, keine Todesstrafen, kein Rassismus, keine Cyberangriffe, keine Drohnenangriffe, ...übrigens GIBT es einen Vertrag, in dem der IRAN sich darauf verpflichte, keine Atombombe zu bauen. Wozu verpflichten sich die USA ?-- das sieht man beim Klimaabkommen, was deren "Vepflichtung" wert ist...

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Willi Wacker 23.06.2019, 10:46
51.

Zitat von adieu2000
Jedes Land ist selbst Schuld, wenn es auf eine heterogene Infrastruktur verzichtet. Das das GPS so ausgelegt ist, das man damit einen potentiellen Gegner täuschen kann und das es für zivile Zwecke extra ungenau ist, um dem Militär und bestimmten Staaten einen Vorteil zu verschaffen,
Genau deshalb haben Russland (Glonass) und China (Beidu) schon lange eigene GPS-System. Ach ja, die EU hat Galileo.
Indien und Japan bauen jeweisl regionale GSP-Systeme.

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PSBBM 23.06.2019, 10:46
52.

Herr Trump möchte einen neuen Deal unter dem sein eigener Name steht. Die Glaubwürdigkeit der USA in der Welt ist für ihn dabei anscheinend eher zweitrangig.

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TaramTaram 23.06.2019, 10:49
53. #1 Wofür Vergeltung?

Zitat von hero874
Dafür, dass Iran in seinem Luftraum eine amerikanische Militärdrohne abgeschossen hat? Das darf doch wohl nicht wahr sein.
Das klingt für mich genauso unglaubwürdig, wie die gegenteilige Aussage seitens der USA.
Warum glauben Sie dem Iran bedingungslos, dass die Drohne tatsächlich über Irans Hoheitsgebiet war?
Ich finde es vermessen, sich unweigerlich, fast schon unwideruflich auf eine Seite stellen zu wollen - dadurch entstehen Kriege und Kriegsstimmung!

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Willi Wacker 23.06.2019, 10:49
54.

Zitat von olgadeli
Wenn man davon ausgeht, dass die Cyberattacke auf die Raketenabwehrsysteme vor dem Abschuss der Drohne stattgefunden hat (macht ja auch Sinn, in fremden Luftraum erst dann einzudringen, nachdem man glaubt, die Luftabwehr ausgeschaltet zu haben), dann kann man nur sagen: das hat ja super geklappt....
Ja, langsam riecht es danach: der Cyberangriff ist fehlgeschlagen und der Angriff wurde deshalb abgebrochen.
Danach mussten Spin Doktoren uns diesen Abbruch als humanen Akt verkaufen.

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robert.hammer 23.06.2019, 10:51
55.

ich weiss ja nicht wie aktuell der technische Stand ist (die Raketen sind via Internet vernetzt ?) So doof sollte man nicht sein. Ich war mal bei den Atomraketen involviert, wenn man da was manipulieren wollte musste man vor Ort sein, deswegen halte ich das wieder mal für eine Fake-News - schon allein die Wortwahl, sollen ... darf ich ich jetzt auch Nachrichten verbreiten ?

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smokiebrandy 23.06.2019, 10:52
56. @Atheist_Crusader...

...wenn man sich den Grenzverlauf zwischen Iran und Oman mal etwas genauer betrachtet , wird man feststellen, dass diese in der Straße von Hormus eine gemeinsame Seegrenze besitzen...es gibt dort also weder " internationale Gewässer" noch "internationalen Luftraum" wie die USA behaupten . Die Drohnentrümmer landeten allerdings im iranischen Küstengewässer...
Die Nutzung der Straße von Hormus für den zivilen Schiffsverkehr wurde mit den Anliegern geregelt. Trotzdem bleibt der Luftraum darüber Hoheitsgebiet des beweiligen Landes.Wenn man darin mit abgeschalteten Transpondern herumfliegt sollte man sich über Reaktionen nicht wundern.
Abgesehen davon...sollte man auch im internationalen Luftraum seine Transponder eingeschaltet lassen um die zivile Luftfahrt nicht zu gefährden.
Ich sehe die Sache mittlerweile so... man startete einen Cyberangriff gegen den Iran und wollte testen ob er auch funktioniert hat...uuups...hat nicht geklappt, die haben eine Drohne herunter geholt...erst da hat man den angeordneten Angriff abgepfiffen, da mit den 150 Toten US Piloten gemeint waren...

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draco2007 23.06.2019, 10:53
57.

Zitat von c700
was bedeutet, dass der Iran natürlich die Beweise nicht gefälscht haben kann. Ich glaube ihnen und dem Iran kein Wort!
Ach so, aber die USA sind glaubwürdig was ihre Beweise angeht oder was?

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catcargerry 23.06.2019, 10:54
58. Ist ja auch glasklar

Zitat von hero874
Dafür, dass Iran in seinem Luftraum eine amerikanische Militärdrohne abgeschossen hat? Das darf doch wohl nicht wahr sein.
Sie wissen genau, dass die Iraner Recht haben und nicht die Amis? Woher? Mein Würfel ist leider auf der Kante stehen geblieben.

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Winston Smith 23.06.2019, 10:58
59. #47 c700

Die Iraner haben die abgeschossene Drohne geborgen und im TV vorgeführt. Das wäre wohl kaum möglich, wenn sie nicht auf ihrem Staatsgebiet abgeschossen worden wäre. Zudem macht ein Abschuss in internationalem Luftraum aus Sicht des Iran ja auch absolut keinen Sinn.

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