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Krise in Athen: Regierungsbildung gescheitert - Neuwahlen in Griechenland
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Es war die letzte Chance auf eine Regierungsbildung in Athen - doch die Vermittlungen von Präsident Papoulias brachten kein Ergebnis. Nun müssen die Bürger des krisengeplagten Landes neu wählen. Dabei könnten die Radikallinken triumphieren, die den Sparkurs rigoros ablehnen.

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Cortado#13 15.05.2012, 15:24
10. Nun lasst doch Griechenland.....

Zitat von sysop
Es war die letzte Chance auf eine Regierungsbildung in Athen - doch die Vermittlungen von Präsident Papoulias brachten kein Ergebnis. Nun müssen die Bürger des krisengeplagten Landes neu wählen. Dabei könnten die Radikallinken triumphieren, die den Sparkurs rigoros ablehnen.
endlich aus der Eurozone austreten! Zur grossen Überraschung: Es wird keine "Griechische Katastrophe" geben!! Dann ist der Weg frei für Nachahmer, es wird funktionieren, das ewige Diktat der EU gehört dann der Vergangenheit an!

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Strichnid 15.05.2012, 15:25
11. ...

Juhu, endlich. Zum Glück sind die kleinen Parteien nicht umgefallen und nicht auf die Versprechungen der Alt-Parteien reingefallen, die behaupteten, jetzt plötzlich würden sie von Merkel einen vernünftigen Umgang fordern statt nur zu kuschen.

Hoffentlich gewinnt Tsipras. Sollen doch die Europäer selbst die Schuldendienste ans Ausland weiter gewährleisten, wenn sie keine Griechenpleite mögen. Schließlich sind ja auch die Gegenwerte der gemachten Schulden ins Ausland gewandert. In Griechenland sind sie jedenfalls nicht geblieben. Entweder profitierten korrupte Konzerne wie Siemens davon, oder korrupte Banken, oder korrupte griechische Eliten, die ihr Geld aber auch im Ausland haben und nicht daheim.

D.h., der griechische Staat kommt da sowieso nicht ran. Sollen sich doch die Merkels Gedanken machen, wie sie da ran kommen. GR selbst kann erst mal einen schuldendienstfreien Haushalt generieren, dazu fehlt nicht viel. Reformen im Steuersystem braucht es so oder so. Aber ohne Schuldendienst wäre da wenigstens auch machbar.

Man kennt das ja von der Privatinsolvenz: Ist man erst mal überschuldet, so hilft kein noch so gutes, braves Verhalten, um vom Schuldenberg runterzukommen, wenn man weiter die Schulden bedienen muss. Das ist simple Mathematik, und da kommt auch die Merkel nicht dran vorbei.

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Dani 15.05.2012, 15:25
12. Neuwahlen - Ja bitte!

...und wir behalten unser Geld!

Go Syriza :)

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fritzyoski 15.05.2012, 15:25
13. Zur Abwechslung mal gute Nachrichten

Zitat von sysop
Es war die letzte Chance auf eine Regierungsbildung in Athen - doch die Vermittlungen von Präsident Papoulias brachten kein Ergebnis. Nun müssen die Bürger des krisengeplagten Landes neu wählen. Dabei könnten die Radikallinken triumphieren, die den Sparkurs rigoros ablehnen.
Wieso soll GR weniger ausgeben wenn D so oder so alles bezahlt. Wie Junker gestern verlauten liess ist der Verbleib von GR im Euro alternativlos. Ich wuensche Alexis Tsipras, Chef der linken Syriza, noch viel Erfolg dabei die ganze Euro Kasper (Junker, Drahgi, Barosso, Schaueble, Rehn, usw.) vorzufuehren.

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derandersdenkende 15.05.2012, 15:26
14. So funktioniert Demokratie!

Zitat von sysop
Es war die letzte Chance auf eine Regierungsbildung in Athen - doch die Vermittlungen von Präsident Papoulias brachten kein Ergebnis. Nun müssen die Bürger des krisengeplagten Landes neu wählen. Dabei könnten die Radikallinken triumphieren, die den Sparkurs rigoros ablehnen.
Wenn sich keine regierungsfähige Mehrheit findet muß neu gewählt werden.
Und wenn die Radikallinken triumphieren sollten, ist es nicht nur ihr Verdienst sondern auch das der Vorgängerregierung.
Wer das Volk zum eigenen Vorteil ausplündert, muß mit Liebesentzug rechnen.

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sprechweise 15.05.2012, 15:26
15. Eng, enger, griechen

Jetzt wird es ganz, ganz eng für die Griechen.

Entweder links wählen und damit sagen, dass Verträge und Absprachen nicht gelten. Und warum sollte irgend jemand den Griechen dann noch irgendwas glauben.

Oder Europa wählen und die bittere Pille der Sparmassnahmen schlucken.


In dieser Wahl wird sich zeigen, ob die Griechen trotzige kleine Kinder sind, oder mittlerweile Erwachsene geworden sind, die ihre Fehler eingestehen und es besser machen wollen.

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ratxi 15.05.2012, 15:26
16. Au weia

Zitat von sysop
Es war die letzte Chance auf eine Regierungsbildung in Athen - doch die Vermittlungen von Präsident Papoulias brachten kein Ergebnis. Nun müssen die Bürger des krisengeplagten Landes neu wählen. Dabei könnten die Radikallinken triumphieren, die den Sparkurs rigoros ablehnen.
Wirklich ausserordentlich spannend, das Ganze.

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Witos 15.05.2012, 15:27
17. Regierung in Athen

Man muss sich schon wundern, mit welcher Naivität die Vorgänge in Griechenland hier im Norden aufgenommen werden, einschließlich der Presse. Es war doch klar, dass diese "Vermittlungen" scheitern würden. Die Griechen haben doch ein klares Interesse an einer Situation ohne Regierung und da ziehen auch alle an einem Strang. So gewinnen sie Zeit und es müssen erstmal keine Verpflichtungen eingegangen werden, da doch niemand von einem Land ohne Regierung irgendwelche Sparanstrengungen erwarten kann. Wenn dann das Geld ausgeht wird der Norden wieder erpresst, nach dem Motto, "gebt uns geld, sonst fliegt Euch der Euro um die Ohren". Und dann ist das gewünschte Ergebnis da: Geld ohne Gegenleistung. Man kann sich Griechenland doch nicht aus dem Blickwinkel einer nordeuropäischen Demokratie nähern, das funktioniert nicht. Mal sehen, wie lange die Wähler im Norden (und dazu zähle ich auch Frankreich) diese Farce noch mitmachen.

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Gnopsi 15.05.2012, 15:28
18. optional

Woher haben die Griechen denn das Geld für einen neuen Wahlkampf?

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anderton 15.05.2012, 15:33
19.

Mal schauen, ob die Griechen noch weiter links wählen und ob es ein Weg sein kann, sich von der Schrottwährung zu befreien. Die anderen Länder warten schließlich auf eine Blaupause...

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